Daten öffentlich, frei verfügbar und nutzbar zu machen für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz — das ist Open Data.

Opendata.ch ist die Schweizer Sektion der Open Knowledge Foundation.
Wir entwickeln Positionen und Projekte und tragen sie in die Medien.

Opendata.ch/2015: Call for participation

Opendata Konferenz in Bern
Am Mittwoch, 1.Juli 2015 findet die jährliche Opendata.ch/2015 Konferenz an der Uni Bern statt! Es werden mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, hochkarätige Speaker und intensive Workshops!

Möchten Sie einen Workshop oder einen Vortrag beitragen oder anderweitig Teil der Opendata.ch/2015 Konferenz werden? Wir sind offen für spannende Vorschläge in den Bereichen “Offene Finanzdaten”, “Offene Firmendaten”, ” Offene Forschungsdaten”, “Offene Kulturdaten”, “Offene rechtliche Daten”, “Offene Transportdaten”, “Offene Umweltdaten” und “Midata”.
Reichen Sie jetzt ihren Vorschlag ein auf Opendata.ch/2015.

make.opendata.ch Research Hackdays 2015

Am 5. und 6. Juni 2015 lädt Opendata.ch alle experimentierfreudigen Forscher und Fachleute, Designer, Programmierer, Journalisten und andere Kreative zu den make.opendata.ch Research Hackdays in Zürich und Lausanne ein. Gegenstand des zweitägigen Kreativ-Events werden offene Forschungsdaten aus verschiedensten Wissenschaftsbereichen sein – und die Frage, wie sich das riesige Potential von Open Data auch in der Forschung realisieren lässt.

Im Rahmen des Projekts Open Research Data des Programms SUK-P2 der Schweizerischen Universitätskonferenz wird mit openresearchdata.ch die erste Publikationsplattform für offene Forschungsdaten der Schweiz realisiert. An den Hackdays bietet sich erstmals die Möglichkeit, Funktionsweise und Angebot der Plattform im Detail kennen zu lernen. Ausserdem werden die am Projekt partizipierenden Institutionen (FORS, Digital Humanities Lab der Universität Basel, ETH SIS/ Swiss Institute of Bioinformatics) und weitere Teilnehmer aus dem Forschungsumfeld spannende Datensätze aus ihren Wissenschaftsbereichen zur freien Verfügung bereitstellen, bereit für den weiteren kreativen und wissenschaftlichen Einsatz

Die Teams von openresearchdata.ch und Opendata.ch bitten deshalb, sich den folgenden Termin sowie die Koordinaten vorzumerken und freuen sich auf rege Teilnahme:

“Forschung ist die Kunst, den nächsten Schritt zu tun.” (Kurt Lewin, deutsch-amerikanischer Psychologe)
Machen Sie mit uns den nächsten Schritt in Richtung offene Forschungsdaten.

Spielerischer Zugang zum digitalen Kulturgut dank offenen Kulturdaten und moderner Technik

Am 27./28. Februar fand der erste Schweizer Kultur-Hackathon in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt. Gemeinsam Neues entwickeln: Das war das Ziel der über 100 Programmierer, Künstler, Wissenschaftler aus den Digital Humanities, Wikipedianer, Archivare und Bibliothekare, die auf Initiative der Arbeitsgruppe OpenGLAM.ch in Bern zusammengekommen sind.

Nicht zuletzt dank dieser unterschiedlichen Blickwinkel haben die Teilnehmenden dazu beigetragen, die von 20 Schweizer Gedächtnisinstitutionen zur Verfügung gestellten Daten auf ganz neue Art und Weise zu präsentieren. Aus den rund 20 entstandenen Projekten und Applikationen haben wir im Folgenden ein paar Beispiele ausgewählt:

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Im Projekt Diplomatic Documents and Swiss Newspapers in 1914  haben Programmierer, Wissenschaftler und Archivare Datensätze aus der DODIS-Datenbank und dem Le Temps Historical Archive miteinander verknüpft und die Zusammenhänge auf einer Karte visualisiert.

 

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Polizeibilder der Heimatlosen des Lithographen Carl Durheim (1810-1890), aus dem Beständen des Schweizerischen Bundesarchivs, waren Thema mehrerer Projekte. Beispielsweise haben die Macher von Picture this einen Bilderrahmen erfunden, der mit dem Zuschauer interagiert. Das im Bildrahmen angezeigte Bild eines Heimatlosen reagiert auf den Blick des Besuchers. Je länger man das Bild betrachtet, desto mehr Informationen erscheinen zur Fotografie. Beispielsweise zeigt das Programm den Namen der Person oder ihren Geburtsort an. Hat man genug Geduld, ersetzt die Anwendung das Gesicht in der Fotografie durch das eigene Gesicht. Möglicherweise soll damit die Empathie mit den abgebildeten Personen symbolisiert werden?

Bildschirmfoto 2014-12-01 um 09.01.49Schweizer Kleinmeister: An Unexpected Journey zeigt die wertvolle Gugelmann-Sammlung der Nationalbibliothek aus einem ganz neuen Blickwinkel. In einem dreidimensionalen Raum sind die Bilder nach Sujets, Maltechniken und Autoren organisiert. Das Projekt wird in einem Video vorgestellt und lädt zu einer Entdeckungsreise ein.

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Für die Wikimedia Plattformen wurden ebenfalls diverse Projekte realisiert. Eine Gruppe der Teilnehmenden korrigierte und ergänzte die Liste dernationalen Sehenswürdigkeiten auf Wikidata, der semantischen Datenbank von Wikipedia. Im Rahmen eines weiteren Projekts wurden historische Fotos der Stadt Zürich auf Wikimedia Commons veröffentlicht. Diese und ähnliche Daten aus Wikidata haben schliesslich die Macher der unendlichen Geschichte inspiriert.

