Urban Data Challenge: Was seither geschah

Die Gewinner des Urban Data Challenge wurden vor mehr als zwei Wochen am 6. April in San Francisco bekannt begeben. Was ist seither mit den eingebenen Projekten geschehen?

Wie sich bereits herumgesprochen hat, war der Urban Data Challenge ein voller Erfolg. Gemeinsam organisiert von swissnex San Francisco, GAFFTA, Lift und OpenData.ch und mit der freundlichen Unterstützung der Städtischen Verkehrsbetriebe Genf, San Francisco und Zürich konnten insgesamt 21 Projekte realisiert werden, wobei über 60 Personen daran beteiligt waren, als Designer, Programmierer oder “data scientists”.

Die Preisverleihung in San Francisco wurde unter anderem live nach Zürich gestreamt, inklusive Skype Konferenz-Schaltung. Wer die Preisverleihung nicht gesehen hat, findet das komplette Video auf youtube. Zu den Preisträgern, unten aufgelistet, gibt es bei swissnex einen vertieften Artikel: Winning the Urban Data Challenge.

Was ist seither geschehen?

TransitVis

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TransitVis wurde mit einem Dritten Platz ausgezeichnet. Das Projekt von Michael Dougherty und Steve Gifford konnte mit perfektem Timing ihre iPad App am Tag der Preisverleihung auf dem app store aufschalten, wo sie seither gratis heruntergeladen werden kann. Die Daten werden als zusätzlicher Download ebenfalls gratis heruntergeladen. Bisherige Download Zahlen sind leider keine ersichtlich.

“What’s next for TransitVis, you might ask? All the interesting technology is in WhirlyGlobe-Maply so that’ll be popping up in client projects. For the app itself… we’ll wait to see if anyone uses TransitVis for anything and go from there.”

Genève transit simulator

onemaponeweek

One Map, One Week in Public Transit von Vasile Cotovanu und Robert Ille erhielt beim Urban Data Challenge ein Honorable Mention. Am 18. April wurde es auf dem Google Geo Developers Blog zur Map Of The Week erklärt. Speziell gelobt wurde die Umsetzung des Google Map Features “Symbols on Polylines”:

“The map uses Symbols on Polylines to display the predicted motion of the tram or bus. It uses a ‘mouseover’ event on each of the markers to open an div element displaying more information. … It’s a nice demonstration of the power of our Symbols on Polylines and the power of public data in conjunction with maps.”

Öffnen Schweizer ÖV-Betriebe bald ihre API?

panel

Auch bei den Datenanbietern hat der Urban Data Challenge sich positiv ausgewirkt. Neben den TPG in Genf, die bereits vor dem Challenge ihre API offenlegen wollten, soll dieser Schritt nun auch bei den VBZ in Zürich diskutiert werden. Wir sind gespannt wie es auf dieser Seite weitergeht.

Antoine Stroh von den TPG informiert, dass ihr API bis im Juni offengelegt werden soll, es könne aber auch Juli werden. Die öffentlichen Präsentationen der Gewinner Projekte des Urban Data Challenge seien für später im Jahr geplant, und zwar während der OKCon 2013, die dieses Jahr bekanntlich vom 17. und 18. September in Genf stattfinden wird.

The Winners

Grand Prize
Dots on the Bus

Second Prizes
Transit Quality + Equity
Frustration Index

Third Prizes
A City’s Heartbeat
TransitVis
Urban Bus Races

Honorable Mentions
Breakpoints
Buzz Stop
MetroMapperSF
One Map, One Week in Public Transit
Reliable + Pleasant Transit
Transit Patterns
Urban Data Response

Weitere Artikel zum Thema:

Ariel Schwartz: 3 Creative Ways To Visualize Urban Public Transportation
Fumi: Urban Data Challenge
Lift: Winning the Urban Data Challenge
Flickr: Urban Data Challenge Awards

Presse:

The Frustration of San Francisco’s Mass-Transit Riders, Visualized
Un concours récompense les meilleures applications sur les transports publics
TeamUP wins third prize in Urban Data Challenge

Open Knowledge Conference 2013 in Genf

okcon-de

Open Knowledge Conference 2013: Open Data vertiefen, verbreiten, vernetzen.

Die Open Knowledge Foundation und Opendata.ch bringen vom 17. bis 18. September 2013 die Open Knowledge Conference 2013 (OKCon) nach Genf und setzen Transparenz und Innovation mit Open Data und Open Knowledge gross auch auf die Schweizer Agenda. Die OKCon findet unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset und mit breiter Abstützung durch den Bund und den Kanton Genf statt.

Der weltweit führende Open Data und Open Knowledge Event OKCon ist die jüngste Ausgabe einer seit 2005 laufenden Serie von Anlässen und Jahr für Jahr ein Meilenstein für diese gewichtigen und hochaktuellen Themen. Vergangenes Jahr fanden in Helsinki tausend Teilnehmer aus über fünfzig Ländern zusammen, zu den Speakern gehörten etwa schon der Erfinder des World Wide Web Sir Tim Berners-Lee, Hans Rosling von Gapminder, Brewster Kahle vom Internet Archive oder die Transparenzaktivistin Ellen Miller von der Sunlight Foundation.

Mit dem Veranstaltungsort Genf, wichtiger Sitz der Vereinten Nationen und vieler weiterer internationaler Institutionen wird ein Zeichen gesetzt für mehr und stärkere weltweite Zusammenarbeit für ein weit vernetztes, starkes Open Data Ökosystem.

Rufus Pollock, Gründer und Direktor der Open Knowledge Foundation, dazu: “Das internationale Genf mit der UNO und vielen weiteren internationalen Organisationen ist ein idealer Ort für einen Anlass, der sich mit der weltweiten Verbreitung von Open Data beschäftigen wird. Der Event ist ein Meilenstein für uns, eine grosse Chance, nicht nur unser Netzwerk zusammenzubringen sondern eine noch breitere Community – und um hinzuarbeiten auf ein stärkeres Bewusstsein für all das was wir tun können, um die Strategie, die Politik und das ganze Ökosystem um Open Data rund um die Welt weiter zu stärken”.

André Golliez, Präsident der Open Knowledge Foundation Schweiz, sagt dazu: “Die internationalen Open Knowledge Conference unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Berset in die Schweiz zu bringen bedeutet einen starken Impuls für Open Government Data in unserem Land – das Theme wird damit fester Bestandteil der politischen Agenda und fördert weiter Innovation und Transparenz im öffentlichen Sektor”.

Tariq Khokhar von der Weltbank: ”Die Open Knowledge Conference ist ein äusserst wertvolles Treffen von Denkern und Machern rund um das ganze Themen “open”. Letztes Jahr war bereits sehr beeindruckend – ich habe sehr viel gelernt und wichtige Verbindungen geknüpft. Ich arbeite an Open Data in der internationalen Entwlickungszusammenarbeit und freue mich entsprechend ausserordentlich auf die OKCon 2013 in Genf”.

Hannes Gassert, Technologieunternehmer und Vorstand von Opendata.ch fügt an, “In der Geschäftswelt sehen wir nicht nur mehr und mehr spannende Open Data Startups, sondern auch grosse Unternehmen sehen Tag für Tag mehr Potential für sich. In der Schweiz haben wir eine grosse Chance, unsere basisdemokratische, partizipative Kultur und unsere Tradition der Datenqualität zu nutzen, um kleine wie grosse Unternehmen entscheidend voranzubringen”.

Weitere Informationen:

Mehr Transparenz, Verständnis und Innovation dank offenen Finanzdaten geschaffen

Mehr als 120 Designer, Programmierer, Journalisten, Fachleute und Laien haben an den nationalen vierten make.opendata.ch-Hackdays in Bern und Sierre zum Thema Finanzen mitgemacht und für mehr Transparenz, Verständnis und Innovation bei öffentlichen wie privaten Einnahmen und Ausgaben gesorgt.

Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 entstanden an der Universität Bern sowie zeitgleich an der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Sierre aufschlussreiche Visualisierungen und innovative Applikationen mit Finanzdaten.
zurich.budget.opendata.ch

Visualisierungen und Applikationen weiterentwickeln
Eine Aufzählung der Projekte zu Finanzdaten, an denen in Bern und Sierre gearbeitet wurde:

  • Tax Freedom Day
  • Qualified Money
  • Open Aid
  • Open Budget
  • Finanzausgleich Kanton Bern
  • FTTH Business Model Navigator
  • Cumulizer
  • Mobile Deck Card Game with Financial Data
  • Semantic Legal
  • Calcul du pouvoir d’achat selon le salaire et le coût de la vie
  • Partis budget

In Sierre haben darüber hinaus mehrere Teams an folgenden Projekten zu anderen Themen gearbeitet:

  • Link the Swiss Open Tourism Data to the World Linked Open Data
  • Crowd Interest
  • Partons en piste!
  • Holiday Apartments
  • Electronomy

Die Demoversionen, Quellcodes und Dokumentationen aller Projekte finden sich in unserem make.opendata.ch-Wiki.

Jan Rothenberger war am Samstag in Bern vor Ort, hat mit einigen Teilnehmern gesprochen und daraus eine tolle Fotoreportage gemacht: sein Post auf seinem Blog runthenumbers.org

Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten
Am Vorabend hatten sich an Universität Bern Politiker und Finanzfachleute zum Thema “Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten” kritisch auseinandergesetzt. Das Video dazu:

Die nächsten, 5. nationalen make.opendata.ch-Hackdays finden im Herbst – rund um die Open Knowledge Conference am 17. und 18. September in Genf – statt.

Bereits über 100 Anmeldungen für make.opendata.ch-Hackdays nächste Woche in Bern und Sierre

MEDIENMITTEILUNG VEREIN OPENDATA.CH

Bern, 14. März 2013

Eine Woche vor Beginn der make.opendata.ch Hackdays zu Finanzdaten haben sich bereits über 100 Zahlenexperten, Softwareentwickler und Grafiker für die Programmier-Tage des Vereins Opendata.ch angemeldet. Der Praktikeranlass wird durch ein interdisziplinäres Podiumsgespräch zu Sinn und Zweck von visualisierten Finanzdaten eröffnet.

Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 treffen sich an der Universität Bern und an der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Sierre über 100 Fachleute, Programmierer und Designer, um gemeinsam in kleinen Gruppen bereits veröffentlichte oder neue Finanzdaten zu visualisieren. Diese so genannten „Hackdays“ werden durch den Verein Opendata.ch so wie den beteiligten Hochschulen organisiert. Ziel ist es, durch die Entwicklung von innovativen Applikationen mehr Transparenz in öffentliche Finanzzahlen zu bringen.

Vor Ort werden Repräsentanten von zahlreichen öffentlichen Verwaltungen ihre nicht sicherheitsrelevanten und nicht personenbezogenen Finanzdaten mitbringen und die Teams mit ihrem Spezialistenwissen bei der Visualisierung und Entwicklung von Applikationen unterstützen. So genannte „Ideators“ (Ideengeber) und „Data Owners“ (Datenexperten) kommen unter anderem aus der Stadtberner Verwaltung, von der Stadt Zürich, dem Kanton Bern sowie der Bundesverwaltung. Forscher, Berater und NGO-Vertreter nehmen teil, um sich für ihre Arbeitstätigkeiten inspirieren und Erfahrungen aus der Praxis einfliessen zu lassen. Des Weiteren haben sich mehrere Medienschaffende als Teilnehmer angemeldet, die sich gemäss der Idee des Datenjournalismus neben der Recherche und Visualisierung von Zahlen auch um deren journalistische Aufbereitung kümmern.

Am Vorabend, Donnerstag, 21. März 2013, findet von 17 Uhr bis 19 Uhr an der Universität Bern im Gebäude UniS im Raum A -122 an der Schanzeneckstrasse 1 in Bern die Generalversammmlung des Vereins Opendata.ch und anschliessend die Eröffnung der Finance make.opendata.ch-Hackdays statt. Nach der Vereinsversammlung gibt es um 18 Uhr eine Videobotschaft von Nationalrätin Jacqueline Badran sowie eine Präsentation der neuen Mobile Applikation der Bundesfinanzen.

Anschliessend findet ein interdisziplinär aufgestelltes Podiumsgespräch über die Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten statt. Auf dem Podium diskutieren Giovanna Battagliero, Grossrätin SP Kanton Bern, Dr. Christoph Koller, Projektleiter am Institut de Hautes Études en Administration Publique IDHEAP, Barbara Kummler, Projektleiterin bundeshaushalt-info.de, Daniel Schaffner, Finanzverwalter der Stadt Bern sowie Julian Schmidli, Datenjournalist der SonntagsZeitung.

Sowohl die Eröffnungsveranstaltung am 21. März als auch die Hackdays am 22. und 23. März sind kostenlos dank der Unterstützung der Universität Bern und der Fachhochschule Westschweiz-Wallis sowie dem Catering-Sponsoring von /ch/open, Netcetera und NTS Workspace. Die Anmeldung für die Hackdays ist noch bis kurz vor Beginn auf make.opendata.ch möglich. Auch sind weiterhin Repräsentanten von Behörden und anderen Organisationen eingeladen, Finanz- und Beschaffungsdaten in maschinenlesbaren Formaten (XML, CSV, Excel) an die Hackdays mitzubringen. Interessenten können sich an die unten stehenden Kontaktpersonen wenden.

Kontakt Bern

Dr. Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied Opendata.ch
matthias.stuermer@opendata.ch, +41 76 368 81 65

Kontakt Sierre

Dr. Antoine Logean, Vorstandsmitglied Opendata.ch
antoine.logean@opendata.ch, +41 79 351 84 82

21. März 2013: Generalversammmlung Verein Opendata.ch und Eröffnung Finance make.opendata.ch-Hackdays

Am Donnerstag, 21. März 2013 findet von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr an der Universität Bern im Gebäude UniS im Raum A -122 an der Schanzeneckstrasse 1 in Bern die Generalversammmlung des Vereins Opendata.ch und anschliessend die Eröffnung der Finance make.opendata.ch-Hackdays statt. Nach der Vereinsversammlung gibt es um 18:00 Uhr eine Videobotschaft von Nationalrätin Jacqueline Badran sowie eine Präsentation der neuen Budget Mobile Applikation der Bundesverwaltung. Anschliessend findet ein breit aufgestelltes Podiumsgespräch über die Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Finanzdaten statt und zum Schluss gibt es einen Apéro Riche.

