Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.
Wir entwickeln Positionen und Projekte und tragen sie in die Medien.

Bundesrat beschliesst Strategie für offene Behördendaten 2019–2023

| 30. Nov 2018 | in National | Keine Kommentare

CC BY 4.0, Oleg Lavrovsky.

In seiner Sitzung vom 30.11.2018 hat der Bundesrat die Open Government Data (OGD) Strategie Schweiz 2019–2023 verabschiedet. Unter klar gefestigter Führung des Eidgenössischen Departements des Innern EDI wird das Bundesamt für Statistik BFS mit der Umsetzung der Strategie betraut.

Dank an die OGD-Pioniere

Der Verein Opendata.ch dankt dem Schweizerischen Bundesarchiv und allen engagierten Akteuren auf allen politischen Ebenen sowie von Organisationen mit einem staatlichen Auftrag für die geleistete Pionierarbeit.

Gemeinsam haben sie in den vergangenen Jahren die Basis entwickelt, auf der die Bundesverwaltung und ihr verpflichtete Organisationen in der kommenden Strategiephase mit mehr Verbindlichkeit und gesteigertem Fokus auf die Nutzerbedürfnisse Daten offen zur freien Verfügung zugänglich machen.

Dialog mit der OGD-Community Schweiz

Die laufende OGD Strategie Schweiz 2014–2018 wurde im ersten Quartal 2018 von der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK geprüft. Der Verein Opendata.ch sieht seine im Verlauf der OGD-Strategie 2014–2018 regelmässig vorgebrachten Anliegen durch den Bericht der EFK bestätigt.

Die weitere Umsetzung von Open Government Data auf Bundesebene benötigt einen stärkeren Dialog der Bundesverwaltung mit der OGD-Community Schweiz. Mehr: Stellungnahme zum Bericht der EFK

Für die offene Mehrsprachigkeit in der Schweiz

| 3. Dez 2018 | in Event, Zürich | Keine Kommentare

Wir bedanken uns nochmals herzlichst beim Forum Helveticum, den diversen TeilnehmerInnen und den spannenden HerausforderInnen für den erfolgreichen Hackathon zum Thema “Mehrsprachigkeit 4.0”. Hier findet ihr einen Auszug der Zusammenfassung vom Forum Helveticum:

Auf den Reflexionen der Konferenz aufbauend, begrüßte das Forum Helveitcum in Kooperation mit Opendata.ch rund 40 Personen aus den verschiedensten Branchen (Informatiker, Linguisten, Designer, Studenten, Verständigungsexperten etc.) zum „Mehrsprachigkeit 4.0“ Hackathon.

Den Teilnehmenden wurden 14 verschiedene Herausforderungen im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit vorgestellt, auf die sie in multidisziplinären Gruppen innert 24 Stunden innovative Antworten erarbeiteten. Bei der Abschlusspräsentation am Samstag, 24. November 2018, wurden zehn erarbeitete Projekte vorgestellt:

Gemeinsam mit einer Jury hat das FH zwei Projekte ausgewählt, die während eines halben Jahres weiter unterstützt werden:

  • ExCHange„: Eine Plattform zur Förderung des direkten, individuellen Sprachaustausches zwischen jungen Menschen.
  • Das Wörterbuch hinter dem Mauszeiger„: Eine Web-Erweiterung für Firefox, die die direkte Übersetzung eines Wortes zwischen Romanisch und Deutsch ermöglicht, indem man mit dem Mauszeiger über ein Wort fährt.

Unter der Leitung von jungen Menschen nutzen diese beiden Projekte neue Technologien, um die Verständigung in der Schweiz zu fördern und die Landessprachen zugänglicher zu machen. Die Projekte weisen ein grosses Potenzial auf und das Forum Helveticum wie auch Opendata.ch freuen sich, deren Realisierung unterstützen zu können.

Mitgliederversammlung 2018

| 2. Nov 2018 | in Uncategorized | Keine Kommentare

November 27, 2018
17.15 – 19.15
Aula, Berner Fachhochschule BFH, Brückenstrasse 73, Bern

An dieser Mitgliederversammlung stellen wir den zukünftigen Opendata.ch Vorstand und unsere neue Strategie vor. Der Anlass ist offen für alle, ohne Anmeldepflicht, wir freuen uns über eure Teilnahme!

At this general assembly we present the future Opendata.ch board and our new strategy. The event is open to all, without registration, we are looking forward to your participation!

Lors de cette assemblée générale, nous présentons le futur conseil d’administration d’Opendata.ch et notre nouvelle stratégie. L’événement est ouvert à tous, sans obligation d’inscription, nous nous réjouissons de votre participation!

The Kitchen of Tomorrow is: Open

| 17. Sep 2018 | in Food, Uncategorized | Keine Kommentare

Once again hackers, designers and food scientists got together to hack for a better food system: with less waste, easier choices and more climate awareness.

