Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Mitwirkung und Innovation — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.

Werde Teil vom Vorstand / Devenez membre du Comité

| 9. Dez 2020 | in Allgemein | Keine Kommentare

Für die nächsten Wahlen suchen wir Kandidat*innen für eine teilweise Erneuerung des Vorstands:

Zur Ergänzung suchen wir namentlich Vertreter*innen aus der Romandie, dem Tessin und Vertreter*innen aus dem Hochschulbereich – idealerweise eine Kombination dieser Merkmale. Damit möchten wir die Idee der offenen Daten in der französisch- und italienischsprachigen Schweiz stärker verankern und unsere Aktivitäten ausdehnen. Ein direkter Einbezug der Hochschulen interessiert uns, weil wir einerseits auch die Idee der open research data stärker betonen und andererseits die Nutzung von offenen Daten fördern möchten. Namentlich wüssten wir es zu schätzen, wenn sich Frauen melden würden, um dem gender-gap in diesem Bereich entgegenzuwirken.

Hier findest Du / finden Sie Informationen zum aktuellen Vorstand, den Statuten, dem Team und der Strategie des Vereins.

Wenn Sie sich / Du dich für die Open Data-Thematik interessieren/st, in diesem Bereich schon aktiv und vernetzt seid / bist, würden wir uns über eine Interessensmeldung bis am 17.01.2021 an andreas.kellerhals@opendata.ch freuen.

A l’occasion des prochaines élections de renouvellement partiel du comité de l’association opendata.ch, nous lançons un appel à candidature! Pour compléter et équilibrer le comité, nous recherchons explicitement des canditat(e)s de la Suisse romande, du Tessin et / ou issu(e)s du secteur universitaire ou des hautes écoles. Nous souhaitons ainsi développer davantage nos activités dans l’ensemble de la Suisse et y ancrer la thématique de l’Open Data / des données ouvertes.
Par ailleurs, nous cherchons à soutenir et améliorer l’accès, l’ouverture et l’utilisation libre des données pour et dans la recherche et espérons donc un rapprochement et une meilleure collaboration avec le monde académique. Les candidatures féminines sont particulièrement bienvenues: travaillons ensemble à l’implication de toutes et tous dans ce domaine.

Vous trouverez / tu trouveras ici (en allemand) des informations sur le comité actuel, les statuts, l’équipe et la stratégie de l’association.

Si vous êtes intéressé(e), impliqué(e) et connecté(e) dans le domaine de l’open data, nous serions heureux de vous lire jusque au 17.01.2021! Contactez-nous: andreas.kellerhals@opendata.ch.

Zeitfresser Datenbeschaffung: open by default bitte

| 4. Dez 2020 | in Daten, Forschung | Keine Kommentare

Dieser Text von Dr. Vera Eichenauer erschien zuerst in der Kolumne «Das letzte Wort» im Bulletin der Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Meine internationalen und Schweizer Gesprächspartnerinnen zeigen sich vielfach überrascht, wenn ich berichte, dass die Schweiz, was die Offenheit ihrer Regierungsdaten (Open Government Data, OGD) anbelangt, deutlich hinter der Weltspitze liegt: im Global Open Data Index der Open Knowledge Foundation belegt die Schweiz nur den 47. Rang, im Open Data Inventory (von 2018) den 33., im Open-Data-Barometer immerhin den 22. – allerdings im letztgenannten Index nur mit der Hälfte der Punkte von Grossbritannien und hinter Frankreich, Deutschland und der Tschechischen Republik. Dabei handelt es sich um die Offenheit von Daten, die öffentliche Verwaltungen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene bereits sammeln, bezahlt mit Steuergeldern.

Als Staatsbürgerin empören mich der beschwerliche Zugang zu öffentlichen Daten und deren schlechte Dokumentation. Daten sind eine wichtige Grundlage für die Meinungsbildung und der Ausgangspunkt für Entscheidungen – von Regierungen ebenso wie von Bürgerinnen und Bürgern. Dies zeigt sich gerade während der aktuellen Covid-19-Krise. Die an sich verbindliche Open-Government-Data-Strategie, Teil der Legislaturplanung 2019–23, muss nun zügig umgesetzt werden.
Als Forscherin sind die fehlenden oder unsystematischen Informationen über vorhandene Daten vor allem ein Zeitfresser: Ich brauche viel Zeit um herauszufinden, welche Daten es überhaupt gibt und noch mehr Zeit, um diese zu beantragen, auf Qualität, Zweckmässigkeit und Kombinierbarkeit zu überprüfen.