Die Teilnahme am Anlass ist kostenlos. Für eine Anmeldung an matthias.stuermer@opendata.ch sind die Organisatoren dankbar. Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 finden an der Universität Bern und an der Fachhochschule Westschweiz in Sierre die Finance make.opendata.ch-Hackdays statt. Weitere Informationen und Anmeldung auf http://make.opendata.ch

Programm 21. März 2013

16:30 Uhr Eintreffen der Vereinsmitglieder von Opendata.ch und weiterer Teilnehmer
17:00 Uhr Generalversammlung Verein Opendata.ch

  1. Bericht zum Vereinsjahr 2012 und Ausblick auf das Vereinsjahr 2013
  2. Bericht zur Jahresrechnung 2012 (Erfolgsrechnung, Bilanz)
  3. Décharge an den Vorstand
  4. Abnahme der Jahresrechnung 2012
  5. Mitgliederbeitrag 2013
  6. Budget 2013
  7. Statutenänderung
  8. Wahlen (Ergänzungswahl)
  9. Varia
18:00 Uhr Eröffnung Finance make.opendata.ch-Hackdays André Golliez, Präsident Opendata.ch

Videobotschaft an die Open Data Community Jacqueline Badran, Nationalrätin SP Kt. Zürich, Finanzpolitikerin

18:10 Uhr Die neue Mobile App der Bundesfinanzen 2012
Thomas Will, Eidgenössische Finanzverwaltung
18:20 Uhr Podiumsgespräch über Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Finanzdaten
Mit folgenden Experten:

  • Giovanna Battagliero, Grossrätin SP Kanton Bern
  • Dr. Christoph Koller, Projektleiter Datenbank über die Schweizer Kantone und Städte BADAC am Institut de Hautes Études en Administration Publique IDHEAP
  • Barbara Kummler, Projektleiterin bundeshaushalt-info.de bei Pixelpark, heute HSLU
  • Daniel Schaffner, Finanzverwalter Stadt Bern
  • Julian Schmidli, Recherche-Desk der SonntagsZeitung, Datenjournalist

Moderation: Dr. Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied Opendata.ch

19:00 Uhr Apéro Riche

Podiumsgespräch über Möglichkeiten und Grenzen der Visualisierung von Finanzdaten

Welchen Beitrag kann die Open Data Bewegung bezüglich Finanztransparenz leisten? Wie müssen Open Budget Applikationen entwickelt werden, damit sie relevante Erkenntnisse liefern? Ziel des Podiumsgesprächs ist es die unterschiedlichen Perspektiven, Interessen und Herausforderungen von Politik, Verwaltung, Forschung und Medien zu verstehen und sowohl Chancen als auch Risiken von visualisierten Finanzdaten aufzuzeigen. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Matthias Stürmer, Vorstandsmitglied Opendata.ch und Geschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit. Auf dem Podium referieren die folgenden Expertinnen und Experten:

Giovanna_BattaglieroGiovanna Battagliero ist Fürsprecherin und arbeitet im Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Von 2005 bis 2012 war sie SP-Stadträtin in Bern und seit November 2012 ist sie Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern. Giovanna Battagliero hat an bisherigen Open Data Hackdays teilgenommen mit der Überzeung, dass es eine zentrale Aufgabe von Politik und Verwaltung ist, die Bürgerinnen und Bürger transparent und verständlich über staatliches Handeln zu informieren.

Christophe_KollerDr. Christophe Koller ist Verantwortlicher bei IDHEAP für das Portal der Schweizer Kantone und Städte, das der Öffentlichkeit eine Datenbank (BADAC) und einen interaktiven Staatsatlas zur Verfügung stellt. Er hat im Schweizerischen Wissenschaftsrat, im SECO und danach im BFS gearbeitet, ist aktives Mitglied des Netzwerks der Schweizerischen Gesellschaft für Verwaltungswissenschaften und war Präsident des Vereins Geschichte und Informatik. Christophe Koller ist Inhaber eines Diploms für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Doktor der Geschichte.

Barbara_KummlerBarbara Kummler ist Projektleiterin und Dozentin an der Hochschule Luzern am Institut für Kommunikation und Marketing IKM. Als Schwerpunkte erforscht sie unter anderem die Verständlichkeit von Datenvisualisierungen. Davor war Barbara Kummler Projektleiterin von Internet- und Digital Signage-Projekten bei Pixelpark AG in Köln. Sie leitete unter anderem die Erarbeitung des Datenportals zum deutschen Bundeshaushalt für das Bundesministerium der Finanzen. Barbara Kummler hat an der Universität Siegen studiert und ist dipl. Medienwirtin (Master of Arts).

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADaniel Schaffner ist seit 2011 Finanzverwalter der Stadt Bern. Zuvor war er während mehr als 20 Jahren in der Privatwirtschaft tätig, wo er verschiedene Funktionen in den Bereichen interne und externe Revision, Finanzen und Controlling sowie Beratung wahrnahm. Zuletzt leitete er als Partner den Standort Bern von KPMG. Er ist dipl. Wirtschaftsprüfer und Betriebsökonom HWV. Daniel Schaffner wohnt mit seiner Familie in Niederscherli bei Bern.


Julian_SchmidliJulian Schmidli
ist investigativer Journalist beim RechercheDesk der SonntagsZeitung und Le Matin Dimanche. Er hat sich auf datengetriebene Recherchen spezialisiert und unter anderem zum Beschaffungswesen der Bundesverwaltung publiziert. Schmidli ist Dozent für Datenjournalismus an der Journalistenschule MAZ und Mitglied vom Recherche-Club Investigativ.ch

Open Data Day 2013 – Urban Data Challenge Zürich, Genève, San Francisco

Das letzte Jahr hat gezeigt, dass Open Data auf der ganzen Welt in die Gänge kommt. Mit neuen Open Data Verzeichnissen in Europa, Nordamerika und Afrika und immer mehr öffentlich verfügbaren Daten von Organisationen wie zum Beispiel der Weltbank. Am 23. Februar treffen sich weltweit Bürgerinnen und Bürger, um zu sehen, was sich mit diesen Daten anstellen lässt.

In Zürich organisiert der Verein Opendata.ch, das Schweizer Chapter der Open Knowledge Foundation, an diesem Tag keinen eigentlichen Hackday, sondern ein Meetup. Unsere Freunde vom Dock18, Institut für Medienkulturen der Welt, stellen uns dafür ihre Räumlichkeiten in der Roten Fabrik zur Verfügung. Alle Open Data Enthusiasten, aber auch noch völlig Ahnungslose sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und bei einem Bier mehr über Open Data zu erfahren, Fragen zu stellen und Mitglieder der Schweizer Community kennenzulernen.

Urban Data Challenge – Nimm teil am Datenvisualisierungswettbewerb
Was ist der Rhythmus deiner Stadt? San Francisco, Genf und Zürich öffnen ihre Verkehrsdaten. Busse, Trams, Velos, Fussgänger und Autos lassen Städte pulsieren, die zunehmende Urbanisierung stellt die Städte vor einige Herausforderungen: Die Verbesserung des Verkehrs und der Mobilität ist eine davon. Genau da kommt die Bevölkerung ins Spiel. Dank technischem Fortschritt, und dem Trend zu Open Data und Open Source können einzelne sich aktiv daran beteiligen, Lösungen zu finden.

Die Urban Data Challenge lädt Datenexperten, Programmierer, Entwicklerinnen, Designer und Künstler, kurzum kreative Köpfe rund um den Globus ein, sich diesen Herausforderungen zu stellen und bis am 31. März kreative Datenvisualisierungen zu präsentieren, die aufzeigen, wie sich die Menschen in den drei beteiligten Städten bewegen. Den von einer Jury auserkorenen Gewinnern winken lukrative Preise wie Flüge zu einer der drei Städte und finanzielle Unterstützung von Fusepool, dem europäischen / Schweizer Datapool, um aus ihrem Projekt eine App zu entwickeln. Alle Informationen auf urbandatachallenge.org

Das Programm am 23. Februar in Zürich
Wir treffen uns im dock18.ch, in der Roten Fabrik. Das Programm:

19:00 – Begrüssung, Vorstellung der Anwesenden, Was sind “Open Data”?
19:15 – Einführung zur Urban Data Challenge: verfügbare Daten etc.
19:25 – Präsentation eines Projekts, an dem ein Team arbeitet
19:40 – Fragen, Diskussion
20:15 – Livestream zum Hackathon in San Francisco: Interview mit Chris Pagnilinan, SFMTA, Public Transportation Departement in San Francisco
20:30 – Fragen, Diskussion, Apéro
21:00 – Ende des offiziellen Programms

Besucht uns – auch spontan und mittendrin. Um ungefähr abschätzen zu können, wie viele Getränke und Apérohäppchen wir bereitstellen sollen, bitten wir nach Möglichkeit um eine kurze Anmeldung auf Techup.

