Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.
Wir entwickeln Positionen und Projekte und tragen sie in die Medien.

OKCON 2013 Call For Proposals ist Online

OKCon

  • Anlass: OKCon 2013 – 17.-18. September 2013, Genf.
  • Call for Proposals: Der Aufruf, ein FAQ sowie das Eingabeformular befindet sich hier: OKCon 2013 Call for Proposal.
  • Deadline: Die Deadline für Eingaben ist auf den 24. Mai 23:59:59 (GMT) angesetzt. Die Resultate werden am 17. Juni, 23:59:59 (GMT) bekannt gegeben.
  • Tickets: Early Bird Tickets können noch bis zum 23. Juni hier gekauft werden.

Seit der Ankündigung der diesjährigen Open Knowledge Conference (OKCon), sind wir von vielen Leuten gefragt worden, wie sie sich beteiligen können. Es ist soweit. Wir freuen uns heute ankündigen zu dürfen, der Call for proposals wurde heute lanciert.

OKCon 2013 wird ein intensiver, zweitägiger Anlass sein, der vom 17.-18. September in Genf stattfinden wird. Das Programm wird teilweise direkt durch die Organisatoren bestimmt, mit geladenen Speakern, teilweise wird es in Zusammenarbeit mit unserer Community erarbeitet – dank deren Vorschlägen.

Sechs inhaltliche Bereiche wurden herausgearbeitet, um das diesjährige Konferenzmotto Open Data – Broad, Deep, Connected zu diskutieren und zu vertiefen. Wir hoffen diese Themenbereiche inspirieren und begeistern alle Interessierten:

Open Data, Government und Governance
Open Development and Sustainability
Open Science and Research
Open Culture
Technology, Tools and Business
Evidence and Stories

Weitere Instruktionen, ein FAQ sowie das Eingabeformular: OKCon 2013 Call for Proposal. Wir freuen uns auf möglichst viele Ideen und Vorschläge.

Der Call for Proposals beginnt heute (7. Mai) und endet am 24. Mai, um 23:59:59 GMT. Weitere Informationen auf der Konferenz website.

[Dieser Artikel ist ursprünglich in Englischer Sprache hier erschienen: OKCON 2013 CALL FOR PROPOSALS – OUT NOW!]

Urban Data Challenge: Was seither geschah

Urban Data Challenge: Was seither geschah

Die Gewinner des Urban Data Challenge wurden vor mehr als zwei Wochen am 6. April in San Francisco bekannt begeben. Was ist seither mit den eingebenen Projekten geschehen?

Wie sich bereits herumgesprochen hat, war der Urban Data Challenge ein voller Erfolg. Gemeinsam organisiert von swissnex San Francisco, GAFFTA, Lift und OpenData.ch und mit der freundlichen Unterstützung der Städtischen Verkehrsbetriebe Genf, San Francisco und Zürich konnten insgesamt 21 Projekte realisiert werden, wobei über 60 Personen daran beteiligt waren, als Designer, Programmierer oder “data scientists”.

Die Preisverleihung in San Francisco wurde unter anderem live nach Zürich gestreamt, inklusive Skype Konferenz-Schaltung. Wer die Preisverleihung nicht gesehen hat, findet das komplette Video auf youtube. Zu den Preisträgern, unten aufgelistet, gibt es bei swissnex einen vertieften Artikel: Winning the Urban Data Challenge.

Was ist seither geschehen?

TransitVis

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TransitVis wurde mit einem Dritten Platz ausgezeichnet. Das Projekt von Michael Dougherty und Steve Gifford konnte mit perfektem Timing ihre iPad App am Tag der Preisverleihung auf dem app store aufschalten, wo sie seither gratis heruntergeladen werden kann. Die Daten werden als zusätzlicher Download ebenfalls gratis heruntergeladen. Bisherige Download Zahlen sind leider keine ersichtlich.

“What’s next for TransitVis, you might ask? All the interesting technology is in WhirlyGlobe-Maply so that’ll be popping up in client projects. For the app itself… we’ll wait to see if anyone uses TransitVis for anything and go from there.”

Genève transit simulator

onemaponeweek

One Map, One Week in Public Transit von Vasile Cotovanu und Robert Ille erhielt beim Urban Data Challenge ein Honorable Mention. Am 18. April wurde es auf dem Google Geo Developers Blog zur Map Of The Week erklärt. Speziell gelobt wurde die Umsetzung des Google Map Features “Symbols on Polylines”:

“The map uses Symbols on Polylines to display the predicted motion of the tram or bus. It uses a ‘mouseover’ event on each of the markers to open an div element displaying more information. … It’s a nice demonstration of the power of our Symbols on Polylines and the power of public data in conjunction with maps.”

