Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.
Wir entwickeln Positionen und Projekte und tragen sie in die Medien.

Save-the-Dates: Open Data Events 2018

2018 finden auch in der Schweiz wieder einige spannende Events zu und mit Open Data statt. Save the Dates!

14. August, Bern
4th Open Data Beer, Host: SBB, Anmeldung

25.–26. August, Zürich
TWIST-Hackdays (Pre-Event der Schweizer Statistiktage 2018), Anmeldung

7.–9. September, Zug
Open Food Data meets Smart Kitchen Hackdays, Anmeldung

11.-13. September
CH Open Workshop Tage 2018

19. Oktober
DINAcon 2018

25. Oktober, Frauenfeld
5th Open Data Beer, Host: Kanton Thurgau, Anmeldung

26.–28. Oktober, Zürich
GLAMhack 2018 “Galleries, Libraries, Archives & Museums”, Host: Landesmuseum

23-24. November, Zürich
Mehrsprachigkeit 4.0 Hackathon

Ein Event mit Open-Data-Bezug fehlt in unserer Liste? Etwas ist falsch? Bitte bei info@opendata.ch mit den entsprechenden Informationen melden, merci!

Happy Open Data Day everyone!

Open Data Student Award

| 21. Feb 2018 | in Bildung, National | 2 Kommentare
Open Data Student Award

Offene Daten sind eine unabdingbare Folge der Digitalisierung. Darum haben sich die Vereine OpenData.ch und CH Open auf Anregung von Professor Stefan Keller (HSR) entschlossen, einen Studierenden-Preis zu stiften. Dieser Preis steht für herausragende Anwendungen von offenen Daten in Lehre und Weiterbildung. Als Sponsoren mit dabei sind die SBB, die Swisscom, Die Post sowie die Informatik-Firmen IBM (Schweiz) und Netcetera (Bern/Zürich).

Gewinner und die Nominierten hier!

Auszeichnung

  • Mit dem Award wird eine studentische Arbeit ausgezeichnet, die zuhanden der Gewinner mit einem Preisgeld honoriert wird, zu dem die obengenannten Beteiligten je CHF 200.- beisteuern.
  • Die Auszeichnung erfolgt an einer Opendata.ch-Konferenz, erstmals an der Opendata/2018.
  • Über die Auszeichnung entscheidet eine Jury.

Vergabe-Kriterien

  • Die studentische Arbeit verwendet in beispielhafter Weise Open Data (*) und/oder Open Government Data (OGD) mit Bezug zur Schweiz.
  • Sie verwendet wo sinnvoll Datenvisualisierung und offene Standards (Dateiformate, Webdienste).
  • Sie steht idealerweise für Open Science was auch Open Source einschliesst und ist reproduzierbar inklusive Rohdaten und Programmskripte.
  • Der/die Verfasser/in der Arbeit erklären sich mit der Eingabe sowie der Veröffentlichung der Arbeit und der Medien (Fotos und Videos) einverstanden.

Teilnahmeberechtigung

  • Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden sowie Alumnis einer Schweizer Hochschule.
  • Die Arbeit ist eine offizielle Studienleistung, die im Rahmen einer Hochschule (inkl. Weiterbildung) erfolgreich abgeschlossen wurde und die nicht älter als drei Jahre alt ist (Stand Ausschreibung).
  • Die Arbeit ist auf Deutsch, Französisch oder Englisch geschrieben.
  • Es kann eine Übungs- oder Praktikumsarbeit sein oder eine Semesterarbeit bis zu einer Bachelor- und Masterarbeit. Die Arbeit kann einzeln oder im Team erstellt worden sein.

Jury

  • Die Jury besteht aus einem Vertreter/in von Opendata.ch, einem Vertreter/in von CH-Open sowie einem Vertreter/in des Studiengangs Informatik der HSR Hochschule für Technik Rapperswil.
  • Firmen sind nicht in der Jury vertreten, werden jedoch gebührend erwähnt (u.a. mit Logo).
  • Die Mitwirkung in der Jury wird publiziert und nicht gesondert vergütet.