Die Urban Data Challenge wird co-organisiert von swissnexsanfrancisco.org, der Gray Area Foundation for the Arts, der Lift Conference, und opendata.ch.

Freie Sicht auf öffentliche Finanzdaten: make.opendata.ch-Hackdays im März in Bern und Sierre

Die vierten nationalen make.opendata.ch-Hackdays veranstalten wir zusammen mit der Universität Bern und der Fachhochschule Westschweiz-Wallis am 22. und 23. März 2013 zum Thema Finanzen und Beschaffung. Am Vorabend diskutieren in Bern Politiker und Finanzexperten aus der Verwaltung über Möglichkeiten und Grenzen von Open Budget Data.

bern.budget.opendata
Legende: Das Stadtberner Budgets befreit aus seinen papierenen respektive PDF-Fesseln.

Am Freitag und Samstag, 22. und 23. März 2013 finden an der Universität Bern sowie zeitgleich an der Fachhochschule Westschweiz-Wallis in Sierre die nationalen Hackdays zu den Themen Finanzen und Beschaffung statt. Aufschlussreiche Visualisierungen und innovative Verknüpfungen sind nebst dem Spass am gemeinsamen Arbeiten mit Finanzzahlen die Ziele dieses Hackdays. Es werden über 100 Teilnehmende erwartet.

Am Vorabend, am Donnerstag 21. März 2013, werden sich an der Universität Bern Politiker und Finanzfachleute zum Thema “Möglichkeiten und Grenzen von visualisierten Finanzdaten” an einer Podiumsdiskussion kritisch auseinandersetzen. Sowohl die Podiumsdiskussion wie auch die Hackdays sind kostenlos. Designer, Software-Entwickler und insbesondere auch Ideengeber können sich ab sofort für die Hackdays anmelden: http://make.opendata.ch

Aufruf für öffentliche Finanzdaten

Behörden und andere öffentliche und private Organisationen sind aufgerufen, im Hinblick auf diese vierten, gesamtschweizerischen make.opendata.ch-Hackdays ihre Finanz- und Beschaffungsdaten in maschinenlesbaren Formaten (XML, CSV, notfalls Excel) nutzbar zu machen. Interessenten können Opendata.ch-Vorstandsmitglied Matthias Stürmer (matthias.stuermer@opendata.ch) kontaktieren. Bereits zugesagt haben Vertreter des Kantons Bern und der Städte Zürich und Bern, ihre Finanzdaten für die Hackdays zur Verfügung zu stellen.

Die Stadt Bern machts vor

Der Grundstein für die bereits bekannte, eindrückliche Visualisierung des Stadtberner Budgets wurde am ersten Berner Open Data Hackday im vergangenen April gelegt. Die Visualisierung ist unter http://bern.budget.opendata.ch zu finden. Durch wenige Anpassungen lässt sich die Applikation auch mit den Finanzdaten von anderen Städten, Kantonen sowie dem Bund speisen.

Hintergrund und Anmeldunghttp://make.opendata.ch

Kontakt Bernmatthias.stuermer@opendata.ch, +41 76 368 81 65
Kontakt Sierreantoine.logean@opendata.ch, +41 79 351 84 82

Technologie ist Kultur ist Auseinandersetzung: ePower-Sessionsanlass zu OGD

Die parlamentarische Gruppe “ePower” organisierte am 4. Dezember einen Sessionsanlass zum Thema Open Government Data. Vor Ort im Casino Bern kamen je ein Dutzend PolitikerInnen, VertreterInnen von Behörden sowie Firmen und Verbänden zusammen – eine hochkarätige Mischung, mit der problemlos eine “SF Arena” hätte bestückt werden können. André Golliez und Hannes Gassert von Opendata.ch hielten je ein 15-minütiges Referat. Was sie berichteten, liess nur wenige kalt.

Hannes Gassert sprach über “Make” und stellte sein Referat unter das Motto “Technologie ist Kultur”. Open Government Data ist keine primär technologische Herausforderung, sondern bedingt vielmehr ein Bekenntnis zu neuen, parterschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen Behörden und Privaten. Die Forderung ist einfach: Behörden, die Daten sammeln, sollen diese öffentlich, für die Allgemeinheit frei verfügbar und nutzbar machen. Diese Weiterverwendung von Daten erschliesst der Schweiz ein immenses Potenzial für mehr Transparenz, Innovation und Effizienz. Mehr dazu findet sich im Opendata.ch Manifest.

Laboratorien der Bürgerbeteiligung

Gassert zeigte, was alleine an den bisher vier make.opendata.ch Hackdays alles mit schon heute öffentlichen, frei verfügbaren Daten an Anwendungen und Visualisierungen entstanden ist. Mehr zum ersten Schweizer make.opendata.ch Hackday im Herbst 2011, zum ersten Stadtberner Open Data Camp (Frühling 2012) und zu den thematischen make.opendata Hackdays “Mobilität” (Frühling 2012) sowie “Gesundheit” (Herbst 2012) findet sich via die Links.

[gview file=”http://beta.opendata.ch/files/2012/12/Intro_Make_20121204_Gassert1.pdf”]

Die nächsten Hackdays finden statt am 22. bis 23. März 2013 zeitgleich in Bern und Sierre – dann zum Thema “Geld”.

Gemeinsam für eine Datenpolitik

André Golliez sprach über die Barrieren, die Open Government Data in der Schweiz nach wie vor zu überwinden hat – gleichermassen also eine Liste von Anknüpfungspunkten für eine nationale Datenpolitik. Laut Golliez bedarf es neben der Schaffung einer einheitlichen Schweizer Datenlizenz und viel Kommunikationsarbeit auch eines gemeinsamen Katalogs, der zumindest auf Bundesebene departementsübergreifend den Zugriff massiv vereinfacht. Darüber hinaus gelte es nicht nur weitere zentrale Datensätze wie etwa Beschaffungsdaten zu öffnen, sondern auch Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Gebührenabbau zugunsten volkswirtschaflichen Mehrwerts zu erlauben.

[gview file=”http://beta.opendata.ch/files/2012/12/OGD_Aufgaben_Politik_ePower_20121204.pdf”]

Lebhafte Diskussion über Fach- und Parteigrenzen hinweg

Im anschliessenden Panel zu offenen Daten im Gesundheitswesen wie in der darauf folgenden Publikumsdebatte wurde lebhaft diskutiert. Gleich vor Ort entstanden dabei diverse Open Data Ideen, deren Für und Wider sogleich ausgelotet wurde. Wenn die Qualitätssicherung von Daten und Apps sichergestellt sei, und wenn auch die weitere hochwertige Erhebung neuer Daten nicht zu kurz käme, dann sei in Sachen “Open Data nach Schweizer Art” noch mit grossen Fortschritten und bedeutender Innovation zu rechnen, so eine Schlussfolgerung aus den Reihen der anwesenden Parlamentarier. Diesem Fazit stimmt Opendata.ch klar zu – und wird in den kommenden Monaten weitere Schritte unternehmen, um diesem Ziel näher zu kommen.