Öffnen Schweizer ÖV-Betriebe bald ihre API?

panel

Auch bei den Datenanbietern hat der Urban Data Challenge sich positiv ausgewirkt. Neben den TPG in Genf, die bereits vor dem Challenge ihre API offenlegen wollten, soll dieser Schritt nun auch bei den VBZ in Zürich diskutiert werden. Wir sind gespannt wie es auf dieser Seite weitergeht.

Antoine Stroh von den TPG informiert, dass ihr API bis im Juni offengelegt werden soll, es könne aber auch Juli werden. Die öffentlichen Präsentationen der Gewinner Projekte des Urban Data Challenge seien für später im Jahr geplant, und zwar während der OKCon 2013, die dieses Jahr bekanntlich vom 17. und 18. September in Genf stattfinden wird.

The Winners

Grand Prize
Dots on the Bus

Second Prizes
Transit Quality + Equity
Frustration Index

Third Prizes
A City’s Heartbeat
TransitVis
Urban Bus Races

Honorable Mentions
Breakpoints
Buzz Stop
MetroMapperSF
One Map, One Week in Public Transit
Reliable + Pleasant Transit
Transit Patterns
Urban Data Response

Weitere Artikel zum Thema:

Ariel Schwartz: 3 Creative Ways To Visualize Urban Public Transportation
Fumi: Urban Data Challenge
Lift: Winning the Urban Data Challenge
Flickr: Urban Data Challenge Awards

Presse:

The Frustration of San Francisco’s Mass-Transit Riders, Visualized
Un concours récompense les meilleures applications sur les transports publics
TeamUP wins third prize in Urban Data Challenge

Open Knowledge Conference 2013 in Genf

okcon-de

Open Knowledge Conference 2013: Open Data vertiefen, verbreiten, vernetzen.

Die Open Knowledge Foundation und Opendata.ch bringen vom 17. bis 18. September 2013 die Open Knowledge Conference 2013 (OKCon) nach Genf und setzen Transparenz und Innovation mit Open Data und Open Knowledge gross auch auf die Schweizer Agenda. Die OKCon findet unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset und mit breiter Abstützung durch den Bund und den Kanton Genf statt.

Der weltweit führende Open Data und Open Knowledge Event OKCon ist die jüngste Ausgabe einer seit 2005 laufenden Serie von Anlässen und Jahr für Jahr ein Meilenstein für diese gewichtigen und hochaktuellen Themen. Vergangenes Jahr fanden in Helsinki tausend Teilnehmer aus über fünfzig Ländern zusammen, zu den Speakern gehörten etwa schon der Erfinder des World Wide Web Sir Tim Berners-Lee, Hans Rosling von Gapminder, Brewster Kahle vom Internet Archive oder die Transparenzaktivistin Ellen Miller von der Sunlight Foundation.

Mit dem Veranstaltungsort Genf, wichtiger Sitz der Vereinten Nationen und vieler weiterer internationaler Institutionen wird ein Zeichen gesetzt für mehr und stärkere weltweite Zusammenarbeit für ein weit vernetztes, starkes Open Data Ökosystem.

Rufus Pollock, Gründer und Direktor der Open Knowledge Foundation, dazu: “Das internationale Genf mit der UNO und vielen weiteren internationalen Organisationen ist ein idealer Ort für einen Anlass, der sich mit der weltweiten Verbreitung von Open Data beschäftigen wird. Der Event ist ein Meilenstein für uns, eine grosse Chance, nicht nur unser Netzwerk zusammenzubringen sondern eine noch breitere Community – und um hinzuarbeiten auf ein stärkeres Bewusstsein für all das was wir tun können, um die Strategie, die Politik und das ganze Ökosystem um Open Data rund um die Welt weiter zu stärken”.

André Golliez, Präsident der Open Knowledge Foundation Schweiz, sagt dazu: “Die internationalen Open Knowledge Conference unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Berset in die Schweiz zu bringen bedeutet einen starken Impuls für Open Government Data in unserem Land – das Theme wird damit fester Bestandteil der politischen Agenda und fördert weiter Innovation und Transparenz im öffentlichen Sektor”.

Tariq Khokhar von der Weltbank: ”Die Open Knowledge Conference ist ein äusserst wertvolles Treffen von Denkern und Machern rund um das ganze Themen “open”. Letztes Jahr war bereits sehr beeindruckend – ich habe sehr viel gelernt und wichtige Verbindungen geknüpft. Ich arbeite an Open Data in der internationalen Entwlickungszusammenarbeit und freue mich entsprechend ausserordentlich auf die OKCon 2013 in Genf”.

