Open Event Data Monitoring, Mai 2024

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Veranstaltungen spielen im öffentlichen Leben einer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Die rechtzeitige Bereitstellung genauer Informationen über bevorstehende Veranstaltungen für mögliche Zielgruppen ist entscheidend, um Menschen für sinnvolle Aktivitäten zusammenzubringen. Die Arbeitsgruppe Open Event Data von Opendata.ch setzt sich deshalb für die Automatisierung des Datentransfers zwischen Veranstaltungsdatenplattformen und für die Etablierung einer Kultur des Teilens und der Datenweiternutzung ein. Um diesen Wandel anzuführen und die Fortschritte zu verfolgen, haben wir ein Monitoring aufgebaut.

Wir freuen uns, die erste Version unseres Open Event Data Monitorings zu veröffentlichen, das auf den Prinzipien 1–3 des Open Event Data Manifesto (Version 1.0) beruht. Vorerst konzentriert sich das Monitoring auf jene Aspekte, auf die sich die regionalen Kulturagenden der Schweiz und Schweiz Tourismus im Dezember 2023 geeinigt haben: das freie Teilen von Daten zwischen Veranstaltungsplattformen nach dem Open-Data-Prinzip als erster Schritt zur Umsetzung des Once-Only-Prinzips (siehe Blogbeitrag auf Deutsch / Französisch). 

Open Event Data Monitoring, Mai 2024

Um die Konformität der verschiedenen Veranstaltungsdatenplattformen anhand objektiver Kriterien zu beurteilen, wurden die Prinzipien des Open Event Data Manifesto operationalisiert. Detaillierte Informationen zu den Beurteilungskriterien finden sich hier. Wenn ihr Fehler in der Beurteilung entdeckt oder möchtet, dass wir eure Plattform in künftige Beurteilungen aufnehmen, lasst es uns bitte wissen.

Wie diese erste Beurteilung zeigt, sind noch einige Schritte nötig, um die Prinzipien vollständig zu erfüllen. Am diesjährigen Workshoptag der Kulturagenden der Schweiz (6. Mai 2024) waren sich die Teilnehmenden grundsätzlich einig, bis Ende 2024 auf die vollständige Konformität mit den Prinzipien 1–3 hinzuarbeiten. Dazu wird es hilfreich sein, Beispielumsetzungen der verschiedenen Prinzipien zu teilen und sich auf eine Reihe von Best Practices zu einigen.

In den kommenden Monaten wird das Monitoring weiterentwickelt, sodass es ein breiteres Spektrum an Kulturagenden sowie die Prinzipien 4 und 5 des Manifests umfasst.