Open Food Data Hackdays: 10. & 11. Februar 2017
- Hackathon

10.–11. Februar 2017, 08:30 @ Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich
Am 10. und 11. Februar 2017 fanden die ersten Open Food Data Hackdays des Programms «Business Innovation food.opendata.ch» statt, gleichzeitig an der Zürcher Hochschule der Künste im Toni-Areal und an der EPFL in Lausanne. Rund 200 Entwicklerinnen, Designer, Ernährungsfachleute, Unternehmer und Studierende arbeiteten 24 Stunden lang an Prototypen mit offenen Lebensmitteldaten – allen voran der neuen Produktdatenbank openfood.ch der EPFL. Challenges stellten unter anderem Eaternity, Codecheck, GS1 Schweiz, die Migros Business Intelligence, Elsa-Mifroma, die Stiftung für Konsumentenschutz, Open Food Facts, BeerDeCoded, Foodways und nutriMenu.
Am Samstagnachmittag stellten über zwanzig Teams ihre Ergebnisse vor: einen Ernährungsberater als Chatbot, Apps für Sparfüchse und Klimaschützerinnen, ein Analysewerkzeug für Kassenzettel, eine Datenbank lokaler Produzenten im Kanton Waadt, ein molekularer «Stammbaum der Biere» und vieles mehr.
Eine Jury wählte sechs Projekte, die food.opendata.ch danach rund ein Jahr lang mit Coaching, Infrastruktur und Geld begleitete: Jarvis the Nutritionist, Open Receipts und NutriMenu aus Lausanne, MeatStory, Foodly und FoodImmune aus Zürich. Ermöglicht wurden die Hackdays vom Förderfonds Engagement Migros, mit den Partnern Innovaud und EHL und den Gastgeberinnen ZHdK und EPFL.
Fotos
Foto: Ivo Näpflin, Anouk Ruffieux
Dokumentation und Aufzeichnungen
- Medienmitteilung Opendata.ch / Engagement Migros, 15.02.2017: Food Hackdays – Hacker nehmen sich 24 Stunden lang den Menüplan vor
- Communiqué de presse Opendata.ch / Engagement Migros, 15.02.2017 : Food Hackdays – pendant 24 heures, les hackers choisissent le menu
- Folien der Eröffnung in Zürich mit allen Challenges (10.02.2017)
- Folien der Eröffnung in Lausanne mit allen Challenges (10.02.2017)
- Folien der Schlusspräsentationen in Lausanne (11.02.2017)
- Alle Challenges und Projekte auf hack.opendata.ch
- EPFL Actu, 15.02.2017: The first OpenFood hackathon at EPFL is a hit
- ICTjournal, 13.02.2017: Le hackathon alimentaire fait recette à l’EPFL
- Blick, 12.02.2017: «OpenFood Hackdays»: 200 Leute tüftelten in Lausanne und Zürich
Projekte
- Food Spotting
Bestellungen und Konsum in Restaurants in Echtzeit erfassen und als offene Daten verfügbar machen – mit Trends und Bewertungen pro Restaurant. (Zürich, ZHdK)
- Save the Food
App, die gekaufte und gelagerte Lebensmittel verfolgt, vor dem Ablaufdatum warnt, Teilen ermöglicht, Rezepte vorschlägt und den CO₂-Fussabdruck zeigt. (Zürich, ZHdK)
- MeatStory
App, die über einen QR-Code auf der Fleischpackung die Geschichte des Tiers erzählt – vom Hof, auf dem es geboren wurde, bis ins Regal. Eines der sechs Projekte, die food.opendata.ch danach rund ein Jahr lang mit Coaching, Infrastruktur und Geld begleitete. (Zürich, ZHdK)
- FoodImmune
App, die mit Wissen aus der traditionellen Ernährungsmedizin hilft, gesund zu bleiben – «You are what you eat». Eines der sechs Projekte, die food.opendata.ch danach rund ein Jahr lang mit Coaching, Infrastruktur und Geld begleitete. (Zürich, ZHdK)
- The 2000kcal project
Abnehmen mit weniger als 2000 kcal am Tag und trotzdem ausgewogen essen: die App stellt aus Supermarktprodukten passende Einkäufe zusammen.
