Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.
Wir entwickeln Positionen und Projekte und tragen sie in die Medien.

Apps der Open Data Vorlesung Uni Bern 2015

| 26. Jun 2015 | in Apps, Bern | Keine Kommentare

apps2015

Im Rahmen der Open Data Vorlesung 2015 der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit an der Universität Bern haben 20 Studierende-Teams selber Open Data Applikationen entwickelt. Die meisten Studierenden haben durch diese Veranstaltung erstmals programmieren gelernt. Die interaktiven Apps basieren vorwiegend auf der Open Source JavaScript-Bibliothek D3.js und visualisieren Daten von unterschiedlichen Behörden, Firmen und anderen Datenquellen.

Nachfolgend die rangierte Liste der Apps, wie sie im Rahmen der Abschlusspräsentation (PDF-Slideshare und Podcast) von einer unabhängigen Jury von 22 Personen bewertet wurden. Bei Switch sind ausserdem alle Videoaufzeichnungen der Vorlesung inkl. Folienpräsentationen sowie die Präsentationen aus der Programmierübung veröffentlicht. Inhaltliche Highlights der Vorlesung wurden kürzlich am Berner-Architekten-Treffen präsentiert. Weitere Informationen zu den Apps und der Vorlesung bei Matthias Stürmer.


 

1. Schadstoffausstoss in der Schweiz

Schadstoffausstoss in der Schweiz

Schadstoffausstoss in der Schweiz

Martin Vogel und Janik Endtner

Die visualisierten Daten stellen die neusten verfügbaren Daten des BAFU dar. In der Applikation sind 86 verschiedene Schadstoffe zu finden. Diese Schadstoffe wurden, in den entsprechenden Jahren, von in der Schweiz tätigen Unternehmungen in den Boden, ins Wasser, in die Luft oder ins Abwasser ausgestossen. Der Schadstoffausstoss muss, ab einer bestimmten Schwelle, dem Bundesamt für Umwelt gemeldet werden. Diese gemeldeten Angaben wurden in dieser Applikation visualisiert.


 

2. Ausländische BEvölkerung

Ausländische BEvölkerung

Ausländische BEvölkerung

Laurent Kaufmann und Lukas Heppler

Immigration stellt ein wichtigees soziales und politisches Thema dar. Mit dem Ziel der Darstellung der Ausländeranteile und derer Zusammensetzung im Kanton Bern wurden offene Bevölkerungsdaten zu den Gemeinden im Kanton Bern visualisiert. Durch anklicken eines Kontinents oder einer Nationalität ändert sich die Einfärbung der Karte, welche nun den prozentualen Anteil der ausgewählten Nation oder des ausgewählten Kontinents an der ständigen Wohnbevölkerung darstellt.


 

3. Kriminalität in der Schweiz

Kriminalität in der Schweiz

Kriminalität in der Schweiz

Jenny Tran

Die Datensätze zu den begangenen Delikten gegen das Strafgesetzbuch der Schweiz im Jahr 2014 sowie die aus den letzten fünf Jahren wurden mittels Treemap und einem Kuchendiagramm visualisiert. Die Visualisierung ermöglicht dem Leser auf anschauliche Weise Vergleiche zwischen verschiedenen Gruppen oder auch innerhalb einer Gruppe zu machen. Ohne die Zahlen ablesen zu müssen, kann der Leser die Grössenordnung herausfiltrieren. Die absoluten Zahlen wurden als Treemap und die Pro-Kopf-Werte als Kuchendiagramm dargestellt.


 

4. Lohnvergleich nach Geschlecht und Ausbildung

Lohnvergleich nach Geschlecht und Ausbildung

Lohnvergleich nach Geschlecht und Ausbildung

Manuel Bühler

Um einen grundsätzlichen Eindruck über die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu bekommen, werden sie nach Ausbildung verglichen. Die Werte werden per default für die gesamte Schweiz angezeigt. Sie können aber auch für die einzelnen Grossregionen individuell betrachtet werden. Durch Klicken der Buttons passen sich die Balken den Lohndaten der entsprechenden Grossregion an. Wenn man die Maus auf einem Balken ruhen lässt, wird der entsprechende Bruttolohn in Zahlen angezeigt.


 

5. ImmoSearcher

ImmoSearcher

ImmoSearcher

Gabriel Abu-Tayeh

Bei der Suche nach einer Liegenschaft müssen die potentiellen Mieter/Käufer Umgebungsdaten aufwändig zusammensuchen. Auch die Vergleichbarkeit mit Referenzobjekten kann nicht ohne weiteres hergestellt werden. Der ImmoSearcher fügt objektive Geodaten (vorerst zu Erschliessung und Lärm) zusammen und referenziert die Daten mit einem Vergleichsobjekt.