Nominierung und Einreichung

  • Die Nominierung geschieht durch einen Betreuer der Arbeit, eine Lehrperson oder jemand anderes aus dem Umfeld in vorgängiger Absprache mit den Verfassern/Studierenden/Alumnis.
  • Die einreichende Person schreibt in einem Begleitschreiben (Mail) in vier bis fünf eigenen Sätzen, warum die Arbeit preiswürdig ist.
  • Inhalt der Einreichung (nebst Begleitschreiben):
    • Die originale Studienleistung (Format PDF).
    • Eine Kurzbeschreibung der Arbeit (400 Wörter) mit zwei bis drei Abbildungen (Format PDF).
  • Die Einreichung muss vor 21. Juni 2018 vollständig und fristgerecht erfolgen per Mail an Professor Stefan Keller. Über den Preis wird keine Korrespondenz geführt.

Open Data Day 3.3.2018

| 17. Feb 2018 | in Bern, Genève, International | Keine Kommentare
Open Data Day 3.3.2018

Samstag, 3. März, ist Internationaler Tag der offenen Daten, und die Community von Opendata.ch trifft sich dieses Jahr im Effinger in Bern (Anmeldung via Link) und bei IFRC in Genf (Anmeldung und Details folgen). Interaktive Displays werden die frischesten offenen Datenprojekte zeigen. Anrufe zu anderen Städten und Ländern werden organisiert, und wir nutzen die Gelegenheit, um Menschen und Daten zu verbinden, und zukünftige Veranstaltungen zu planen.

Der Open Data Day ist eine jährliche Feier der offenen Daten in aller Welt. Zum siebten Mal in der Geschichte werden Gruppen aus der ganzen Welt an dem Tag, an dem sie offene Daten in ihren Gemeinden verwenden, lokale Veranstaltungen organisieren. Es ist eine Gelegenheit, die Vorteile offener Daten aufzuzeigen und die Einführung offener Datenpolitiken in Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu fördern. Alle Ausgänge sind offen zur Nutzung und Wiederverwendung.

Mehr erfahren:

Wenn Blockchain, AI und offene Food Daten aufeinander treffen

  

 

 

 

 

 

Studenten und erfahrene Expertinnen, App-Designer, Ernährungswissenschaftlerinnen, Blockchain-Freaks, Machine-Learning-Spezialisten und viele mehr haben an den Open Food Data Hackdays vergangenes Wochenende 32 Stunden durchgearbeitet, damit wir morgen schlauer Essen. Damit leere Teller künftig voller sind und zu volle Bäuche künftig schlanker. Damit die tägliche Verschwendung ein Ende findet — und das alles am Ende gar ein gutes Geschäft ist, das Sinn ergibt. Insgesamt wurden 10 neue Food Lösungen präsentiert.

Hackathons sind heute zum Standard-Werkzeug im Innovations-Werkzeugkasten auch grösster Unternehmen geworden: dass die Kombination aus Zusammenarbeit über Disziplinengrenzen hinweg, echter, intrinsischer Motivation und einer harten Deadline grossartige Resultate hervorbringen kann, hat sich herumgesprochen seit Opendata.ch vor 6 Jahren in der Schweiz damit richtig anfing. Neu an den diesjährigen Food Hackdays ist die nochmal vertiefte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: 9 “Challenges” auf Basis offener Datensätze wurden von entstehenden oder bereits bestehenden Startups an die TeilnehmerInnen gestellt, Daten-Knacknüsse erster Güte.

Simon Michel, Mitgründer des Startups Prognolite dazu: “Wir haben Daten unseres Partners Jucker Farm für die Hackdays zur Verfügung gestellt, weil wir Ideen suchten, was alles anhand von Restaurant-Verkaufszahlen prognostiziert und optimiert werden kann. Nebst einem genialen, funktionsfähigen Prototypen, haben wir viele neue Ideen gesammelt und tolle Leute kennengelernt.”

Charlotte Soland, Ernährungswissenschaftlerin ergänzt: “Als Nahrungsmittelexpertin habe ich an den Open Food Data Hackdays teilgenommen, um mehr über das Programmieren und offene Daten zu erfahren. Ich bin überrascht und beeindruckt, wie viel man in so kurzer Zeit erreichen und lernen kann!”