Open Data an der Kantonsschule Enge

Die Stadt Zürich hat Ende Juni 2012 als erste Schweizer Behörde ein «Open Government Data» Portal eröffnet. Darin werden Verwaltungsdaten der Stadt Zürich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Daten werden nicht nur von Unternehmungen, Privaten oder Hochschulen, sondern auch von Gymnasien genutzt. In einer Projektwoche der Kantonsschule Enge zum Thema «Open Government Data» haben die Schüler etwa aufgezeigt, dass in der Stadt Zürich beträchtlich mehr junge Menschen wohnen als in anderen Städten der Schweiz.

Die Idee von Open Government Data (OGD) ist, Verwaltungsdaten der Öffentlichkeit in maschinenlesbarer Form frei zugänglich zu machen. Weltweit kostenlos verfügbare Daten sollen innovative Anwendungen durch die Wirtschaft und Bildungsinstitutionen fördern. Die Stadt Zürich erstellte als erste Schweizer Behörde im Rahmen der Legislative eZürich (Legislaturschwerpunkt Stadt Zürich 2010-2014) ein OGD-Portal: Seit dem 28. Juni 2012 sind auf http://data.stadt-zuerich.ch Daten kostenlos verfügbar. Momentan sind 90 Datensätze vor allem aus den Bereichen Bauen, Wohnen, Bevölkerung, Verkehr, Umwelt und Verwaltung veröffentlicht.

Open Data an der Kantonsschule Enge

Der Umgang mit stets wachsenden Datenmengen wird zur entscheidenden Kompetenz im Informationszeitalter. Deshalb haben sich Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Enge in einer Projektwoche mit OGD auseinandergesetzt. Einerseits haben die Projektteilnehmenden Informatikinstrumente kennengelernt, mit denen sie grosse Datenmengen bearbeiten können. Anderseits wurden in Gruppenarbeiten Hypothesen zu den Themen Jugendgewalt, Städtestrukturen, Tourismus, Arbeitskosten, Energieverbrauch und Preisniveau bearbeitet. Dabei wurden Zugang, Verfügbarkeit und Qualität offener Daten thematisiert.

Nationale und internationale Städtevergleiche

Eine Gruppenarbeit hat die Stadt Zürich mit anderen Schweizer Städten sowie mit internationalen Grossstädten verglichen. Beim nationalen Vergleich fiel auf, dass in der Stadt Zürich im Jahr 2011 viele Menschen im Alter von 30 bis 34 Jahren wohnten (41’856 Personen). Das entspricht einem Anteil von 11,2 Prozent an der Bevölkerung. In der Stadt Basel ist diese Altersgruppe deutlich geringer vertreten: 13’684 Personen oder 8,4 Prozent der Bevölkerung sind 30 bis 34 Jahre alt. Diese Altersklasse ist besonders interessant, weil sie zu beträchtlichen Teilen aus arbeitstätigen Personen besteht, die zum wirtschaftlichen Wohlergehen einer Stadt beitragen. Beim internationalen Städtevergleich wurde unter anderem die Bevölkerungsdichte betrachtet. Dabei haben die Analysen ergeben, dass die Bevölkerungsdichte der Stadt Zürich mehr als fünfmal kleiner ist als in Mumbai.

Interessante Basis für Projekte, Matur-, Bachelor- und Masterarbeiten

Die Kantonsschule Enge zieht ein positives Fazit aus der kritischen und kreativen Auseinandersetzung mit offenen Daten und wird die OGD-Projektwoche deshalb im nächsten Jahr wiederholen. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Projektwoche neben Informatikkenntnissen auch Wissen zu einzelnen Themenbereichen erworben. Statistik Stadt Zürich empfiehlt das OGD-Portal auch anderen Gymnasien und Hochschulen als interessante Basis für Projekte, Matur-, Bachelor- und Masterarbeiten.

(Medienmitteilung Statistik Stadt Zürich)

Open Health Hackdays: Operation an offenen Daten

An der Paneldiskussion zum Auftakt der Open Health Hackdays 2012 in Basel und Genf wurde der Ton bereits zu Anfang klar gesetzt:

“Ein Drittel der Gesundheitskosten sind Folgen fehlender Daten und schlechter Kommunikation!”

so Martin Denz, Schweizer eHealth-Pionier der ersten Stunde. Und Biotech-Unternehmer Marcos Garcia Pedraza fragte:

“Welche Rolle soll der Staat im Gesundheitswesen spielen, so dass Informationen transparent und effizient fliessen können, damit jeder Bürger die beste medizinische Versorgung bekommt, zum besten Preis?”

Bedeutung, Dringlichkeit und Potential des Themas Open Data im Gesundheitswesen waren somit von Beginn weg etabliert, die insgesamt über 100 Hackday-Teilnehmer, von Designern über Softwarenentwickler bis hin zu Ärzten und Startup-Unternehmern machten sich unter diesen Vorzeichen daran, den Herausforderungen offener Gesundsheitsdaten mit fundierter Sachkenntnis, grossem Innovationsgeist und erfrischender Experimentierfreude zu Leibe zu rücken.

In einer einmaligen Konstellation schufen die Anwesenden Denker, Macher und “Hacker” – im positiven Wortsinn – an parallelen Workshops in Basel und Genf eine Reihe von Applikationen, Werkzeugen und Visualisierungen für einen besseren Umgang mit offenen GesundheitsdatenDie Krankenkassenprämien-Visualisierung healthinsurance.opendata.ch (siehe Bild oben), die iPhone-Ärzte- und Apothekensuche instaCare, der Luftverschmutzungs-Rechner iPollution und eine ganze Reihe weiterer innovativer Projekte zeigten auf, was “Open Data” auch im Gesundheitswesen bedeuten könnten. Das gesellschaftliche wie wirtschaftliche Potential offener Daten für mehr Innovation und Partizipation trat ein weiteres mal klar zu Tage

Dabei hat sich auch das Konzept der “Hackdays” – von Community-getriebenen interdisziplinären Innovationstagen – wiederum als hervorragendes Mittel bewiesen, ein Thema mit hoher Intensität und intensivem Austausch auch kurzfristig konkret weiter zu bringen

Die politische Debatte in Bundesbern nahm dabei gleichzeitig ihren LaufNach der Interpellation Graf-Litscher und der Anfrage Hugues werden Fragen um offene Daten des Gesundheitswesens die Politik weiter beschäftigen – in den Räten, bei ePower ebenso wie bei der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit.

Der Verein Opendata.ch steht dabei mit Rat und Tat zur Seite, auf dass die Schweizer “Operation an offenen Daten” für ein transparenteres und innovativeres Gesundheitswesen denn auch gut gelingeFür aktuelle News empfiehlt sich ein Abonnement der Opendata.ch Mailingliste.

Weiterführende Links:

 

Panel Diskussion am 27.09 in Basel: Offene Gesundheitsdaten, ein Rezept für gesunde Innovation?

Gesundheit ist immer mehr auch eine Frage von Daten. Die Entwicklung des Gesundheitssystems, von neuen Arzneien wie auch das persönliche Wohlergehen hängen immer mehr davon ab – wir stehen mitten in einer Datenrevolution. Experten, Unternehmern und Bürgern stellt sich die Frage, wie sich diese so gestalten lässt, dass von mehr Transparenz und Innovation dank offener Gesundsheitsdaten am Ende alle profitieren.

Bildnachweis: Gapminder, 2012

Opendata.ch und die TagesWoche laden am 27.09.2012 zu einer Diskussionsrunde zum Thema “Open Health Data” ein, einem Zukunftsthema an der Schnittstelle Life Sciences, Gesundheitsökonomie und Datenschutz. Es sprechen:

Gastgeber und Gesprächspartner sind mit David Bauer und Hannes Gassert zwei bekannte Innovatoren zwischen Medien und Technologie.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen!