 

 


 

6. Swiss Public Transportation Visualization

Swiss Public Transportation Visualization

Swiss Public Transportation Visualization

Samuel Hächler und Tizian Dähler

Die App visualisiert Fahrplandaten der Schweizer öV-Unternehmen auf Gemeindeebene. Der Benutzer kann verschiedene Filter anwählen und sich so Daten zu der durchschnittlichen letzten Abfahr, Anzahl von Abfahrten oder Abfahrten pro Person pro Gemeinde darstellen lassen.


 

7. Vereinbarung Beruf und Familie in Schweizer Kantonen

Vereinbarung Beruf und Familie in Schweizer Kantonen

Vereinbarung Beruf und Familie in Schweizer Kantonen

Aliu Opal und Nicoletta Lumaldo

Die Schweiz engagiert sich für die Gleichstellung der Geschlechter. Wie erfolgen aber die Bundesmassnahmen im Rahmen der Vollziehung dieser Politiken durch die Kantone? Diese App dient der Übersicht der Faktoren, die für die Vereinbarung von Familie und Beruf in der Schweiz relevant sind.


 

8. Berufsabschlüsse in der Schweiz

Berufsabschlüsse in der Schweiz

Berufsabschlüsse in der Schweiz

Dominique Rahm und Fabian Reding

Mit dieser App werden Daten über Berufsabschlüsse von Frauen und Männern, aufgeteilt in die jeweiligen Berufsgruppen, Ausbildungstyp und Abschlussjahr in den Schweizer Kantonen visualisiert. Dabei haben wir die Daten vom Bundesamt für Statistik genommen und diese verarbeitet.

 

 

 


 

9. Die neuen Schweizer 2013

Die neuen Schweizer 2013

Die neuen Schweizer 2013

Michael Palma Mendes

Diese Webapp visualisiert Einbürgerungsdaten der sechs bevölkerungsreichsten Ausländergruppen, die in der Schweiz leben (per 31.12.13). Analysiert wird das aktuellste verfügbare Jahr (2013). Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Nationalitäten sich wo wie oft einbürgern, bzw. ob ihr Anteil am Einbürgerungspool ihrem Ausländeranteil entspricht.

 


 

10. Implikationen der Aufhebung des EUR/CHF Mindestkurses 

Implikationen der Aufhebung des EUR/CHF Mindestkurses

Implikationen der Aufhebung des EUR/CHF Mindestkurses

Alex Kräuchi und Johanna Croton

Die Applikation bietet einen Überblick der Implikationen der Aufhebung des EUR/CHF Mindestkurses auf verschiedene Felder der Schweizer Wirtschaft, welche die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 kommunizierte.

 

 


 

11. P3-Forschungsdatenbank des SNF

[Link und Beschreibung folgen]

 


 

12. Schadstoffemissionen der Schweiz

Schadstoffemissionen der Schweiz

Schadstoffemissionen der Schweiz

Kathrin Ismair und Noel Sager

Diese Applikation zeigt die Schadstoffemissionen in der Schweiz, basierend auf den Daten aus dem Schadstoffregister SwissPRTR des Bundesamtes für Umwelt. In einer ersten Darstellung werden die betrieblichen Schadstoffemissionen nach Kantonen aufgezeigt. In einer zweiten Visualisierung wird aufgezeigt, wie viel Emissionen den Betrieben und wie viel den diffusen Quellen zugeordnet werden.

 


 

13. Visualisierung gymnasialer Abschlussdaten des Kantons Bern

Visualisierung gymnasialer Abschlussdaten des Kantons Bern

Visualisierung gymnasialer Abschlussdaten des Kantons Bern

Theodor Truffer und Thomas Steinmann

Diese Visualisierung stellt die Abschlussdaten sämtlicher Gymnasien und Berufsmaturitätsschulen des Kantons Bern dar. Erhoben wurden die Daten von der Erziehungsdirektion des Kantons Bern.

 

 

 

 

 


 

 14. Interaction: Visualisierung der Hilfsprojekte 2012 

Interaction: Visualisierung der Hilfsprojekte 2012

Interaction: Visualisierung der Hilfsprojekte 2012

Stephanie Joss und Sarah Klingler

InterAction  ist ein Verband von Entwicklungsorganisationen, Hilfswerken und Missionsgesellschaften. Die Daten von Interaction visualisiert den Einsatz von Spendengeldern für Hilfsprojekte, wobei auf einer Weltkarte alle Daten pro Land und pro NGO dargestellt werden.

