Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Mitwirkung und Innovation — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.
Wir entwickeln Positionen und Projekte und tragen sie in die Medien.

‘Open Data Hackdays’ goes Tourism

| 30. Nov 2019 | in Event, Tourism | Keine Kommentare

“Different sectors and disciplines need to come together in order to bridge the silos. It’s about creating something new together.” 

– Martin Barth, CEO of the World Tourism Forum Lucerne

The Open Data “Tourism edition” Hackdays were the first of their kind for Opendata.ch: The students from HSLU’s ‘Applied Information and Data Science’ class took over the driving seat. They shaped this new Open Data Hackdays format according to their vision, with Opendata.ch at their side for support and guidance.

Tanja Schär, lead of the student organisation committee for the Hackdays, shares her perspective on the beginning of this new collaboration: “The exchange with the Opendata.ch team, who bring a lot of experience to the table, was highly valuable for us. For me it was a a pleasure to experience what can be achieved in practice within such a short time frame. When the Hackdays finally started – after several months of organisation – I was especially happy about the good vibe on location!”

Solving real challenges of tourism in Switzerland

The first Open Data Hackdays were all about tourism data and prioritised the concrete challenges of Swiss tourist offices. Rafael Enzler, founder of the tourism agency gutundgut observed: “The challenges presented at the kickoff of the Hackdays actually represented the key problems that the Swiss tourist offices experience in regards to data.” 

One noticed that small tourism regions struggle to gather, analyse and use data, given the limited capacities they have. This causes a critical lack of insights about potential clients, visitors’ needs and optimisation potentials. Luckily, the Open Data Hackdays were here to help. The 12 projects that came to life during the two days are:

Hackers, students and Tourism experts coming together

Around 70 participants gathered to work on the proposed tourism challenges. Rafael Enzler was impressed by the interdisciplinary collaboration in the room: “The collaboration between the students, the Tourism practitioners and the Open Data community is unique and working out perfectly. In general, the passion one can feel in this room is amazing!”

What other’s wrote about the Hackdays

Here’s another report of the Hackdays by Oleg, board member of Opendata.ch and Hackdays enthusiast: https://forum.opendata.ch/t/29-30-11-open-data-hackdays-tourism/569/7

And here’s a publication on the Hackdays in Zentralplus: https://www.zentralplus.ch/36-stunden-am-computer-hacker-tuefteln-fuer-den-tourismus-1667265/

Opendata.ch/2019 Forum: Rück- und Ausblick

| 19. Aug 2019 | in Allgemein, Bern, Daten, Event | Keine Kommentare

Wir haben das Opendata.ch/2019 Forum am 4. Juli in Bern-Wankdorf im Format einer “Unconference” durchgeführt. Das Format hat es uns ermöglicht, vielfältige Informationen von unseren Teilnehmenden zu erhalten.

Interessen, Erfahrungen und Feedbacks

106 Teilnehmende (von insgesamt ~170) haben uns am Forumsende ihren Teilnehmerbadge mit Informationen über ihre Interessen und Erfahrungen sowie mit ihren Feedbacks zum Forum abgegeben:

  • 63 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, woran sie heute interessiert waren.
  • 70 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, womit sie Erfahrung haben.
  • 92 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, was ihnen heute gefallen hat.
  • 80 Teilnehmende haben uns mitgeteilt, was ihnen heute gefehlt hat.

Diese Informationen haben wir als Daten dokumentiert und stellen sie unter einer offenen Lizenz zur freien Wiederverwendung zur Verfügung: https://github.com/OpendataCH/opendatach-stats – Wir freuen uns über weitere Analysen und Feedbacks.

Selbst haben wir die folgenden Analysen erstellt.

Fragen, Bedürfnisse, Themen und Herausforderungen

Um das Forumsprogramm gemeinsam aufzusetzen, haben wir alle Teilnehmenden zu Beginn gebeten, auf einen Zettel zu schreiben, was sie heute mit anderen diskutieren möchten.