Hannes Gassert, Technologieunternehmer und Vorstand von Opendata.ch fügt an, “In der Geschäftswelt sehen wir nicht nur mehr und mehr spannende Open Data Startups, sondern auch grosse Unternehmen sehen Tag für Tag mehr Potential für sich. In der Schweiz haben wir eine grosse Chance, unsere basisdemokratische, partizipative Kultur und unsere Tradition der Datenqualität zu nutzen, um kleine wie grosse Unternehmen entscheidend voranzubringen”.

Weitere Informationen:

Mehr Transparenz, Verständnis und Innovation dank offenen Finanzdaten geschaffen

Mehr als 120 Designer, Programmierer, Journalisten, Fachleute und Laien haben an den nationalen vierten make.opendata.ch-Hackdays in Bern und Sierre zum Thema Finanzen mitgemacht und für mehr Transparenz, Verständnis und Innovation bei öffentlichen wie privaten Einnahmen und Ausgaben gesorgt.

Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 entstanden an der Universität Bern sowie zeitgleich an der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Sierre aufschlussreiche Visualisierungen und innovative Applikationen mit Finanzdaten.
zurich.budget.opendata.ch

Visualisierungen und Applikationen weiterentwickeln
Eine Aufzählung der Projekte zu Finanzdaten, an denen in Bern und Sierre gearbeitet wurde:

  • Tax Freedom Day
  • Qualified Money
  • Open Aid
  • Open Budget
  • Finanzausgleich Kanton Bern
  • FTTH Business Model Navigator
  • Cumulizer
  • Mobile Deck Card Game with Financial Data
  • Semantic Legal
  • Calcul du pouvoir d’achat selon le salaire et le coût de la vie
  • Partis budget

In Sierre haben darüber hinaus mehrere Teams an folgenden Projekten zu anderen Themen gearbeitet:

  • Link the Swiss Open Tourism Data to the World Linked Open Data
  • Crowd Interest
  • Partons en piste!
  • Holiday Apartments
  • Electronomy

Die Demoversionen, Quellcodes und Dokumentationen aller Projekte finden sich in unserem make.opendata.ch-Wiki.

Jan Rothenberger war am Samstag in Bern vor Ort, hat mit einigen Teilnehmern gesprochen und daraus eine tolle Fotoreportage gemacht: sein Post auf seinem Blog runthenumbers.org

Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten
Am Vorabend hatten sich an Universität Bern Politiker und Finanzfachleute zum Thema “Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten” kritisch auseinandergesetzt. Das Video dazu:

Die nächsten, 5. nationalen make.opendata.ch-Hackdays finden im Herbst – rund um die Open Knowledge Conference am 17. und 18. September in Genf – statt.

Bereits über 100 Anmeldungen für make.opendata.ch-Hackdays nächste Woche in Bern und Sierre

MEDIENMITTEILUNG VEREIN OPENDATA.CH

Bern, 14. März 2013

Eine Woche vor Beginn der make.opendata.ch Hackdays zu Finanzdaten haben sich bereits über 100 Zahlenexperten, Softwareentwickler und Grafiker für die Programmier-Tage des Vereins Opendata.ch angemeldet. Der Praktikeranlass wird durch ein interdisziplinäres Podiumsgespräch zu Sinn und Zweck von visualisierten Finanzdaten eröffnet.

Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 treffen sich an der Universität Bern und an der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Sierre über 100 Fachleute, Programmierer und Designer, um gemeinsam in kleinen Gruppen bereits veröffentlichte oder neue Finanzdaten zu visualisieren. Diese so genannten „Hackdays“ werden durch den Verein Opendata.ch so wie den beteiligten Hochschulen organisiert. Ziel ist es, durch die Entwicklung von innovativen Applikationen mehr Transparenz in öffentliche Finanzzahlen zu bringen.

Vor Ort werden Repräsentanten von zahlreichen öffentlichen Verwaltungen ihre nicht sicherheitsrelevanten und nicht personenbezogenen Finanzdaten mitbringen und die Teams mit ihrem Spezialistenwissen bei der Visualisierung und Entwicklung von Applikationen unterstützen. So genannte „Ideators“ (Ideengeber) und „Data Owners“ (Datenexperten) kommen unter anderem aus der Stadtberner Verwaltung, von der Stadt Zürich, dem Kanton Bern sowie der Bundesverwaltung. Forscher, Berater und NGO-Vertreter nehmen teil, um sich für ihre Arbeitstätigkeiten inspirieren und Erfahrungen aus der Praxis einfliessen zu lassen. Des Weiteren haben sich mehrere Medienschaffende als Teilnehmer angemeldet, die sich gemäss der Idee des Datenjournalismus neben der Recherche und Visualisierung von Zahlen auch um deren journalistische Aufbereitung kümmern.