 

 

 

 

 

Let’s collaborate to make our kitchens more convenient & sustainable

This was the main aspiration at the “Open Food Data x Smart Kitchen” Hackdays organised by V-Zug and Opendata.ch at Zugorama in Zug last weekend. A diverse pool of experts were invited to develop new prototypes with open resources (such as recipe datasets and oven APIs) and relevant challenges. This cross-sectoral event was enabled in partnership with SIX Payment Services, Nestlé, the city of Zug, Hochschule Luzern, GateB and Milani.

Beat Sidler from V-Zug believes that collaboration and openness will take on a more relevant role in the future:

“The future of cooking won’t be invented by us alone, ideas and contributions need to come from everywhere. It was inspirational to see participants develop the kitchen of their dreams based on our recipe data and accessible ovens.”

Thomas Buerki, co-founder of the startup DigiMeals, agrees:

“Our Open Recipe API was used for various projects during the Hackdays. Participants created really exciting solutions to address challenges in the food space and provided us with invaluable input for the development and improvement of our API and the data behind it.”

Solving food waste & climate change in 48 hours

As always, it was astonishing to see how many projects come to life over a weekend with motivated people, open resources and a hard deadline! Andrew, a Master student in Environmental Economics from the UK, agrees:

“I met an incredible bunch of engineers and designers who were able to produce tangible products within a seemingly impossible timeframe. Every single team was working until the last seconds of the allotted time.”

The goal to fight food waste and enable a more sustainable food system was prevalent for many teams, as the following examples of projects developed at the Hackdays illustrate:

  • Forgetting food in the fridge is a common cause of foodwaste. BEAT reminds you before your food expires and provides you with recipe-recommendations based on your inventory. Beat the Foodwaste!
  • With Food Matters ingredients left-overs from recipes will be a problem of the past: the app allows you to easily figure out a cooking plan over a specific time frame that uses all the ingredients you bought.
  • EatInDer is an app for all the Eaters tired of searching for the right meal and restaurant. Get a search boost if you specialise in a certain category, understand demand – and get to the right place and time without the costs of market research.

2 winners will get closer to your kitchen

To make sure that the feast isn’t over after the weekend, Opendata.ch, V-Zug and SIX selected two winners that will receive further support over the next six months. Both aim to reduce food waste:

Food Matters was selected by the jury to receive a 6 months incubation with coaching, networking and financing. As a second winner, BEAT will get consultation and support through incubation workshops. If they continue developing their project as fast as last weekend, they will soon help us master our food and waste.

 

 

 

 

 

 

Newsletter:

If you want to stay informed about the projects and our open food data activities, you can sign up for the Open Food Data newsletter.

Link to the open food data program:

https://food.opendata.ch/#hackdays

 

Eidgenössische Finanzkontrolle für mehr Verbindlichkeit bei Open Government Data

| 13. Sep 2018 | in National | Keine Kommentare

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK), das oberste Finanzaufsichtsorgan des Bundes, hat heute ihren Bericht zur Umsetzung von der nationalen Open Government Data Strategie veröffentlicht. Der Bericht ist, wie Opendata.ch auch, gleichzeitig kritisch und verhalten optimistisch. Das Fazit ist einfach: die Strategie wäre eigentlich verbindlich — aber eben nur eigentlich.

Opendata.ch sieht die im Verlauf der OGD-Strategie 2014-2018 regelmässig durch uns als Community Vertreter vorgebrachten Anliegen durch die Analyse, Empfehlungen und Stellungnahmen im Prüfbericht der EFK bestätigt. Wir fordern für die kommende Phase ebenfalls eine verbindliche Ausstattung mit Ressourcen, das heisst insbesondere Stellen und finanzielle Mittel sowohl (1.) auf Ebene des federführenden Amtes —sofern der Bundesrat eine Federführung künftig einem Amt übertragen sollte— als auch (2.) auf Ebene des GS-EDI. Es braucht weiterhin grosse operative Anstrengungen, aber noch mehr Führung auf strategischer Ebene.

Wir fordern, dass der Bund in Sachen Open Data verstärkt, offen und auf Augenhöhe mit Gemeinden und Kantonen zusammenarbeitet, ebenso wie mit der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft. Gemeinsam muss an einer Open Data Kultur gearbeitet werden, und Opendata.ch bietet seit langem Hand dafür. Wir setzen darauf, dass diese ergriffen wird, denn um die Ziele der aktuellen wie auch der künftigen OGD-Strategie zu erreichen, braucht es eine Schweizer Open Data Community, die alle relevanten Player zusammenbringt.

Wir laden die künftig mandatierten Organisationen und Schlüsselpersonen auf Ebene Bund hiermit entsprechend ein, mit Opendata.ch noch 2018 hierzu Kontakt aufzunehmen.

Für Opendata.ch:
Andreas Amsler, Vorstandsmitglied Opendata.ch
Hannes Gassert, Vorstandsmitglied, Opendata.ch

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