- Enriching OpenFood.ch
Ergänzt die Produkte von openfood.ch um weitere Nährwerte (Vitamine, Mineralstoffe, Salz), indem sie mit den generischen Lebensmitteln der Schweizer Nährwertdatenbank verknüpft werden. (Lausanne, EPFL)
- OpenFarm
Gemeinsame Datenbank der lokalen Produzenten im Kanton Waadt mit Karte – damit Konsumentinnen wissen, wo sie lokal einkaufen können. Vorläufer von Land2Door (2018). (Lausanne, EPFL)
- Wisepik
Berechnet aus den Cumulus-Einkaufsdaten die Nährstoffzufuhr einer Familie und schlägt mit einer Tinder-artigen Oberfläche neue Produkte vor. (Lausanne, EPFL)
- Food and me
App, die beim Scannen eines Produkts sagt, ob es den eigenen Kriterien entspricht. (Lausanne, EPFL)
- Food-Boarding
Slack-Bot, der die Essenswünsche einer Gruppe sammelt und ein Restaurant in der Nähe vorschlägt, das allen passt. (Lausanne, EPFL)
- Yuzou
Die erste offene, partizipative Fotosammlung lokaler Lebensmittelmärkte der Schweiz und der Welt – für Gesundheit, Kultur und Reisen. (Lausanne, EPFL)
- Jarvis the Nutritionist
Freundlicher Chatbot (Telegram, Facebook) und persönlicher Ernährungsberater auf Französisch und Englisch, der Strichcodes versteht und auf openfood.ch aufbaut. Eines der sechs Projekte, die food.opendata.ch danach rund ein Jahr lang mit Coaching, Infrastruktur und Geld begleitete. (Lausanne, EPFL)
- What The Food? (GraDual)
Vom Einkauf zum Kochen in vier Schritten: Produkte scannen, Rezepte nach Nährwert wählen, Kochen lernen, Einkaufsliste optimieren. (Lausanne, EPFL)
- SwipEat
Mahlzeiten nach den eigenen Vorlieben planen, Vorschläge nach links oder rechts wischen – die Einkaufsliste entsteht automatisch. (Lausanne, EPFL)
Challenges
- Koscher-App – IG für Koscherlebensmittel
Eine App, die zeigt, welche Lebensmittel im Schweizer Handel koscher sind.
Challenge-Beschrieb
Am Anlass in Zürich vorgestellte Challenge: Wer koscher isst, muss für jedes Produkt einzeln herausfinden, ob es den Speisegesetzen entspricht. Eine App soll das mit offenen Produktdaten erleichtern.
- Personalized Food Service und Store 2 Home – Migros Business Intelligence
Zwei Ideen der Migros Business Intelligence: ein persönlicher Ernährungsservice und sperrige Einkäufe im Laden scannen und nach Hause liefern lassen.
→ Ergebnisse: Foodly, Joyful shopping - a personalized food service
Challenge-Beschrieb
Challenge 1 – Personalized Food Service: einen persönlichen Food-Service entwickeln, der hilft, die eigenen Ernährungsziele zu erreichen – Foodboxen sind noch nicht auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten.
Challenge 2 – In-Store Online Shopping: schwere und sperrige Artikel im Laden scannen und nach Hause liefern lassen.
- Climate Friendly Meals – Eaternity
Mit der API von Eaternity Menschen helfen, klimafreundlicher zu essen und die CO₂-Emissionen ihrer Ernährung zu senken.
→ Ergebnis: Foodprint
Challenge-Beschrieb
Rund ein Drittel unserer Emissionen stammt aus der Ernährung; mit klimafreundlichen Menüs lässt sich das halbieren. Die Challenge: die Eaternity-API (CO₂-Werte von Zutaten und Menüs) nutzen, um Menschen zu motivieren, klimafreundlicher zu essen.
- Food Waste und Wasserqualität – Stiftung für Konsumentenschutz
Zwei Challenges der Stiftung für Konsumentenschutz: Food Waste im Haushalt und das eigene Portemonnaie, und die Trinkwasserqualität in der Schweiz.
Challenge-Beschrieb
Food Waste: Auf Basis der Daten der BAFU-Studie zu Lebensmittelabfällen (und anderer Quellen) zeigen, was Food Waste im Haushalt kostet und wie man ihn vermeidet.
Wasserqualität: Lassen sich anhand der Daten von trinkwasser.ch Aussagen zur Trinkwasserqualität in den Schweizer Gemeinden machen und verständlich darstellen?
- Sugar Challenge – Codecheck
Den Nutzerinnen und Nutzern von Codecheck helfen, ihren Zuckerkonsum zu verstehen, zu verfolgen und zu senken.
Challenge-Beschrieb
Codecheck hilft Konsumentinnen und Konsumenten, gesündere und nachhaltigere Produkte zu kaufen. Die Challenge: eine neue, möglichst einfache Funktion für die Codecheck-App, die hilft, zu verstehen, was hinter der Zuckerangabe auf der Nährwerttabelle steckt, den täglichen Zuckerkonsum zu verfolgen und ihn einfach zu senken – mit Zugang zur Codecheck-API.