Was wäre, wenn Patientinnen und Patienten bei der Prävention, Diagnose oder auch der Behandlung eines medizinischen Problems mittels den Möglichkeiten der Datenanalyse eine aktivere Rolle einnehmen könnten? Welche Effekte wären bezüglich der Wahl der Behandlungsarten und -formen zu beobachten und was für Auswirkungen im Bereich der Gesundheitskosten denkbar? Wie stehen Mediziner und Gesundheitsbehörden zur Veröffentlichung von nicht personenbezogenen Gesundheitsdaten, damit diese frei verfügbar und nutzbar sind? Was für innovative Anwendungen “Open Health Data” ermöglichen könnten und worauf dabei zu achten ist, ethisch, politisch und ökonomisch, wird am Abend des 27. September intensiv diskutiert.

Die Gesprächsrunde bildet den Auftakt für die am Freitag, 28. September und Samstag 29. September stattfindenden make.opendata.ch Hackdays zum gleichen Thema. Dort treffen sich Designer, Programmierer, Experten und Bürger aller Art, um mit offenen Daten an praktischen Apps und spannenden Visualisierungen zum Thema Gesundheit zu arbeiten – in Basel im Unternehmen Mitte und zeitgleich in Genf an der Kunsthochschule HEAD. Auch hier gilt: mitmachen, lernen, die Zukunft mit gestalten!

Links zum Thema

Open Budget 2013 der Stadt Bern

In der heutigen Ausgabe des Bund ist ein ausführlicher Bericht über die neue Version der Open Budget App der Stadt Bern. Der Software-Entwickler Thomas Preusse hat in nächtelanger ehrenamtlicher Arbeit das Budget 2013 mit einer neuen Open Data Applikation visualisiert. Gegenüber der Version 2012 werden nun die Vorjahreszahlen mit den aktuellen Zahlen verglichen und die Kreise entsprechend eingefärbt. Ausserdem werden rechts die Detailzahlen zum Budget angezeigt.

Das ist erst der Anfang: Morgen treffen sich die Berner Stadträte Giovanna Battagliero und Matthias Stürmer, Koordinatoren der Interfraktionellen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, sowie Thomas Göttin mit Finanzvorsteher Daniel Schaffner. Gemeinsam sollen die künftigen Eigenschaften der Open Budget App 2014 diskutiert und vorbereitet werden. Man darf also gespannt sein, wie die Stadt Bern auch weiterhin die Führungsrolle bei Open Budget Applikationen der Schweizer Städte behält.

Health make.opendata.ch-Hackdays: Offene Daten für unser Gesundheitswesen

Gesundheit ist immer mehr auch eine Frage von Daten: unser Gesundheitswesen steht mitten in einer Datenrevolution. Damit wird nicht nur alles komplexer, sondern auch vieles verstehbarer – wenn die Daten denn frei verfügbar und nutzbar sind.

Mit den halbjährlich stattfindenden make.opendata.ch-Hackdays hat die wachsende Schweizer Open Data Community in den Bereichen Mobilität und Öffentliche Budgets gezeigt, was mit Open Data möglich ist. Am 28. und 29. September 2012 treffen sich nun zeitgleich im Unternehmen Mitte in Basel und an der Kunsthochschule HEAD in Genf Entwickler, Designer, Experten und Bürger aller Art, um mit offenen Daten an praktischen Apps und spannenden Visualisierungen zum Thema Gesundheit zu arbeiten.

Am Donnerstag, 27. September, um 19:30 Uhr organisiert die TagesWoche zusammen mit dem Verein Opendata.ch ebenfalls im Unternehmen Mitte in Basel eine Podiumsdiskussion, die das Thema “Offene Daten” einem breiteren Publikum vorstellt.

Die Hackdays beginnen am Freitag, 28. September, um 9:00 Uhr, und enden mit der Schlusspräsentation am Samstag, 29. September, um 16:00 Uhr. Für die Hackdays melden sich Interessierte jetzt an unter: http://make.opendata.ch

Kontakt Basel:
Hannes Gassert, hannes.gassert@opendata.ch, Tel: +41 78 663 11 09

Kontakt Genf:
Antoine Logean, antoine.logean@opendata.ch, Tel. +41 79 351 84 82

Trainshare: vom Drama zum Lehrstück

Über das Wochenende kam ein gutes Mass Bewegung und einiges an Emotionen in die Debatte rund um Open Data im Öffentlichen Verkehr der Schweiz: die SonntagsZeitung griff die Situation der Entwickler der Social Travel App Trainshare auf, deren Idee sich unterdessen auch in einer angekündigten App der SBB fand, durch die Twitter und Blogger Community ging ein Aufschrei, Verdächtigungen und Vorwürfe allenorts. Ein wildes Hin und Her, von  “das kommt davon, wenn man fremde Daten anzapft!” bis zu “fauler Monopolist begeht Ideenklau!”, der regnerische Sonntag half wohl mit.

Der Artikel der SonntagsZeitung selbst gibt wenig Aufschluss über was genau geschah, die Chronologie des App-Entwicklers Philipp Küng spart hingegen nicht mit Details. Sein Engagement zeigt klar: hier sind keine “Datenpiraten” oder Querulanten am Werk, auch keine kalt kalkulierende Konkurrenten – sondern am Ende Fans, Leute mit Herzblut für unser faszinierendes Verkehrssystem. Ein Konflikt ist ganz einfach nicht nötig.

Auch wenn sich die Geschehnisse kaum mehr lückenlos rekonstruieren lassen, lassen sich Missverständnisse, Erwartungshaltungen und konzeptionelle Barrieren feststellen, die es für künftige Innovationsvorhaben bewusst anzugehen gilt. Fest steht:

  • Innovation entsteht sehr oft im Kleinen, in den Nischen – die Twitter Community liegt hier in ihrem Bauchgefühl sicher richtig. Doch egal, wer von wem übernommen hat, und ob überhaupt: Innovation geschieht nie im luftleeren Raum, jede Idee baut auf unzählige andere. Das gilt es stets zu bedenken. Und zu begrüssen.
  • Im Gegenzug wird ebenfalls klar, welch grosse Bedeutung offene Daten im Transportwesen, Initiativen wie make.opendata.ch oder transport.opendata.ch tatsächlich haben: sie erschliessen ein Potential für Innovation und produktiven Diskurs, welches nicht zu nutzen wohl fahrlässig wäre. Der öffentliche Verkehr gehört, im Herzen wie auf dem Papier, uns allen. Und er ist nicht nur eine Herausforderung, die es mit mehr Stahl und Beton zu lösen gilt, sondern auch eine von cleveren Verknüpfungen, von innovativer Informationstechnik.
  • Damit sich solcherlei Potential nutzen lässt, braucht es ein Umdenken, wie es in anderen Ländern schon weiter fortgeschritten ist. Bahnbrechende Apps wie Embark entstehen nicht in der Schweiz, doch nicht weil hier die klugen Köpfe fehlten. Sondern nicht zuletzt wegen organisatorischer und politischer Barrieren, die “Open Innovation”, andernorts “best practice”, hier zu süsser Utopie verkommen lassen.
  • Öffnung heisst entsprechend das Zauberwort, Öffnung der Dateninfrastruktur und Öffnung der Dialogkanäle. Eine klare Open Data Strategie, auf Ebene Verkehrsverbund oder auch bloss lokal. Ein klarer “Code of Conduct”, der festlegt, was von einander erwartet werden kann. Eine Dialogbereitschaft auf allen Seiten, mit klaren Kontaktpunkten. Ein politischer Wille und ein unternehmerischer Wille. Und die Erkenntnis, dass die Schweiz mit ihrer glorreichen Ingenieurstradition im Transportwesen ein faszinierendes Potential besitzt – das alles gilt es von hier weg aufzubauen, zu hegen und zu pflegen, mit Entschlossenheit wie Fingerspitzengefühl.