 

 


 

15. Altersstruktur des Kanton Bern

Altersstruktur des Kanton Bern

Altersstruktur des Kanton Bern

Tobias Bärtschi und Lea Summ

Die vorliegende Visualisierung der Bevölkerungsdaten des Kantons Bern zeigt auf, wie sich die Zusammensetzung der Bevölkerung im Hinblick auf das Alter verändert hat. Zudem wird gezeigt, wie die Bevölkerung des Kantons Bern in den Jahren zwischen 1981 und 2013 gewachsen ist und wie sich das Verhältnis der Jungen und Alten an der Gesamtbevölkerung verändert hat.

 

 


 

16. OPENED

OPENED

OPENED

Fabian Plüss und Manuela Krebs

Zoomable Sunburst: Schulabschlüsse der Sekundarstufe II nach Träger, Typ und Geschlecht. Die Datenquelle der Visualisierung stellt die Statistik der Bildungsabschlüsse (SBA) des Kantons Bern dar und ist Teil unserer Webseite www.opened.ch.

 

 

 

 


 

17. InterAction Visualisierung

InterAction Visualisierung

InterAction Visualisierung

Padideh Pezeshki und Irina Schubert

Diese Applikation visualisisert Daten von InterAction, ein Verband von Entwicklungsorganisationen, Hilfswerken und Missionsgesellschaften. Auf der Basis einer Weltkarte werden Informationen zu Projekten 21 verschiedener NGOs auf einer benutzerfreundlichen Plattform dargestellt.


 

18. Datenschutz im elektronischen Rechtsverkehr

Datenschutz im elektronischen Rechtsverkehr

Datenschutz im elektronischen Rechtsverkehr

Martin Lauber und Daniel Lam

Auf Bundesebene sind unsere Anfragen grösstenteils an den Schutzvorkehrungen gescheitert. Das beweist die Anwendung, eines Verschlüsselungszertifikates. Fünf Behörden geben explizit an ein solches zu verwenden. Jedoch nur eine der fünf nutzt eine Verschlüsselung der Metadaten. In dieser Applikation können Sie alle Schweizer Kantone anwählen um festzustellen wie viele Behörden am elektronischen Rechtsverkehr teilnehmen. Zudem sehen Sie im Kuchendiagramm auf der rechten Seite, inwiefern  Datenschutz für ihre elektronischen Eingaben gewährt wird.


 

19. Geldpolitik der SNB

Geldpolitik der SNB

Geldpolitik der SNB

Tobias Vogel und Mary Tzwaa-Krenzler

Die Idee dieser App ist, dass der Benutzer mit der Bilanzsumme der SNB als Grundinformation, die Entscheidungen der SNB nachvollziehen und erkennen kann welchen Einfluss diese auf den Euro-Wechselkurs, Eurobestand und Dollarbestand haben. Durch die kleinen Hinweise in der rechten Box wird dem Benutzer eine Hilfestellung geboten um den Verlauf des Graphen nachvollziehen zu können.


 

20. Bevölkerungsentwicklung im Kanton Bern

Bevölkerungsentwicklung im Kanton Bern

Bevölkerungsentwicklung im Kanton Bern

Yves Rieder und Franco Membrini

Für die Bevölkerungsentwicklung des Kantons Bern nach 2010 hat das Bundesamt für Statistik drei mögliche Szenarien entworfen, die hier zusammen mit der realen Entwicklung von 1980 bis 2010 dargestellt werden. Die drei Szenarien gelten aus stochastischer Sicht als gleich Wahrscheinlich. Sie umfassen ein hohes Szenario, das einen massiven Bevölkerungszuwachs bis 2035 prognostiziert,  ein mittleres Szenario, das von einer leichten Zunahme ausgeht und ein tiefes Szenario, welches sogar einen Rückgang der ständigen Wohnbevölkerung auf das Niveau von 1980 vorsieht.

