Open Event Data Monitoring, September 2024

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Wir haben unser Open Event Data Monitoring aktualisiert und erweitert und freuen uns, die zweite Version zu veröffentlichen. Das Monitoring beruht auf den Prinzipien 1–3 des Open Event Data Manifesto (Version 1.0). Um die Konformität der verschiedenen Veranstaltungsdaten-Plattformen anhand objektiver Kriterien zu beurteilen, wurden die im Open Event Data Manifesto enthaltenen Prinzipien operationalisiert. Ausführliche Informationen zu den Beurteilungskriterien finden Sie hier. 

Gegenüber der im Mai veröffentlichten ersten Ausgabe umfasst diese neue Version mehr Veranstaltungsplattformen (blau hervorgehoben). Zudem haben wir den Status «teilweise erfüllt» eingeführt, um die Umsetzung der einzelnen Prinzipien etwas abgestufter darstellen und Teilfortschritte abbilden zu können.
Wenn Sie Fehler in der Beurteilung entdecken oder möchten, dass wir Ihre Plattform in künftige Beurteilungen aufnehmen, lassen Sie es uns wissen.

Die Beurteilung zeigt, dass bei der Umsetzung der Open Event Data Principles noch erhebliche Fortschritte nötig sind. Dies gilt insbesondere für die Öffnung der APIs (erste Spalte) und für alle Indikatoren, die Lizenzen betreffen.

Diese Version des Monitorings wurde an der Fachtagung «Konsolidierung von Veranstaltungskalendern» am 16. September in Luzern vorgestellt (die vollständige Präsentation finden Sie hier). Die Teilnehmenden zeigten Interesse daran, das Monitoring und die ihm zugrunde liegenden Prinzipien besser zu verstehen, und betonten, wie wichtig ein solches Instrument ist, um einen Überblick über den Stand der Umsetzung zu erhalten.

Nachdem zwei erste Ausgaben des Monitorings in der bestehenden Logik und Struktur erstellt wurden, geht es nun darum, dieses Instrument weiterzuentwickeln und mehrere Aspekte zu verbessern:

  • Das Monitoring um die Prinzipien 4 und 5 erweitern und die in der Open Event Data Working Group erzielten Einigungen zu Best Practices abbilden.
  • Die Struktur überarbeiten und klarer unterscheiden zwischen Anbietern/Lösungen für die Aggregation von Veranstaltungsdaten und spezifischen Anwendungen dieser Lösungen (z. B. Veranstaltungskalender)
  • Den Umgang mit «Grenzfällen» festlegen
  • Das Monitoring zu einem Community-Instrument weiterentwickeln (Push statt Pull)

Wir planen, diese Änderungen umzusetzen und noch vor Ende dieses Jahres eine nächste Version des Open Event Data Monitorings zu veröffentlichen. Wer an der Entwicklung von Best Practices mitwirken möchte, ist herzlich eingeladen, unserer Open Event Data Working Group beizutreten.