Es braucht einen mentalen Wandel

Eine zentrale und öffentliche Dokumentation von bereits verfügbaren Datensätzen, mitsamt ihren Eigenschaften, Zugangsbedingungen und -prozessen könnte den Zeitaufwand für Forschende enorm reduzieren. Dies fördert den gleichberechtigten Datenzugang für jüngere oder weniger vernetzte Nachwuchsforschende und ausländische Forscherinnen. Ein einfacher Datenzugang fördert zudem die Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen.

Es gehört niemand an den Pranger gestellt: Überall wird fleissig digitalisiert. Wichtig ist der mentale Wandel hin zum Primat der Offenheit und Transparenz (open by default). Neue Verwaltungs- und Forschungsdaten als offene Daten zu publizieren, verursacht minimalen Aufwand – anders das Aufbereiten alter Datensätze. Dank solcher Offenheit steht den Sozial- und Geisteswissenschaftlerinnen und auch nicht akademischen Analystinnen und Anwenderinnen von Daten mehr Zeit für ihre Kernarbeit zur Verfügung: neue Fragestellungen zu untersuchen und Erkenntnisse zu generieren.

Wenn Publikationen (hoffentlich bald Open Access) die akademische Währung und Innovationen das Gold der Schweiz sind, dann sind qualitativ hochstehende Daten aus einem institutionell, kulturell und geografisch so vielfältigen Land wie der Schweiz ein quasi unerschöpflicher Rohstoff, den es nicht zuletzt für unsere Forschenden zu heben gilt. Ich wünsche mir dafür «volle Kraft voraus», da- mit ich mehr Zeit damit verbringen kann, Daten zu analysieren, anstatt sie zu sammeln und aufzubereiten.

Wem gehört Züri?

| 26. Nov 2020 | in Allgemein, Daten | Keine Kommentare

Wem gehört Züri? Unterstütze die Recherchearbeit von www.tsri.ch und die Debatte zur Öffentlichkeit des Grundbuches. Für mehr Transparenz über Besitzverhältnisse! https://tsri.ch/grundbuch-recherche/ #transparency

Smart Cities on the Rise

| 13. Okt 2020 | in Event | Keine Kommentare

Cities take their innovation into their own hands! 

Three online hackathons in a row, tackling different aspects of urban life at different cities scales, show us how smart cities will be developed locally, by and for their inhabitants, with Open Data as raw material for reflection and solutions.

The first hackathon, Smart City lab Lenzburg, will take place online on the 13th and 14th of November 2020 and is strongly anchored in the local community and it will tackle questions specific to Lenzburg: for example after a new 2000W neighbourhood was build, the following questions arose: How to optimize this new way of urban living? Which lessons can we learn? Which solutions could be adopted by the rest of the city? Another challenge will be how to reunite the different parts of Lenzburg, which were cut up by the train tracks and the highway at different moments of its historical development? Could optimizing public transport to the different neighborhoods be part of the solution? Or making initiatives and activities in different parts of the city more visible to the rest of Lenzburg? Questions also arise from the side of the city administration and services, and from the energy provider. Solutions might be digital or not, but while their starting point is local, the solutions might concern us all.

Shortly after, on the 27th and 28th of November the Shape my City – Open Data Hackdays, organized for the second year by the students of the master’s degree course in Applied Information and Data Science of the Lucerne University of Applied Science and Arts, will also take place online. For this larger touristic and academic city, one of the focuses will be to understand the needs of the different types of inhabitants, users, visitors and stakeholders of the city. How can we shape the interaction for better communication and services? And how can we incentivise behavioural changes for a more harmonious and sustainable city life? The other topics revolve around exploring the potential of the urban fabric for energy production, climate change mitigation and here too, the model role of 2000W neighborhoods.

Then, also online on the 29th & 30th April 2021, the Energy and Climate Hacks will be held as a parallel event to the Decarbonizing Cities Conference. During this event, smart urban living will be addressed through the lens of energy efficiency not only in Bern but also in some british cities, throwing a bridge between common issues and needs across borders.

The beauty of this series of events is not only that it will allow us to go deeper in the development of solutions, but also that it exemplifies how bottom-up locally embedded initiatives actually tackle global issues and how those proposals, tested at a local scale, might help our society beyond their original purpose.

These events are open and free of charge, like all our other hackdays, so take part, you too have a take on how our future smart cities should be!