Am Vorabend, Donnerstag, 21. März 2013, findet von 17 Uhr bis 19 Uhr an der Universität Bern im Gebäude UniS im Raum A -122 an der Schanzeneckstrasse 1 in Bern die Generalversammmlung des Vereins Opendata.ch und anschliessend die Eröffnung der Finance make.opendata.ch-Hackdays statt. Nach der Vereinsversammlung gibt es um 18 Uhr eine Videobotschaft von Nationalrätin Jacqueline Badran sowie eine Präsentation der neuen Mobile Applikation der Bundesfinanzen.

Anschliessend findet ein interdisziplinär aufgestelltes Podiumsgespräch über die Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten statt. Auf dem Podium diskutieren Giovanna Battagliero, Grossrätin SP Kanton Bern, Dr. Christoph Koller, Projektleiter am Institut de Hautes Études en Administration Publique IDHEAP, Barbara Kummler, Projektleiterin bundeshaushalt-info.de, Daniel Schaffner, Finanzverwalter der Stadt Bern sowie Julian Schmidli, Datenjournalist der SonntagsZeitung.

Sowohl die Eröffnungsveranstaltung am 21. März als auch die Hackdays am 22. und 23. März sind kostenlos dank der Unterstützung der Universität Bern und der Fachhochschule Westschweiz-Wallis sowie dem Catering-Sponsoring von /ch/open, Netcetera und NTS Workspace. Die Anmeldung für die Hackdays ist noch bis kurz vor Beginn auf make.opendata.ch möglich. Auch sind weiterhin Repräsentanten von Behörden und anderen Organisationen eingeladen, Finanz- und Beschaffungsdaten in maschinenlesbaren Formaten (XML, CSV, Excel) an die Hackdays mitzubringen. Interessenten können sich an die unten stehenden Kontaktpersonen wenden.

Kontakt Bern

Dr. Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied Opendata.ch
matthias.stuermer@opendata.ch, +41 76 368 81 65

Kontakt Sierre

Dr. Antoine Logean, Vorstandsmitglied Opendata.ch
antoine.logean@opendata.ch, +41 79 351 84 82

21. März 2013: Generalversammmlung Verein Opendata.ch und Eröffnung Finance make.opendata.ch-Hackdays

Am Donnerstag, 21. März 2013 findet von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr an der Universität Bern im Gebäude UniS im Raum A -122 an der Schanzeneckstrasse 1 in Bern die Generalversammmlung des Vereins Opendata.ch und anschliessend die Eröffnung der Finance make.opendata.ch-Hackdays statt. Nach der Vereinsversammlung gibt es um 18:00 Uhr eine Videobotschaft von Nationalrätin Jacqueline Badran sowie eine Präsentation der neuen Budget Mobile Applikation der Bundesverwaltung. Anschliessend findet ein breit aufgestelltes Podiumsgespräch über die Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Finanzdaten statt und zum Schluss gibt es einen Apéro Riche.

Die Teilnahme am Anlass ist kostenlos. Für eine Anmeldung an matthias.stuermer@opendata.ch sind die Organisatoren dankbar. Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 finden an der Universität Bern und an der Fachhochschule Westschweiz in Sierre die Finance make.opendata.ch-Hackdays statt. Weitere Informationen und Anmeldung auf http://make.opendata.ch

Programm 21. März 2013

16:30 Uhr Eintreffen der Vereinsmitglieder von Opendata.ch und weiterer Teilnehmer
17:00 Uhr Generalversammlung Verein Opendata.ch

  1. Bericht zum Vereinsjahr 2012 und Ausblick auf das Vereinsjahr 2013
  2. Bericht zur Jahresrechnung 2012 (Erfolgsrechnung, Bilanz)
  3. Décharge an den Vorstand
  4. Abnahme der Jahresrechnung 2012
  5. Mitgliederbeitrag 2013
  6. Budget 2013
  7. Statutenänderung
  8. Wahlen (Ergänzungswahl)
  9. Varia
18:00 Uhr Eröffnung Finance make.opendata.ch-Hackdays André Golliez, Präsident Opendata.ch

Videobotschaft an die Open Data Community Jacqueline Badran, Nationalrätin SP Kt. Zürich, Finanzpolitikerin