118 Zettel mit einer Frage, einem Bedürfnis, einem Thema oder einer Herausforderung haben den Weg zu uns zurückgefunden, nachdem sie von drei bis vier Teilnehmenden nach Interesse gewichtet worden sind.

  • 8 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’20’.
  • 8 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’19’.
  • 12 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’18’.
  • 12 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’17’.
  • 19 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’16’.
  • 15 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’15’.
  • 13 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’14’.
  • 8 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’13’.
  • 6 Zettel hatten eine Gesamtgewichtung von ’12’.
  • Rest: 17 Zettel mit einer Gesamtgewichtung von ’11’ und tiefer.

Zu den 47 Fragen, Bedürfnisse, Themen oder Herausforderungen mit den höchsten Gewichtungen haben am Forum Workshops stattgefunden.

Auch diese Informationen haben wir als Daten dokumentiert und stellen sie unter einer offenen Lizenz zur freien Wiederverwendung zur Verfügung: https://github.com/OpendataCH/opendatach-stats

Selbst haben wir folgende Analysen erstellt.

Eine Sprachwolke aus allen Bedürfnissen

Unsere nächsten Schritte

Basierend auf unseren Analysen haben wir reflektiert, wie stark wir als Opendata.ch Verein die Kernbedürfnisse unserer Community bereits abdecken. Und in welchen Bereichen der grösste Handlungsbedarf besteht.

Vier Handlungsbereiche haben sich herauskristallisiert, die wir in Zukunft stärker behandeln wollen:

  • Daten befreien
  • Datenschutz
  • Datenqualität
  • Datennutzung

Bemerkenswert ist die starke Präsenz des Thema Datenschutz. Die Beziehung zwischen Datenschutz und Offenheit müssen wir zusammen mit unserer Community besser verständlich machen, um sowohl den Datenschutz wie die Bedeutung und Publikation offener Daten zu stärken und zu fördern.

Die ersten Massnahmen und Verantwortlichkeiten zu den vier Handlungsfeldern haben in unserer Vorstandssitzung vom 5. August definiert:

  • Daten befreien: Aktive Politik, Forderungen, Hilfsangebote
  • Datenschutz: Positionierung, allenfalls Lobbying, Hilfestellungen
  • Datenqualität: Aktive Politik, Forderungen, Hilfsangebote
  • Datennutzung: Beispielnutzungen, Unterstützung für Nutzungen

Zweitens haben wir beschlossen, eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse mit fünf Kernforderungen an die auf Bundesebene mit der Open Government Data Strategie 2019-2023 betrauten Stellen beim EDI sowie BFS zu senden. Dieser Brief wurde diese Woche verschickt.

Engagiere Dich für die Ziele des Forums

Wenn du eines der oben aufgelisteten Handlungsfelder mitanpacken oder eine weitere Aktivität lancieren möchtest, stehen wir und unsere Community dir gerne zur Seite.

Das Opendata.ch/2019 Forum hat die Bedürfnisse, Herausforderungen und Chancen von offenen Daten in der Schweiz transparent gemacht. Und es hat sich klar gezeigt: mit keiner Frage, keinem Bedürfnis, keinem Thema ist jemand alleine. Zusammen können wir Klärung schaffen und Hindernisse lösen.

Um euch mit denjenigen Personen zu verbinden, welche die gleichen Interessen und die Ambition haben, aktiv tätig zu werden, bitten wir, uns via info@opendata.ch euer Interesse mitzuteilen. So können wir euch mit Gleichgesinnten verbinden und auf Wunsch eine Arbeitsgruppe für euch aufsetzen.

Visuelle Erinnerungen

Open Data und die Wahlen

| 7. Aug 2019 | in Bern, Zürich | Keine Kommentare

Im Oktober sind Wahlen, die Schweiz gibt sich ein neues Parlament. Dieses wird sich nicht zuletzt um offene Daten, um Transparenz und Innovation zu kümmern haben. Es stellt sich entsprechend die Frage: wen wählen für mehr Open Data?