In diesem Sinne bietet der Vorfall vor allem eins: nicht ein Drama, sondern ein Lehrstück. Es zeigt allen Beteiligten und auch dem weiteren Umfeld, welche Dynamik in der Open Data Frage steckt, wie klar es hier um Innovationsgrundlagen geht.

Es ist kein grosses, aber ein sehr lebendiges Stück soweit, Helden gibt es wenige, und am Ende sitzen alle im gleichen Boot. Im nächsten Akt wird es Gespräche geben, es treffen sich @trainshare und @SBBConnect, es trifft sich der Vorstand von Opendata.ch,  und auch das Kader der SBB wird nun wissen, dass hier ein Stück mit grosser Dynamik gespielt wird. Ein Stück, in dem es noch Rollen zu besetzen gilt. Wo es Lehren zu ziehen gibt. Und ein Stück, hoffentlich, mit Happy End.

Wir bleiben dran.

 

 

Offenlegung: der Artikel der SonntagsZeitung wurde von Barnaby Skinner verfasst, Vorstandsmitglied von Opendata.ch. Oleg Lavrovsky, designiertes Vorstandsmitglied, arbeitet bei der von den SBB beauftragten App-Entwicklungs Firma. Der Autor dieses Beitrags ist ebenfalls Vorstandsmitglied von Opendata.ch und war bei transport.opendata.ch und der bekannten Gottago App involviert. Eine Koordination zwischen Zeitungsartikel, Twitter-Aufruhr, unternehmerischen Aktivitäten und diesem Blogeintrag fand nicht statt.

Sorglos entsorgen dank Zürcher Abfall-App

Nachdem die Stadt Zürich auf ihrem brandneuen Datenportal die Kericht-Datensätze freigegeben hat (Kalender, Sammelstellen, ..), steht nun bereits die erste App am Start: die Entsorgung Zürich App von Claudia Bretscher und Martin Hochstrasser, beide auch Teilnehmer von make.opendata.ch.

Die App zeigt für jeden Ort alle Entsorgungstermine, alle Sammelstellen und Recylinghöfe der Stadt und bringt eine praktische Erinnerungsfunktion für alle Termine mit. Die App ist für Android Geräte verfügbar. Alle Details finden sich im Video zur App – oder Sie installieren sich die App ganz einfach rasch!

 

Videos und Slides der Opendata.ch 2012 online

Martin Vollenwyder, Zürcher Stadtrat und Vorsteher des Finanzdepartements, eröffnete die Opendata.ch 2012 und lancierte data.stadt-zuerich.ch

Die Konferenz Opendata.ch 2012 war aufschlussreich, spannend und ein guter Gradmesser für Open Data in der Schweiz.
Die Beiträge der Konferenz sind umfassend dokumentiert, die Videos und Slides der Plenum-Speaker sind ab sofort komplett online verfügbar.

Die Beiträge in den vier thematischen Fachworkshops stehen ebenfalls weitgehend online – teils mit Videos – zur Verfügung:

Kommentare zu den einzelnen Tracks sind ausdrücklich erwünscht. Ebenfalls sehenswert ist der 10vor10-Beitrag vom selben Abend. Besonders lesenswert ist die am Anlass veröffentlichte Open Government Data Studie Schweiz.

Welche Daten wollen Sie zugänglich haben?

Treiben Sie Open Data in der Stadt Zürich weiter voran, indem Sie den Verantwortlichen für das ebenfalls an der Opendata.ch 2012 lancierte erste Schweizer Open Government Data Portal jetzt mitteilen, welche Daten der Stadt Zürich Sie gerne offen zugänglich hätten und welche Applikationen und Visualisierungen mit Daten der Stadt Zürich Sie bereits kennen.

Als nächstes wichtiges Datum zu offenen Daten gilt es sich den 28. & 29. September 2012 zu reservieren: dann finden zeitgleich in Genf und Basel die nächsten make.opendata.ch-Hackdays zum Thema Gesundheit statt. Details und Anmeldemöglichkeit folgen.

OGD Studie Schweiz verfügbar

André Golliez und sein Unternehmen itopia haben zusammen mit der Berner Fachhochschule und weiteren Partnern über die letzten Monate eine Studie erarbeitet, in welcher das Potenzial, die Risiken sowie die notwendigen Rahmenbedingungen von Open Government Data (OGD) in der Schweiz untersucht werden. Die Studie ist von der Gebert Rüf Stiftung finanziert und ist seit Juni 2012 verfügbar.

Die Studie kommt zum klaren Schluss, OGD lohne sich für die Schweiz, und zwar aus folgenden Gründen:

  • OGD schaffen Potenzial für gesellschaftlichen Nutzen sowie betriebliches und volkswirtschaftliches Wachstum. Innovative Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen können mit frei zugänglichen Daten aus verschiedenen Verwaltungsbereichen neue Informationsdienstleistungen entwickeln.
  • OGD erweitern den Grundgedanken des Öffentlichkeitsprinzips. Bürger, Parteien und Medien können dank OGD einen transparenteren Einblick in die Tätigkeit von Regierung und Verwaltung erhalten und haben damit die Möglichkeit, ihre politischen Rechte kompetenter wahrzunehmen.
  • OGD unterstützen die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einheiten und führen zur Qualitätszunahme in der öffentlichen Leistungsproduktion.
  • Die Investitionen für OGD sind verglichen mit dem wirtschaftlichen Potenzial minimal. OGD werden sich für die Schweiz auch dann lohnen, wenn nur ein Teil dieses Potenzials realisiert wird.

Die gesamte Studie steht komplett und kostenlos online zur Verfügung:

 

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Open Data im Schweizer Fernsehen

Das Schweizer Fernsehen war zu Besuch an der Opendata.ch 2012, der Schweizer Konferenz für offene Verwaltungsdaten. Während der beeindruckend reichhaltige Anlass von den Medien wie auch den Veranstaltern aufgearbeitet wird, hier ein Einblick aus der Sendung 10vor10 des Schweizer Fernsehens:

 

10vor10 vom 28.06.2012

Den erwähnten Steuerrechner und die Armeealtlasten-Karte können Sie ebenso wie das neue Datenportal der Stadt Zürich direkt online erforschen!

Opendata.ch 2012-Konferenz für offenen Zugang und freie Wiederverwendung von Behördendaten

-> Traduction française
-> Videos und Downloads zur Konferenz

Die Open-Government-Data-Bewegung hat die Schweiz erreicht. Sowohl Verwaltung, Entwickler-Community als auch Medien diskutieren den Zugang zu offenen Behördendaten intensiv, und auf parlamentarischer Ebene wurden in den vergangenen Monaten etliche Vorstösse lanciert. Die Opendata.ch-Konferenz vom 28. Juni 2012 ist das Forum für die Weiterführung dieser Debatten. Nach dem Bundesarchiv im letzten ist dieses Jahr die Stadt Zürich Gastgeberin, die mit ihrer Initiative «eZürich» zeitgleich ihr Datenportal lanciert.

Andreas Németh, eZürich-Gesamtprojektleiter eGovernment, am «make.opendata.ch»-Hackday vor Designern, App-Entwicklern und Datenliberalisierungs-Aktivisten.

Manchmal gehen die Dinge schnell in der Schweiz: In den vergangenen Monaten brachte das Thema «offene Behördendaten» unter dem Titel «make.opendata.ch» über 300 Softwareentwickler, Designer und Konzepter aus allen Landesteilen zusammen, um an  Anwendungen und Visualisierungen mit bereits heute öffentlich zugänglichen Behördendaten zu arbeiten. Im Nationalrat haben Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit Vorstösse zum Thema eingereicht, während das Schweizerische Bundesarchiv ein Verzeichnis der Datenbestände des Bundes vorantreibt. Um die Aktivitäten für mehr direkte Datendemokratie in der Schweiz zu bündeln und weiter auszubauen, hat die OGD-Bewegung Schweiz im Januar den Verein Opendata.ch gegründet.