- Finding the perfect recipe – Elsa-Mifroma
Menüs vorschlagen, die zu den Vorräten zuhause, zum täglichen Bedarf und zu weniger Food Waste passen.
Challenge-Beschrieb
Rita braucht jeden Tag 2100 kcal, 44 g Protein, 70 g Fett und 260 g Kohlenhydrate; Kühlschrank und Küche sind halb voll. Die Challenge: Menüs finden, die sie zubereiten kann – auf Basis der Lebensmittel zuhause (oder im Einkaufswagen), passend zum täglichen Bedarf und so, dass über die Woche möglichst nichts weggeworfen wird.
Daten: Zufuhrempfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung, Schweizer Nährwertdatenbank, openfood.ch.
In Zürich und Lausanne gestellt.
- Personalised Eating
Wie können Unternehmen auf die Ernährungsbedürfnisse ihrer Kundinnen eingehen – glutenfrei, ohne Zwiebeln, laktosefrei?
Ferdinand Vogler→ Ergebnis: Filter as a Service
Challenge-Beschrieb
Gluten-free? No onions, please. Sorry, lactose intolerant. Processed sugar?! – Ferdinand Vogler, Designer und Masterstudent, suchte ein Team, um zu zeigen, wie Unternehmen auf die Ernährungsbedürfnisse ihrer Kundschaft eingehen können.
- Trustbox – GS1 Schweiz (trustbox)
Mit den geprüften Produktdaten der GS1-Plattform trustbox neue Anwendungen bauen.
Challenge-Beschrieb
GS1 Schweiz gab den Teams freien Zugang zu trustbox.swiss: verlässliche Produktinformationen direkt von der Quelle, rund 6000 Produkte, mit der Möglichkeit, die Schnittstelle nach dem Hackathon weiter zu nutzen.
- Open Food Facts: zehn Challenges – Open Food Facts
Zehn Ideen rund um die offene Lebensmitteldatenbank – vom Kassenzettel bis zum smarten Kühlschrank.
Pierre SlamichStéphane GigandetVladimir IlievskiGökcen Nurlu→ Ergebnis: Open Receipts
Challenge-Beschrieb
Pierre Slamich stellte Open Food Facts vor – 13'000 Schweizer Produkte waren gerade dank openfood.ch dazugekommen – und zehn Challenges: Nährwerte direkt vom Kassenzettel, ein Zutaten-Analyser, smarter Abfall, der kluge Kühlschrank, die Mikrowelle mit Kochanleitung, Augmented Reality, ein universeller Zutaten-Übersetzer, offene 3D-Modelle von Lebensmitteln, zusätzliche offene Daten und Spiele zum Datensammeln.
- BeerDeCoded – BeerDeCoded (Hackuarium)
Bier auf molekularer Ebene kartieren und daraus einen offenen Datensatz und neue Anwendungen bauen.
Jonathan SobelGianpaolo RandoXavier StouderJonny HofmannChristophe PenotSébastien MartinNolan RigoRonald RodriguezLuc Patiny→ Ergebnis: Molecular Beer
Challenge-Beschrieb
BeerDeCoded will mit DNA-Sequenzierung den ersten «Stammbaum der Biere» bauen. Für die Hackdays: Anwendungen offener Bierdaten (B2B, B2C) sammeln, bestehende Datensätze neu auswerten und einen neuen offenen Datensatz zu Bieren (Rezepte, Marken, Messungen, Preise, Brauereien) erstellen.
- Food Skills – Foodways (My Food Skills)
Wie bringt man junge Erwachsene digital dazu, ihr Wissen über Planen, Einkaufen und Kochen im Alltag anzuwenden?
Challenge-Beschrieb
Foodways und das Projekt «My Food Skills» fragten: How can we engage the average millennial in the digital environment to actively put knowledge about food skills (planning, selecting, organising and preparing food) into practice in their everyday lives?
- nutriMenu – Myravan Solutions
Gesundes Essen im Restaurant leichter wählen: Restaurants und gesundheitsbewusste Gäste verbinden.
Maryam YepesRicardo Corral CorralNadim Warde→ Ergebnis: NutriMenu
Challenge-Beschrieb
nutriMenu hilft Restaurants und Kantinen, ausgewogenere Menüs anzubieten, und macht jährlich 2,5 Millionen Mahlzeiten nährstoffreicher. Die Challenge: «MY nutriMenu» – gesunde Restaurants mit gesundheitsbewussten Menschen verbinden und das Essen zuhause mit dem im Restaurant abstimmen. Daten: openfood.ch, Schweizer Nährwertdatenbank, Open Food Facts.
- Food label picture digitization
Fotos von Lebensmitteletiketten automatisch in strukturierte Daten verwandeln.