18:10 Uhr Die neue Mobile App der Bundesfinanzen 2012
Thomas Will, Eidgenössische Finanzverwaltung
18:20 Uhr Podiumsgespräch über Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Finanzdaten
Mit folgenden Experten:

  • Giovanna Battagliero, Grossrätin SP Kanton Bern
  • Dr. Christoph Koller, Projektleiter Datenbank über die Schweizer Kantone und Städte BADAC am Institut de Hautes Études en Administration Publique IDHEAP
  • Barbara Kummler, Projektleiterin bundeshaushalt-info.de bei Pixelpark, heute HSLU
  • Daniel Schaffner, Finanzverwalter Stadt Bern
  • Julian Schmidli, Recherche-Desk der SonntagsZeitung, Datenjournalist

Moderation: Dr. Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied Opendata.ch

19:00 Uhr Apéro Riche

Podiumsgespräch über Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Finanzdaten

Welchen Beitrag kann die Open Data Bewegung bezüglich Finanztransparenz leisten? Wie müssen Open Budget Applikationen entwickelt werden, damit sie relevante Erkenntnisse liefern? Ziel des Podiumsgesprächs ist es die unterschiedlichen Perspektiven, Interessen und Herausforderungen von Politik, Verwaltung, Forschung und Medien zu verstehen und sowohl Chancen als auch Risiken von visualisierten Finanzdaten aufzuzeigen. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied Opendata.ch und Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit. Auf dem Podium referieren die folgenden Expertinnen und Experten:

Giovanna_BattaglieroGiovanna Battagliero ist Fürsprecherin und arbeitet im Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Von 2005 bis 2012 war sie SP-Stadträtin in Bern und seit November 2012 ist sie Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern. Giovanna Battagliero hat an bisherigen Open Data Hackdays teilgenommen mit der Überzeung, dass es eine zentrale Aufgabe von Politik und Verwaltung ist, die Bürgerinnen und Bürger transparent und verständlich über staatliches Handeln zu informieren.

Christophe_KollerDr. Christophe Koller ist Verantwortlicher bei IDHEAP für das Portal der Schweizer Kantone und Städte, das der Öffentlichkeit eine Datenbank (BADAC) und einen interaktiven Staatsatlas zur Verfügung stellt. Er hat im Schweizerischen Wissenschaftsrat, im SECO und danach im BFS gearbeitet, ist aktives Mitglied des Netzwerks der Schweizerischen Gesellschaft für Verwaltungswissenschaften und war Präsident des Vereins Geschichte und Informatik. Christophe Koller ist Inhaber eines Diploms für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Doktor der Geschichte.

Barbara_KummlerBarbara Kummler ist Projektleiterin und Dozentin an der Hochschule Luzern am Institut für Kommunikation und Marketing IKM. Als Schwerpunkte erforscht sie unter anderem die Verständlichkeit von Datenvisualisierungen. Davor war Barbara Kummler Projektleiterin von Internet- und Digital Signage-Projekten bei Pixelpark AG in Köln. Sie leitete unter anderem die Erarbeitung des Datenportals zum deutschen Bundeshaushalt für das Bundesministerium der Finanzen. Barbara Kummler hat an der Universität Siegen studiert und ist dipl. Medienwirtin (Master of Arts).

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADaniel Schaffner ist seit 2011 Finanzverwalter der Stadt Bern. Zuvor war er während mehr als 20 Jahren in der Privatwirtschaft tätig, wo er verschiedene Funktionen in den Bereichen interne und externe Revision, Finanzen und Controlling sowie Beratung wahrnahm. Zuletzt leitete er als Partner den Standort Bern von KPMG. Er ist dipl. Wirtschaftsprüfer und Betriebsökonom HWV. Daniel Schaffner wohnt mit seiner Familie in Niederscherli bei Bern.


Julian_SchmidliJulian Schmidli
ist investigativer Journalist beim RechercheDesk der SonntagsZeitung und Le Matin Dimanche. Er hat sich auf datengetriebene Recherchen spezialisiert und unter anderem zum Beschaffungswesen der Bundesverwaltung publiziert. Schmidli ist Dozent für Datenjournalismus an der Journalistenschule MAZ und Mitglied vom Recherche-Club Investigativ.ch

Open Data Day 2013 – Urban Data Challenge Zürich, Genève, San Francisco

| 21. Feb 2013 | in Event, Zürich | Ein Kommentar

Das letzte Jahr hat gezeigt, dass Open Data auf der ganzen Welt in die Gänge kommt. Mit neuen Open Data Verzeichnissen in Europa, Nordamerika und Afrika und immer mehr öffentlich verfügbaren Daten von Organisationen wie zum Beispiel der Weltbank. Am 23. Februar treffen sich weltweit Bürgerinnen und Bürger, um zu sehen, was sich mit diesen Daten anstellen lässt.