Opendata.ch/2015 am 1. Juli in Bern: Zwischen Prinzip Hoffnung und Gesetz

Opendata Konferenz in Bern
Der Verein Opendata.ch lädt alle Open Data Aktivisten und Interessierte zur Jahreskonferenz am 1. Juli 2015 an die Universität Bern ein. Die Eröffnungsrede hält die Berner Regierungsrätin Beatrice Simon. Mit Rufus Pollock und Pavel Richter von Open Knowledge International sowie Ton Zijlstra, Open Data Experte der Weltbank, sind ausserdem Topshots der internationalen Open Data Szene in der Schweizer Hauptstadt zu Gast. Die Hauptfrage bei all dem: wo steht die Schweiz in Sachen offene Daten und Transparenz, und wie geht es weiter — mit dem Prinzip Hoffnung oder nur mit einem neuen Gesetz?

Die Schweiz spielt zwar -noch- nicht in der globalen Open Data Champions League, aber die hiesige Open Data Bewegung muss sich nicht verstecken. Seit fünf Jahren organisiert der Verein Opendata.ch regelmässig die make.opendata.ch Hackdays mit Hunderten von Teilnehmenden, lanciert erfolgreiche politische Vorstösse und führt jedes Jahr eine Open Data Konferenz durch. Die diesjährige Ausgabe, die am Mittwoch, 1. Juli 2015 an der Universität Bern stattfindet und zusammen mit der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit veranstaltet wird, bietet einen spannenden Mix aus Referaten, Workshops, einem Open Data Hack Room sowie einem intensiven Polit-Podium zum Abschluss.

Mit Rufus Pollock, Gründer von Open Knowledge, Pavel Richter, CEO Open Knowledge (vormals Executive Director Wikimedia Deutschland) und Ton Zijlstra, Open Data Experte der Weltbank, sind gleich drei Leader der internationalen Open Data Szene in Bern zu Gast. “Open Data und das Prinzip Hoffnung” lautet der Titel des Referates von Andreas Kellerhals, Direktor des Schweizerischen Bundesarchivs und Auftraggeber des Projektes OGD Schweiz, – man darf hierauf gespannt sein. Parallele Workshops zu Themen wie “Open Land Grabbing Data”, “Open Data Journalism” oder “Nationale Dateninfrastruktur” stellen die Teilnehmenden vor die Qual der Wahl und versprechen einen arbeitsintensiven Nachmittag. Mit dem Impulsreferat von Frau Prof. Dr. Isabelle Häner und dem Podium zur Frage “Datengesetzgebung – wohin?”, u.a. mit dem EDÖB Hanspeter Thür, sowie dem anschliessenden Apéro für das Networking findet die Konferenz ihren Abschluss.

Studierende können kostenfrei an der Konferenz teilnehmen. Für alle anderen beträgt das Tagesticket 150 Franken, kombiniert mit einer Einjahres-Mitgliedschaft beim Verein Opendata.ch 200 Franken

Detailliertes Programm:

http://opendata.ch/2015

Tickets:

sind erhältlich auf Eventbrite.

Pressemitteilung:

Download Pressemitteilung im PDF Format.

make.opendata.ch Research Hackdays: OpenSNP

| 25. Mai 2015 | in Event, Forschung | Ein Kommentar

Am 5./6. Juni 2015 finden in Zürich und Lausanne die make.opendata.ch Research Hackdays statt. In diesem Zusammenhang stellen wir hier im Vorfeld diverse offene Datensätze vor, welche vor Ort durch motivierte Programmierer und Designer, Forscher und Journalisten, Experten und Laien dann angepackt werden.

Heute: openSNP, eingeführt durch Dr. Ulrich Genick vom Institute of Molecular Systems Biology der ETH Zürich. Tauchen wir also ein in die Welt der persönlichen Gendaten:

OpenSNP at the make.opendata.ch Research Hackdays

Ähnlich wie in Computer Dateien, in denen die Information in einer linearen Sequenz von Einsen und Nullen gespeichert ist, ist die genetische Information in einer Abfolge von vier sogenannten Basen (“A”, “T”, “G” und “C”) gespeichert.  Die gesamte genetische Information eines Menschen (das Genom) besteht aus 6 Milliarden solcher Basen.

Wenn man die Genomsequenz zweier Menschen miteinander vergleicht, stellt man fest dass die beiden Sequenzen zu einander >99.9% identisch sind. Aber es gibt Unterschiede. Wo eine Person ein “A” hat, hat vielleicht eine andere ein “G”. Solche kleinen Veränderungen werden als SNPs bezeichnet.  Es sind überwiegend diese SNPs die die genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen ausmachen. SNPs bestimmen ob wir glatte oder lockige Haare und helle oder dunkle Haut haben. Sie bestimmen, zusammen mit anderen Faktoren (z.B. Ernährung, etc.) auch welches Risiko wir für bestimmte Krankheiten haben.
Durch rasante technische Entwicklungen ist es nun möglich geworden in einem einzigen Test fast die gesamte Liste der SNPs eines Menschen zu bestimmen. Solche Tests kosten nur noch wenige hundert Schweizerfranken und liefern der getesteten Person einen Datensatz den man gemeinhin als persönliche Genomdaten bezeichnet.