Opendata.ch empfiehlt seine beiden Mitgründer und Vorstandsmitglieder, Matthias Stürmer und Hannes Gassert.

Hannes Gassert tritt an im Kanton Zürich, für die SP. Als erfolgreicher digitaler Unternehmer an der Schnittstelle von Technologie, Gesellschaft und Kultur, als Stiftungsrat von Pro Helvetia oder als im Vorstand der Programmierschule für Geflüchtete Powercoders und als politischer Newcomer setzt er sich ein dafür, dass die technische Entwicklung zu echtem, menschlichem Fortschritt wird für alle.

Mehr zu seinen Ideen und seinem Engagement: https://gassert.ch.

 

Matthias Stürmer

Matthias Stürmer tritt an im Kanton Bern, für die EVP. Als Forscher an der Universität Bern, als Berner Stadtrat, als Präsident des Digital Impact Networks: sein Engagement gilt der digitalen Nachhaltigkeit. Matthias gehört mit Parldigi zu den Pionieren der Digitalpolitik in der Schweiz gilt als der Förderer von Open Source schlechthin. Matthias weiss: IT-Politik ist Standortpolitik — auch, aber nicht nur.

Mehr zu Matthias und seinem Einsatz: http://stürmer.ch.

 

Beide stehen ein für Open Data, für “open by default”. Sprich für eine aktive Öffnung und wirtschaftlich wie gesellschaftlich produktive Nutzung von Sachdaten — und einen starken Schutz von Personendaten. Opendata.ch empfiehlt Stürmer wie Gassert voll zu unterstützen: zwei mal auf jede Liste!

Unabhängig von den Wahlen wird sich Opendata.ch weiter aktiv einbringen für eine starke, offene und faire Datenpolitik, beim Bund, den Kantonen und Gemeinden. Machen Sie mit, werden Sie heute noch Mitglied! Und in jedem Fall: bitte gehen Sie am 20. Oktober wählen!

Save-the-Date: Open Data Hackdays November 29-30

| 5. Jul 2019 | in Event, Tourism | Keine Kommentare

Episode 01: Tourism

Friday 29th to Saturday 30th November 

@Lucerne Laboratorium

What is it about?

In this very first episode of the Open Hackdays Lucerne edition, we’re all about exploring tourism data in Switzerland. 

Tourism in Switzerland is an important economic engine and key to many Swiss incomes. Our members represent local companies, leading institutions and industry organizations in Switzerland’s tourism field.

Let’s create new solutions that have the potential to disrupt tourism in Switzerland, create mind blowing happenings and make the industry more transparent, social and sustainable.

Who are we?

We are students currently seeking our master’s degree in Applied Information and Data Science at the Lucerne University of Applied Science and Arts. 

We are eager to join forces with developers, designers, economists, engineers, travel enthusiasts, special sauces and anybody else interested out there.

We look forward to meeting you!

Open Data, Open Entry, Open Innovation.

Be prepared for an inspirational location, plenty of brainfood, exciting datasets, a motivated crowd and diverse know-how and knowledge from all around the world. 

Are you interested in taking part in this event? Attendance is limited, so save the date and register now!

#OpendataCH19 Forum am 4. Juli – wie wir thematische Diskussionen unterstützen

Diesen Donnerstag, 4. Juli, ist es endlich so weit. Die Open Data Community der Schweiz trifft sich zu ihrer jährlichen Konferenz, die wir dieses Jahr als ‘Unconference’ organisieren.

Wie der Forumstag insgesamt ablaufen wird, darüber haben wir bereits in einem früheren Blogbeitrag berichtet.