In Zürich organisiert der Verein Opendata.ch, das Schweizer Chapter der Open Knowledge Foundation, an diesem Tag keinen eigentlichen Hackday, sondern ein Meetup. Unsere Freunde vom Dock18, Institut für Medienkulturen der Welt, stellen uns dafür ihre Räumlichkeiten in der Roten Fabrik zur Verfügung. Alle Open Data Enthusiasten, aber auch noch völlig Ahnungslose sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und bei einem Bier mehr über Open Data zu erfahren, Fragen zu stellen und Mitglieder der Schweizer Community kennenzulernen.

Urban Data Challenge – Nimm teil am Datenvisualisierungswettbewerb

Was ist der Rhythmus deiner Stadt? San Francisco, Genf und Zürich öffnen ihre Verkehrsdaten. Busse, Trams, Velos, Fussgänger und Autos lassen Städte pulsieren, die zunehmende Urbanisierung stellt die Städte vor einige Herausforderungen: Die Verbesserung des Verkehrs und der Mobilität ist eine davon. Genau da kommt die Bevölkerung ins Spiel. Dank technischem Fortschritt, und dem Trend zu Open Data und Open Source können einzelne sich aktiv daran beteiligen, Lösungen zu finden.

Die Urban Data Challenge lädt Datenexperten, Programmierer, Entwicklerinnen, Designer und Künstler, kurzum kreative Köpfe rund um den Globus ein, sich diesen Herausforderungen zu stellen und bis am 31. März kreative Datenvisualisierungen zu präsentieren, die aufzeigen, wie sich die Menschen in den drei beteiligten Städten bewegen. Den von einer Jury auserkorenen Gewinnern winken lukrative Preise wie Flüge zu einer der drei Städte und finanzielle Unterstützung von Fusepool, dem europäischen / Schweizer Datapool, um aus ihrem Projekt eine App zu entwickeln. Alle Informationen auf urbandatachallenge.org

Das Programm am 23. Februar in Zürich
Wir treffen uns im dock18.ch, in der Roten Fabrik. Das Programm:

19:00 – Begrüssung, Vorstellung der Anwesenden, Was sind “Open Data”?
19:15 – Einführung zur Urban Data Challenge: verfügbare Daten etc.
19:25 – Präsentation eines Projekts, an dem ein Team arbeitet
19:40 – Fragen, Diskussion
20:15 – Livestream zum Hackathon in San Francisco: Interview mit Chris Pagnilinan, SFMTA, Public Transportation Departement in San Francisco
20:30 – Fragen, Diskussion, Apéro
21:00 – Ende des offiziellen Programms

Besucht uns – auch spontan und mittendrin. Um ungefähr abschätzen zu können, wie viele Getränke und Apérohäppchen wir bereitstellen sollen, bitten wir nach Möglichkeit um eine kurze Anmeldung auf Techup.

Die Urban Data Challenge wird co-organisiert von swissnexsanfrancisco.org, der Gray Area Foundation for the Arts, der Lift Conference, und opendata.ch.

Freie Sicht auf öffentliche Finanzdaten: make.opendata.ch-Hackdays im März in Bern und Sierre

Die vierten nationalen make.opendata.ch-Hackdays veranstalten wir zusammen mit der Universität Bern und der Fachhochschule Westschweiz-Wallis am 22. und 23. März 2013 zum Thema Finanzen und Beschaffung. Am Vorabend diskutieren in Bern Politiker und Finanzexperten aus der Verwaltung über Möglichkeiten und Grenzen von Open Budget Data.

bern.budget.opendata
Legende: Das Stadtberner Budgets befreit aus seinen papierenen respektive PDF-Fesseln.

Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 finden an der Universität Bern sowie zeitgleich an der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Sierre die nationalen Hackdays zu den Themen Finanzen und Beschaffung statt. Aufschlussreiche Visualisierungen und innovative Verknüpfungen sind nebst dem Spass am gemeinsamen Arbeiten mit Finanzzahlen die Ziele dieses Hackdays. Es werden über 100 Teilnehmende erwartet.