Zahlreiche weitere Projekte sind in den zwei Tagen des Hackathons realisiert und von den Teilnehmenden dokumentiert worden. Das gemeinsame Erlebnis, die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch standen im Zentrum des Hackathons. Ein Grossteil der Teilnehmenden hat zum ersten Mal an einem Anlass dieser Art beigewohnt und allem voran wurde die kreative und sympathische Atmosphäre äusserst geschätzt. Gleichzeitig war der Anlass ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Gedächtnisinstitutionen und der Open Data Community. So konnten gute Voraussetzungen geschaffen werden, um der interessierten Öffentlichkeit einen spielerischen Zugang zu Schweizer Kulturschätzen zu ermöglichen.

Weitere Informationen, eine Presseschau sowie Bilder der Veranstaltung finden sich im Wiki des Hackathons. Das Organisationskomitee ist unter der E-Mail hackathon2015@openglam.ch erreichbar.

Autoren: Claudia Lienhard, Simon Meyer et  Frédéric Noyer 

#FlashHacks: #MaptheBanks in Zürich

| 16. Jan 2015 | in Daten, Event, Zürich | Keine Kommentare

MARTI

UPDATE: Lesen Sie den NZZ-Artikel zum Thema.
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Veranstaltungshinweis: Mit grosser Freude laden OpenCorporates, Open Data Zürich und Opendata.ch euch am 3. Februar 2015 zum ersten #FlashHacks Event in Zürich, bei Liip, ein.

Und nun ein paar Infos für all diejenigen unter euch, die sich noch nichts Genaueres unter einem #FlasHacks vorstellen können: Das ist eigentlich nichts anderes als ein Flash Mob für Coders. Als Mini-Hack veranstaltet, dreht sich beim #FlashHacks alles um Datensets von Firmen. So findet jeder #FlashHacks zu einem unterschiedlichen Thema statt: Am 03.02.2015 tauchen wir gemeinsam in die globale Finanzwelt ein und widmen uns dem Projekt #MaptheBanks. #MaptheBanks hat zum Ziel, Daten zum Finanzsektor zu sammeln, zugänglich zu machen und zu verzeichnen. Motiviert dazu sind wir aufgrund der folgenden Tatsache: “The financial crisis cost the world more than 10 trillion dollars. Before we can disrupt the industry, we need to map it. The financial crisis revealed the damage done by our lack of understanding of the influence and size of banks and financial companies.”

Nun wollen wir gemeinsam anpacken, um Daten zu jeder Bank der Welt zu sammeln und gemeinsam hin zu einem besseren Bankensystem zu arbeiten, welches der Gesellschaft dienlich ist.

Komm vorbei, am 3. Februar 2015 bei Liip in Zürich, ab 16:00Uhr.
Bring deinen Laptop, dein Ladegerät sowie jede Menge Enthusiasmus und gute Laune mit. Und dieser Event ist nicht nur für Coders: Genauso willkommen sind alle anderen, die dabei helfen können, Geschichten zu den Daten zu erzählen oder diese zu visualisieren. Und auch wenn du nur kurz vorbeischauen magst: Es lohnt sich, ergreife diese einmalige Gelegenheit.

Für den Event registrieren kann man sich kostenlos via Eventbrite. Die Platzanzahl ist begrenzt.

Erster Schweizer Kultur-Hackathon

Bildschirmfoto 2014-12-01 um 09.01.49Immer mehr Bibliotheken, Archive und Museen digitalisieren ihre Bestände des kulturellen Erbes und stellen die digitalisierten Materialien online zur Verfügung. Auch jenseits der Digitalisate stellen die Gedächtnisinstitutionen immer mehr Daten, z.B. bibliographische Metadaten oder Geodaten, online zur Verfügung. Obwohl bislang noch vergleichsweise wenige Datensätze aus Kultur- und Gedächtnisinstitutionen unter einer offenen Lizenz zur freien Nachnutzung zur Verfügung stehen, stellen diese Datensätze bereits eine unerschöpfliche Quelle für innovative Nachnutzungen dar. Hast du Interesse, ausgehend von frei nachnutzbaren kulturellen Datensätzen neue Ideen und Anwendungen zu entwickeln? Die Arbeitsgruppe OpenGLAM und ihre Partner laden dich herzlich ein, am ersten Schweizer Kultur-Hackathon am 27. und 28. Februar 2015 in der Nationalbibliothek in Bern teilzunehmen.

Sei dabei und lass` deiner Kreativität und deinem Können im Umgang mit Datensätzen des kulturellen Erbes freien Lauf. Am Hackathon kannst du dich von den Ideen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hackathons anregen lassen. Zur Teilnahme eingeladen sind insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich Digital Humanities, Wikipedianerinnen und Wikipedianer sowie Vertreterinnen und Vertreter von datenliefernden Kultur- und Gedächtniseinrichtungen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und das Programm findest du im Wiki zum Hackathon. Falls du Fragen an das Organisationskomitee hast, kannst du uns gerne schreiben: hackathon2015@openglam.ch.

Du hast Interesse an der Teilnahme? – Die Anzahl der Plätze ist beschränkt, melde dich also am besten gleich über die Registrierungsplatform an.

Wir freuen uns darauf, dich zu treffen, um die innovativen Möglichkeiten von frei weiternutzbaren Datensätzen aus dem Kulturerbe auszuloten und gemeinsam zu experimentieren.

Das Organisationskommitee

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