Unsere freiwilligen Helfer*innen unterstützen die Teilnehmer*innen am Forum in verschiedenen Rollen:

  • Sie begrüssen die Teilnehmer*innen am Welcome-Desk und geben Orientierung;
  • Sie unterstützen das Organisationsteam bei der Themenfindung im Plenum zu Beginn des Forums;
  • Sie unterstützen die Gruppen bei der Diskussion einzelner Themen als Facilitator*innen und Protokollführer*innen;
  • Sie helfen den Teilnehmer*innen bei Fragen weiter und unterstützen das Organisationsteam bei der Vorbereitung und während dem Forumstag.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Helfer*innen – ohne euch könnte dieses Forum nicht auf diese Art und Weise stattfinden!

Zusammen die Themen im Plenum finden

Über die Methode, wie wir gemeinsam im Plenum die Themen der Teilnehmer*innen sammeln und priorisieren werden, wollen wir nicht mehr verraten, als wir bereits hier beschrieben haben. Wichtig ist: Bereite dich als Teilnehmer*in auf folgende Frage vor:

Wenn du dich heute nur über ein Thema, eine Frage, ein Bedürfnis, eine Herausforderung mit anderen austauschen könntest, was ist das? Was muss heute unbedingt diskutiert werden?

Formuliere das Thema, die Frage, das Bedürfnis, die Herausforderung einfach und verständlich. Es wird grosse, ganz grundsätzliche Themenvorschläge geben. Und es wird kleine, ganz detailierte geben. Beides ist gleich sinnvoll, wenn es die Frage ist, die dich beschäftigt, wenn du an offene Daten denkst, sie zur Verfügung stellst und/oder nutzt.

Zusammen ein Thema als Gruppe diskutieren

Das Ergebnis einer Gruppendiskussion zu einem Themen wird ein Protokoll sein – ohne Namen der Diskutierenden, aber mit den Erfahrungen und Erkenntnissen aller Teilnehmer*innen, die sich zu Wort melden. Neben der Chance, dass am Forum verschiedene Akteure miteinander in Austausch treten, wird das Protokoll ein zentrales Hilfsmittel sein, um das Thema nach dem Forum weiter zu klären, Unterstützer*innen zu organisieren und notwendige Massnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Unsere Protokollführer*innen danken euch dafür, dass ihr in der Diskussion klar und nicht durcheinander sprecht.

Dass sich jede*r auf gleichbereichtigte Weise zu Wort melden kann, dazu unterstützen unsere Facilitator*innen die Form und Ablauf der Diskussionen. Methodisch können sie in grossen Gruppen (über ca. 15 Personen) entscheiden, eine LiberatingStructures-Methode anzuwenden: 1-2-4-All. Sie erteilen das Wort und sorgen dafür, dass die Session nach 45 Minuten endet. Inhaltlich vertreten sie zum Thema keine Meinung, sondern helfen der Gruppe sich auszutauschen und zusammen das Ziel einer 45-minütigen thematischen Session zu erreichen. Ziel ist es, das Thema, die Frage, das Bedürfnis, die Herausforderung zu klären:

  1. Was sind meine Erfahrungen damit? Warum interessiert mich das? Worum geht es?
  2. Was sind die Aspekte? Wie kommen wir voran? Was kann ein zweckmässiger nächster Schritt sein?

Wenn die Gruppe es schafft, den ersten Punkt zu klären, dann ist das bereits ein Erfolg. Häufig diskutieren wir viel zu früh über ganz konkrete Lösungen, ohne die Bedürfnisse und Erwartungen davor gemeinsam zu klären. Wenn sich die Gruppe danach über den zweiten Punkt austauscht und sogar nächste Schritte diskutiert, dann ist das wertvolle, notwendige Vorarbeit für alles, was nach dem Forumstag stattfinden kann und soll. Unsere Facilitator*innen sind unsere Stellvertreter*innen im Raum. Danke, dass ihr ihre Rolle und Aufgabe unterstützt.

Wir freuen uns auf einen spannenden Forumstag, und darauf, dass dieser Austausch euch in den kommenden Monaten bei eurer Arbeit unterstützt. Dort, wo es nötig ist.

Für das Organisationsteam, herzlich
euer Andreas Amsler

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