Technologisch war auffällig, dass Machine Learning und Blockchain-Anwendungen das Stadium erreicht haben, in welchem an einem Hackday “einfach kurz etwas ausprobiert” werden kann. Gleich mehrere Hackday-Teams arbeiteten mit Erfolg an entsprechenden Herausforderungen. Vlad Trifa, Chief Product Officer von Ambrosus, nutzte die Gelegenheit: “Die Open Food Data Hackdays waren der ideale Anlasse, um die Softwareplattform von Ambrosus das erste mal öffentlich zugänglich zu machen und uns der Community noch weiter zu öffnen. Ich bin echt beeindruckt über die Geschwindigkeit, mit der hier funktionierende Prototypen zustande kamen: ein Team zeigte einen schönen Ansatz für den verlässlichen Rückruf von Lebensmitteln, ein anderes packte überzeugend das weltweit immer übler werdende Problem von ‘Fake Food’ an. In einem normalen Business-Kontext hätte das alles Wochen und Monate gebraucht!

Ein Hackathon Startup-Beschleuniger

Bei Hackathons ist nach dem Durcharbeiten üblicherweise die Luft draussen, jeder geht wieder seine Wege. Für zwei der Projekte, ausgewählt durch eine Experten-Jury, geht es aber nun erst richtig los. Sie werden von Opendata.ch mit Coaching und Netzwerk unterstützt und können beim prestigeträchtigen Startup-Inkubator MassChallenge Schweiz direkt in die letzte Runde springen:

  • Prognolite löst mit Daten und Prognose-Tools das grösste Problem der Restaurants: dem unbekannten zukünftigen Gästeaufkommen und -konsum. So lässt sich ‘Food Waste’ reduzieren und Personal effizienter planen.
  • BeerChain bekämpft mit Daten und der Ambrosus-Blockchain gefälschte Produkte, am Hackday am Beispiel grosser Biermarken. Mithilfe eines individuellen QR Codes können Nutzer testen, ob ein Produkt echt und im Originalzustand ist — oder eben manipulierter oder kopierter “Fake Food”. Das dank Crypto-Finanzierung bestens ausgestattete Startup Ambrosus investiert selbst in den Ansatz.

Die nächsten Open Food Data Hackdays

Bereits am 16. und 17. Februar finden die nächsten Hackdays in der Alten Markthalle in Basel statt. Neue Herausforderungen, Datensätze und topmotivierte Teams warten auf alle, die mittels High-Speed-Prototyping neue Lösungen für das schlaueres Essen und ein besseres Ernährungssystem entwickeln wollen. 

Über Opendata.ch

Opendata.ch ist Teil von Open Knowledge und damit einer globalen Bewegung, die mittels der Öffnung von Daten Transparenz und Innovation, Effizienz und Mitbestimmung voranbringt. Offene Daten geben neuen Akteuren neue Möglichkeiten und werden auch von Unternehmen immer mehr als Katalysator für offene Innovationsprozesse genutzt. Opendata.ch wird durch den Präsidenten André Golliez geführt, gemeinsam mit einem Vorstand aus Medien, Technologie und Wissenschaft. Die Open Food Data Hackdays wurden organisiert durch Nikki Böhler, Hannes Gassert und Oleg Lavrovsky.

 

Mehr aktuelle Informationen unter http://food.opendata.ch und auf Twitter bei @OpendataCH, Hashtag #openfood.

Bilder der Hackdays findet ihr hier: https://drive.google.com/open?id=1zCWZNcQYR6f0AYG5ecqXVaEEtbyEIGeQ

Die Video Zusammenfassung der Hackdays findet ihr hier:

https://drive.google.com/open?id=1bYdn8QvlGU3MTBthfCRd6oxBvhQTGnzz 

Register now for the Open Food Data Hackdays!

| 10. Jan 2018 | in Basel, Daten, Event, Food, Lausanne | Keine Kommentare

 The future of food concerns us all! Designers, engineers, farmers, entrepreneurs – and you!

Take the opportunity and sign up now for our next Open Food Data Hackdays on the 27th and 28th of January at EPFL in Lausanne (Register here and no worries, the price of the ticket will be reimbursed after the event) as well as on the 16th and 17th of February at alte Markthalle in Basel (Register here).

At our Hackdays individuals interested in data, food & innovation are brought together to jointly develop new solutions for a transparent, efficient, and fair food industry based on open food data.

During the Hackdays you get the chance to work with like-minded team members on a project idea you care about and have the support from Open Data right at your side. If you are selected as one of the most promising projects, you will be part of our incubation program for several months. Please visit food.opendata.ch for more information.

If you have any questions or feedback please get in contact with us via nikki.boehler@opendata.ch.

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