Am Vorabend, am Donnerstag 21. März 2013, werden sich an der Universität Bern Politiker und Finanzfachleute zum Thema “Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten” an einer Podiumsdiskussion kritisch auseinandersetzen. Sowohl die Podiumsdiskussion wie auch die Hackdays sind kostenlos. Designer, Software-Entwickler und insbesondere auch Ideengeber können sich ab sofort für die Hackdays anmelden: http://make.opendata.ch

Aufruf für öffentliche Finanzdaten

Behörden und andere öffentliche und private Organisationen sind aufgerufen, im Hinblick auf diese vierten, gesamtschweizerischen make.opendata.ch-Hackdays ihre Finanz- und Beschaffungsdaten in maschinenlesbaren Formaten (XML, CSV, notfalls Excel) nutzbar zu machen. Interessenten können Opendata.ch-Vorstandsmitglied Matthias Stürmer (matthias.stuermer@opendata.ch) kontaktieren. Bereits zugesagt haben Vertreter des Kantons Bern und der Städte Zürich und Bern, ihre Finanzdaten für die Hackdays zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt Bern machts vor

Der Grundstein für die bereits bekannte, eindrückliche Visualisierung des Stadtberner Budgets wurde am ersten Berner Open Data Hackday im vergangenen April gelegt. Die Visualisierung ist unter http://bern.budget.opendata.ch zu finden. Durch wenige Anpassungen lässt sich die Applikation auch mit den Finanzdaten von anderen Städten, Kantonen sowie dem Bund speisen.

Hintergrund und Anmeldunghttp://make.opendata.ch

Kontakt Bernmatthias.stuermer@opendata.ch, +41 76 368 81 65
Kontakt Sierreantoine.logean@opendata.ch, +41 79 351 84 82

Technologie ist Kultur ist Auseinandersetzung: ePower-Sessionsanlass zu OGD

Die parlamentarische Gruppe “ePower” organisierte am 4. Dezember einen Sessionsanlass zum Thema Open Government Data. Vor Ort im Casino Bern kamen je ein Dutzend PolitikerInnen, VertreterInnen von Behörden sowie Firmen und Verbänden zusammen – eine hochkarätige Mischung, mit der problemlos eine “SF Arena” hätte bestückt werden können. André Golliez und Hannes Gassert von Opendata.ch hielten je ein 15-minütiges Referat. Was sie berichteten, liess nur wenige kalt.

Hannes Gassert sprach über “Make” und stellte sein Referat unter das Motto “Technologie ist Kultur”. Open Government Data ist keine primär technologische Herausforderung, sondern bedingt vielmehr ein Bekenntnis zu neuen, parterschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen Behörden und Privaten. Die Forderung ist einfach: Behörden, die Daten sammeln, sollen diese öffentlich, für die Allgemeinheit frei verfügbar und nutzbar machen. Diese Weiterverwendung von Daten erschliesst der Schweiz ein immenses Potenzial für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz. Mehr dazu findet sich im Opendata.ch Manifest.

Laboratorien der Bürgerbeteiligung

Gassert zeigte, was alleine an den bisher vier make.opendata.ch Hackdays alles mit schon heute öffentlichen, frei verfügbaren Daten an Anwendungen und Visualisierungen entstanden ist. Mehr zum ersten Schweizer make.opendata.ch Hackday im Herbst 2011, zum ersten Stadtberner Open Data Camp (Frühling 2012) und zu den thematischen make.opendata Hackdays “Mobilität” (Frühling 2012) sowie “Gesundheit” (Herbst 2012) findet sich via die Links.

Download (PDF, 10.82MB)

Die nächsten Hackdays finden statt am 22. bis 23. März 2013 zeitgleich in Bern und Sierre – dann zum Thema “Geld”.

Gemeinsam für eine Datenpolitik

André Golliez sprach über die Barrieren, die Open Government Data in der Schweiz nach wie vor zu überwinden hat – gleichermassen also eine Liste von Anknüpfungspunkten für eine nationale Datenpolitik. Laut Golliez bedarf es neben der Schaffung einer einheitlichen Schweizer Datenlizenz und viel Kommunikationsarbeit auch eines gemeinsamen Katalogs, der zumindest auf Bundesebene departementsübergreifend den Zugriff massiv vereinfacht. Darüber hinaus gelte es nicht nur weitere zentrale Datensätze wie etwa Beschaffungsdaten zu öffnen, sondern auch Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Gebührenabbau zugunsten volkswirtschaflichen Mehrwerts zu erlauben.