Interaktive Fachsessions zu vier Themen

André Golliez, Vereinspräsident, Organisator der «Opendata.ch 2012»-Konferenz und seit langem einer der gewichtigen Repräsentanten der Schweizer IT-Branche erklärt: «Ziel der Konferenz ist es nicht alleine, die Fortschritte vorzustellen, sondern es sind auch an diversen Baustellen Rahmenbedingungen zu klären und weitere Schritte zu diskutieren.» Andreas Amsler, Vorstandsmitglied, Moderator des Anlasses und Mitorganisator der «make.opendata.ch»-Hackdays fügt an: «Mit Panels zu den Themen ‹Mobilität›, ‹Gesundheit & Umwelt›, ‹Finanzen & Beschaffung› sowie ‹Wissenschaft & Kultur› ist unser Programm randvoll, das Thema ‹Open Data› umfasst schliesslich bald alle Teile der Gesellschaft.»

Erstes Schweizer Open Government Data Portal

Der Zürcher Stadtrat und Finanzvorstand Martin Vollenwyder wird den Konferenzvormittag eröffnen und die Ziele vorstellen, welche die Stadt Zürich mit der Lancierung des ersten Schweizer Verwaltungsdaten-Portals verfolgt. Die Berner Fachhochschule und ihre Partner stellen zudem die Ergebnisse der ersten umfassenden Open Government Data Studie der Schweiz vor. Die Studie will mittels einer Roadmap den Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft den Weg zur Nutzung von Open Data in der Schweiz aufzeigen.

Kombiniertes Knowhow aus In- und Ausland

Die Schweizer Zwischenresultate werden schliesslich auch in den internationalen Vergleich gestellt: Die Rednerliste umfasst eine Reihe von Experten und «Open Data»-Pionieren, unter ihnen Prof. Nigel Shadbolt, Mitglied des UK Public Sector Transparency Board, Daniel Dietrich, Open Knowledge Foundation Deutschland, Martin Kaltenböck, Kooperation OGD Österreich, Prof. Abraham Bernstein, von der Universität Zürich, Prof. Ernst Hafen, von der ETH Zürich oder Rufus Pollock, Direktor der Open Knowledge Foundation UK.

Das Tagesprogramm mit allen Beiträgen und Rednern: http://opendata.ch/2012

Datum: Donnerstag, 28. Juni 2012
Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr, anschliessend Apéro
Ort: Hotel X-TRA
Limmatstrasse 118
CH-8005 Zürich
Lageplan
Anmel­dung: Melden Sie sich jetzt zum Preis von 150 CHF inkl. Stehlunch an.
http://opendata.ch/2012/register
Mitglieder von Opendata.ch, /ch/open und SI bezahlen 100 CHF.
–>Schüler, Lehrlinge, Studierende sowie Hackday-Teilnehmer bezahlen nichts (Anmeldung via obigen Link erforderlich).
Veranstalter: Verein Opendata.ch
Gastgeber: Initia­tive «eZü­rich» (Stadt Zürich)
Partner: Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (PGDN)
/ch/open (Swiss Open Systems User Group)
Schweizer Informatik Gesellschaft
Sponsoren: itopia ag
Ernst & Young AG
Liip AG
Netcetera AG

Opendata.ch 2012-Konferenz: das Programm

-> Traduction française
-> Videos und Downloads zur Konferenz!

Das Programm der diesjährigen Opendata.ch-Konferenz am 28. Juni 2012 in Zürich ist bestimmt. Das Tagesprogramm umfasst prominente nationale und internationale Red­ner sowie interaktive Experten-Workshops zu vier Hauptthemen.

Start Thema Redner
09:00 Begrüssung Martin Vollenwyder, Zürcher Stadtrat, Vorsteher Finanzdepartement
Moderation Andreas Amsler, Liip AG, Vorstand Opendata.ch
09:10 Vorstellung des neuen Open Government Data Portals der Stadt Zürich Andreas Németh, Programmleiter eZürich
09:30 Resultate der Open Government Data Studie Schweiz Prof. Reinhard Riedl, Leiter Wirtschaftsforschung Berner FH &
André Golliez, Managing Partner itopia ag, Präsident Opendata.ch
10:00 Stand Open Government Data beim Bund Andreas Kellerhals, Direktor Schweizerisches Bundesarchiv
10:20 Open Government Data in der Praxis: Make.opendata.ch-Hackdays Hannes Gassert, Co-Organisator Make.opendata.ch-Hackdays, Vize-Präsident Opendata.ch
10:30 Kaffeepause
10:50 Open Government Data in Österreich Martin Kaltenböck, CFO Semantic Web Company, Executive Board Open Knowledge Forum Österreich
11:10 Open Data Strategy der EU Ton Zijlstra, Community Steward ePSIplatform.eu
11:30 Open Government Data in Deutschland Daniel Dietrich,  Chairman German Chapter of the Open Knowledge Foundation
11:50 Big Open Data Processing Prof. Dr. Abraham Bernstein, Head of Dynamic and Distributed Information Systems Group, Informatikdepartment Universität Zürich
12:10 Openness beyond Government Data Rufus Pollock, University of Cambridge, Director Open Knowledge Foundation
12:30 Stehlunch
13:30 4 parallele Sessions 5-6 Impulsreferate plus Diskussion
 1 «Mobilität»
>alle Themenbeiträge & Redner
 2 «Gesundheit & Umwelt» >alle Themenbeiträge & Redner
 3 «Finanzen & Beschaffung»  >alle Themenbeiträge & Redner
 4 «Wissenschaft & Kultur» >alle Themenbeiträge & Redner
16:00 Kaffeepause
16.30 Open data and economic growth Prof. Nigel Shadbolt, University of Southampton, Member Public Sector Transparency Board UK
17.00 Schlusswort Balthasar Glättli, Nationalrat, Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit
17:15 Apéro mit Launch CC 3.0 (CH)

Neben der Stadt Zürich als Gastgeber und Sponsor machen die Vorstandsmitglieder des im Januar 2012 gegründeten Vereins Opendata.ch die Konferenz mit ihrem ehrenamtlichen Engagement möglich. Der Verein /ch/open (Swiss Open Sys­tems User Group) koordiniert die Anmeldungen.

Datum: Donnerstag, 28. Juni 2012
Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr, anschliessend Apéro
Ort: Hotel X-TRA
Limmatstrasse 118
CH-8005 Zürich
Lageplan
Anmel­dung: Melden Sie sich jetzt zum Preis von 150 CHF inkl. Stehlunch an.
http://opendata.ch/2012/register
Mitglieder von Opendata.ch, /ch/open und SI bezahlen 100 CHF.
->Schüler, Lehrlinge, Studierende sowie Hackday-Teilnehmer bezahlen nichts (Anmeldung via obigen Link erforderlich)!

Kontakt «Opendata.ch 2012»-Konferenz:

Gastgeber: Initiative «eZürich» (Stadt Zürich)
Andreas Németh, eZürich-Gesamtprojektleiter eGovernment
andreas.nemeth@zuerich.ch, +41 44 412 93 88

Veranstalter: Verein Opendata.ch
Andreas Amsler, Community & Kommunikation Deutschschweiz
andreas.amsler@opendata.ch, +41 79 518 32 37

Antoine Logean, Community & Communication Suisse Romande
antoine.logean@opendata.ch, +41 079 351 84 82