Smart City lab Lenzburg 13th and 14th of November 2020
Shape my City – Open Data Hackdays 27th and 28th of November 2020
Energy and Climate Hacks 29th & 30th April 2021

Energy Data Hackdays 2020, the results!

| 6. Okt 2020 | in Daten, Energie, Event, Forschung | Keine Kommentare

The excitement before the new edition of the Energy Hackdays in Brugg was a bit special this year. Besides the usual sweet little heart pinch of the leap into a new group, the discovery of the challenges and the satisfaction of seeing this particular event repeating for the second time in Brugg, there was happiness but also respect about having the Energy Hackdays taking place mostly on site at the Hightech Zentrum Aarau.

So we met in person and as far as we can say, it has been worth it! 13 really ambitious and technical challenges met 85 participants who were nonetheless ambitious and highly qualified! Two big themes emerged this year and predictions based on machine learning was one of them. Predicting performance, usage patterns, anomalies or even failure, in order to plan, use and maintain infrastructure more accurately. Reaching these goals of course allows a much better resource and production management. 

The other big topic covered by several challenges was the question of visualization and interfaces, especially for smart-meters: How to help users, scientists, producers or end-consumers to read flows of data and allow them to interpret and decide or react appropriately to a given data supported information? How can they analyse and control different aspects of their infrastructure or installation? Tangent to this topic were challenges that attempted to allow a market overview for the consumer, in this case the market of E-Car charging stations, or to visualize the overall live electricity consumption of Switzerland.

As far as I can judge and from what I heard from the challenge owners, the results blew us away! While the project descriptions might be a bit less accessible to the public than some from past hackdays, the approaches and results certainly correspond to a present need in the energy industry and comfort us in the conviction that hackathons and collaborative work with Open Data do support high-end innovation.
We were also very lucky to welcome the team of Campus 21 who harvested the visions of some of the participants for the future of Open Energy Data.

See you all next year!

The 13 projects developed during the hackdays

District Heating Optimisation  

Decrease gas peak boiler runtime due to better storage operation: heat demand forecast, improved storage control, better storage operation.

PV self-consumption optimization

Evaluate and optimize trade-offs in the design of battery storage for PV systems, so our customer can select, whether they want the most economical battery solution or maximise their autarky. Our tools calculate the maximized economic benefit over lifetime.

Read your own Smart Meter

Read your Smart Meter through the local Customer Information Interface (CII) and visualize your consumption. Design a dashboard with the most useful information.

Cheapest Charging around

In order to develop the GIS platform of the Swiss Federal Office of Energy (SFOE) further: Add price information to the charging stations and find the cheapest option around for electric car drivers.

Energy Data Visualization    

Creating a platform for strategic decision making based on data from the Energy Science Center of ETH Zürich.

e-mobility behavior analysis

We analysed the charging patterns of private vs public e-cars charging stations. This could provide good hints for a further automated customer segmentation, help prediction of behavior changes for the load-curve vs renewable electricity production & help customers optimize their charging habits.

Empower the People with Smart Meter Data

Smart Meter Additional Use Cases: Novel energy certificate assesses where and how strongly building / user behaviour causes deviation from theoretical / optimum behaviour.

ML Wind Power-Prediction

Machine Learning Wind Turbine Power Curve Prediction: we compared constructor provided production projections with actual production curves with the goal to improve site-specific  performance prediction of wind turbines.
– Development of machine learning algorithms  (or tools/aps) for improved site-specific  performance prediction of wind turbines.
– Development of alternative algorithms e.g. Artificial Neural Networks
– Inputs: wind velocity, turbulence intensity, shear factor (alpha)

Put CH on the Electricity Map

Help meet the Paris Convention goals to achieve net 0 by 2050, less than 2 tonnes CO2 per person! We want to raise awareness around energy use and consumption by putting Switzerland on the map at electricitymap.org and put its open data API to use.

Distributed analytics for asset management

The goal is to create a decision support tool for asset managers, using AI to predict how power transformers will fail, and what to watch out for.

Anomaly Detection in Smart Meter Data

We developed EDA and algorithms for the Anomaly Detection in Smart Meter Data challenge. We developed several approaches for detecting anomalous days based on mean and std of the readings during the day and for detecting single anomalous readings.

These models can be integrated in the second part  of the challenge

MeterOS: Smart Meter Anomaly Detection

Create a model for Smartmeter Anomaly detector and their visualization.

Unleashing the Swiss Smartmeter’s CII

Empower citizens to use their energy data. Using the smartmeter’s CII beyond visualisation to steer local consumption.We developed a concept and PoC roadmap to provide a “universal” adapter from smart meters to home IoT platforms.

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