Wozu benutzt man Genomdaten?
Genomdaten können für viele verschiedene Zwecke genutzt werden. Zum einen kann eine Person anhand der Genomdaten bestimmte Gesundheitsrisiken abschätzen oder die Ernährung auf persönliche Stoffwechselbedürfnisse abstimmen. Andererseits ist es möglich aus seinen Genomdaten Informationen über seine genetische Abstammung zu gewinnen.

Was ist openSNP?
OpenSNP ist eine Webseite auf der Individuen die über ihre eigenen Genomdaten verfügen, diese Daten öffentlich machen und der Forschung zur Verfügung stellen können. Anders als viele andere Forschungsdaten wurden die openSNP Daten nicht zentral von einem Forscherteam erfasst und dann öffentlich gemacht. Stattdessen haben die openSNP Mitglieder ihre Daten in Eigeninitiative erstellen lassen.

Challenges!
Die zwei grössten Herausforderungen für die openSNP community sind zum einen die eigenen Genomdaten mit der extrem umfangreichen wissenschaftlichen Literatur zu Zusammenhängen zwischen genetischen Veranlagungen und persönlichen Eigenschaften bzgl. Gesundheit, Fitness, Ernährung etc. zu verknüpfen. Die andere Herausforderung besteht darin einen Mechanismus zu entwickeln durch den die Mitglieder gemeinsam Forschung mit ihren eignen Daten betreiben können. Dazu bräuchte man eine Plattform auf der Teilnehmer ihre Genomdaten mit persönlichen Eigenschaften (Phänotypen) verknüpfen könnten um so die genauen genetischen Eigenschaften zu bestimmen die diese Eigenschaften hervorrufen. Die wissenschaftliche Fragen der Datenanalyse sind bereits geklärt. Die Herausforderung besteht viel mehr in der Entwicklung von nutzerfreundlichen Plattformen die diese Analysen integrieren.

Klingt spannend? Jetzt anmelden für die make.opendata.ch Research Hackdays!

Opendata.ch/2015

Opendata Konferenz in Bern
Am Mittwoch, 1.Juli 2015 findet die jährliche Opendata.ch/2015 Konferenz an der Uni Bern statt! Es werden mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, hochkarätige Speaker und intensive Workshops! 

Melden Sie sich jetzt via Eventbrite für die Konferenz an und erfahren Sie mehr zum Programm auf Opendata.ch/2015.

Anmelden zur Opendata.ch/2014

make.opendata.ch Research Hackdays 2015

Am 5. und 6. Juni 2015 lädt Opendata.ch alle experimentierfreudigen Forscher und Fachleute, Designer, Programmierer, Journalisten und andere Kreative zu den make.opendata.ch Research Hackdays in Zürich und Lausanne ein. Gegenstand des zweitägigen Kreativ-Events werden offene Forschungsdaten aus verschiedensten Wissenschaftsbereichen sein – und die Frage, wie sich das riesige Potential von Open Data auch in der Forschung realisieren lässt.

Im Rahmen des Projekts Open Research Data des Programms SUK-P2 der Schweizerischen Universitätskonferenz wird mit openresearchdata.ch die erste Publikationsplattform für offene Forschungsdaten der Schweiz realisiert. An den Hackdays bietet sich erstmals die Möglichkeit, Funktionsweise und Angebot der Plattform im Detail kennen zu lernen. Ausserdem werden die am Projekt partizipierenden Institutionen (FORS, Digital Humanities Lab der Universität Basel, ETH SIS/ Swiss Institute of Bioinformatics) und weitere Teilnehmer aus dem Forschungsumfeld spannende Datensätze aus ihren Wissenschaftsbereichen zur freien Verfügung bereitstellen, bereit für den weiteren kreativen und wissenschaftlichen Einsatz

Die Teams von openresearchdata.ch und Opendata.ch bitten deshalb, sich den folgenden Termin sowie die Koordinaten vorzumerken und freuen sich auf rege Teilnahme:

“Forschung ist die Kunst, den nächsten Schritt zu tun.” (Kurt Lewin, deutsch-amerikanischer Psychologe)
Machen Sie mit uns den nächsten Schritt in Richtung offene Forschungsdaten.

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