Download (PDF, 612KB)

Lebhafte Diskussion über Fach- und Parteigrenzen hinweg

Im anschliessenden Panel zu offenen Daten im Gesundheitswesen wie in der darauf folgenden Publikumsdebatte wurde lebhaft diskutiert. Gleich vor Ort entstanden dabei diverse Open Data Ideen, deren Für und Wider sogleich ausgelotet wurde. Wenn die Qualitätssicherung von Daten und Apps sichergestellt sei, und wenn auch die weitere hochwertige Erhebung neuer Daten nicht zu kurz käme, dann sei in Sachen “Open Data nach Schweizer Art” noch mit grossen Fortschritten und bedeutender Innovation zu rechnen, so eine Schlussfolgerung aus den Reihen der anwesenden Parlamentarier. Diesem Fazit stimmt Opendata.ch klar zu – und wird in den kommenden Monaten weitere Schritte unternehmen, um diesem Ziel näher zu kommen.

Open Data an der Kantonsschule Enge

| 31. Okt 2012 | in Event, Zürich | Keine Kommentare

Die Stadt Zürich hat Ende Juni 2012 als erste Schweizer Behörde ein «Open Government Data» Portal eröffnet. Darin werden Verwaltungsdaten der Stadt Zürich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Daten werden nicht nur von Unternehmungen, Privaten oder Hochschulen, sondern auch von Gymnasien genutzt. In einer Projektwoche der Kantonsschule Enge zum Thema «Open Government Data» haben die Schüler etwa aufgezeigt, dass in der Stadt Zürich beträchtlich mehr junge Menschen wohnen als in anderen Städten der Schweiz.

Die Idee von Open Government Data (OGD) ist, Verwaltungsdaten der Öffentlichkeit in maschinenlesbarer Form frei zugänglich zu machen. Weltweit kostenlos verfügbare Daten sollen innovative Anwendungen durch die Wirtschaft und Bildungsinstitutionen fördern. Die Stadt Zürich erstellte als erste Schweizer Behörde im Rahmen der Legislative eZürich (Legislaturschwerpunkt Stadt Zürich 2010-2014) ein OGD-Portal: Seit dem 28. Juni 2012 sind auf http://data.stadt-zuerich.ch Daten kostenlos verfügbar. Momentan sind 90 Datensätze vor allem aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Bevölkerung, Verkehr, Umwelt und Verwaltung veröffentlicht.

Open Data an der Kantonsschule Enge

Der Umgang mit stets wachsenden Datenmengen wird zur entscheidenden Kompetenz im Informationszeitalter. Deshalb haben sich Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Enge in einer Projektwoche mit OGD auseinandergesetzt. Einerseits haben die Projektteilnehmenden Informatikinstrumente kennengelernt, mit denen sie grosse Datenmengen bearbeiten können. Anderseits wurden in Gruppenarbeiten Hypothesen zu den Themen Jugendgewalt, Städtestrukturen, Tourismus, Arbeitskosten, Energieverbrauch und Preisniveau bearbeitet. Dabei wurden Zugang, Verfügbarkeit und Qualität offener Daten thematisiert.

Nationale und internationale Städtevergleiche

Eine Gruppenarbeit hat die Stadt Zürich mit anderen Schweizer Städten sowie mit internationalen Grossstädten verglichen. Beim nationalen Vergleich fiel auf, dass in der Stadt Zürich im Jahr 2011 viele Menschen im Alter von 30 bis 34 Jahren wohnten (41’856 Personen). Das entspricht einem Anteil von 11,2 Prozent an der Bevölkerung. In der Stadt Basel ist diese Altersgruppe deutlich geringer vertreten: 13’684 Personen oder 8,4 Prozent der Bevölkerung sind 30 bis 34 Jahre alt. Diese Altersklasse ist besonders interessant, weil sie zu beträchtlichen Teilen aus arbeitstätigen Personen besteht, die zum wirtschaftlichen Wohlergehen einer Stadt beitragen. Beim internationalen Städtevergleich wurde unter anderem die Bevölkerungsdichte betrachtet. Dabei haben die Analysen ergeben, dass die Bevölkerungsdichte der Stadt Zürich mehr als fünfmal kleiner ist als in Mumbai.

Interessante Basis für Projekte, Matur-, Bachelor- und Masterarbeiten

Die Kantonsschule Enge zieht ein positives Fazit aus der kritischen und kreativen Auseinandersetzung mit offenen Daten und wird die OGD-Projektwoche deshalb im nächsten Jahr wiederholen. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Projektwoche neben Informatikkenntnissen auch Wissen zu einzelnen Themenbereichen erworben. Statistik Stadt Zürich empfiehlt das OGD-Portal auch anderen Gymnasien und Hochschulen als interessante Basis für Projekte, Matur-, Bachelor- und Masterarbeiten.

(Medienmitteilung Statistik Stadt Zürich)

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