Challenge-Beschrieb
Automatische Verarbeitung von Etikettenfotos mit KI und OCR: die Bereiche mit Text (Zutaten, Nährwerte) erkennen, für die Texterkennung aufbereiten (Drehung, Helligkeit, Kontrast) und als strukturierten Datensatz ausgeben.
- Slow Food – Hochschule Luzern
Kleine Daten als «Slow Food» des Internets: traditionelle und regionale Küche bewahren.
Challenge-Beschrieb
Slow Food will traditionelle und regionale Küche bewahren und den Anbau von Pflanzen und die Haltung von Tieren fördern, die zum lokalen Ökosystem gehören. Auf hack.opendata.ch eingebrachte Idee.
Programm
Freitag, 10. Februar
- 08:30–09:30
Zürich, ZHdK und Lausanne, EPFLCheck-in und Begrüssungskaffee
- 09:30–09:35
- 09:35–09:40
Zürich, ZHdKBegrüssung durch die ZHdKKarmen FraninovićZHdK
- 09:40–10:00
- 10:00–10:10
- 10:10–10:15
- 10:15–10:20
- 10:20–10:25
- 10:25–10:30
- 10:30–10:35
- 10:35–10:40
- 10:40–10:45
- 10:45–10:50
- 10:50–11:00
- 11:00–11:30
Zürich, ZHdKTeambildung und Hackstart
- 11:40–12:40
Zürich, ZHdKWorkshop Lean CanvasAdrian BollerElsa-Mifroma
- 09:30–09:45
- 09:45–10:00
- 10:00–10:05
- 10:05–10:15
- 10:15–10:25
- 10:25–10:30
- 10:30–10:35
- 10:35–10:40
- 10:40–10:45
- 10:45–10:50
Lausanne, EPFLChallenge: Food label picture digitizationDamien Corpataux
- 10:50–11:15
Lausanne, EPFLOpen Stage: eine Idee in zwei Minuten
- 11:15–12:00
Lausanne, EPFLTeambildung und HackstartLuc HenryModeration
- 12:00–14:00
Zürich, ZHdK und Lausanne, EPFLMittagessen
- 19:00–20:30
Zürich, ZHdK und Lausanne, EPFLAbendessen – Schaltung Lausanne–Zürich
Samstag, 11. Februar
- 07:30–09:00
Zürich, ZHdK und Lausanne, EPFLFrühstück
- 11:30–13:00
Zürich, ZHdK und Lausanne, EPFLMittagessen
- 13:00
Zürich, ZHdK und Lausanne, EPFLAbgabe: Projekt auf hack.opendata.ch, eine Folie pro Team
- 15:00–16:30
- 15:00–16:30
Lausanne, EPFLSchlusspräsentationen in Lausanne
nutriMenu, Enriching OpenFood.ch, Open Farm, Wisepik, Food & Me, Food-Boarding, Yuzou, Jarvis the Nutritionist, Molecular Beer (BeerDeCoded), What The Food?!, Open Receipts und SwipEat – dazwischen stellten Innovaud seine Förderung für innovative Projekte und id est avocats die rechtliche Begleitung der Teams vor.
- 16:30–17:00
-
Jurierung
Ausgewählt für die Begleitung durch food.opendata.ch: Jarvis the Nutritionist, Open Receipts und NutriMenu (Lausanne), MeatStory, Foodly und FoodImmune (Zürich); bekanntgegeben am 15. Februar 2017.
Ursprüngliche Ankündigung lesen

Du bist, was du isst, was du misst: auch in der Ernährung fallen mehr und mehr Daten an, Produktion, Vertrieb und Verzehr produzieren laufend Datenströme, in denen Potenzial für grosse Fortschritte schlummert. Welches Essen ist genau jetzt genau richtig für mich? Ist das auf meinem Teller klimafreundlich, koscher, vegan, fair, vereinbar mit meiner Allergie?
Das heute lancierte Dreijahres-Programm «Business Innovation food.opendata.ch» unterstützt kreative, unternehmerische und wissenschaftliche Projekte im Bereich Lebensmitteldaten auf dem Weg von der ersten Idee zur Marktreife mit neuen offenen Daten, intensiver Begleitung und auch finanziellem Support.
Neue Geschäftsmodelle dank offener Daten
Das Programm zielt darauf hin, eine öffentlich verfügbare Basis an Nahrungsmitteldaten bereitzustellen, neue innovative und wertschöpfende Lösungen zu entwickeln und wissenschaftlich begleitet die Nutzung öffentlich verfügbarer Daten für unternehmerische Zwecke weiterzuentwickeln.
Dazu Florian Wieser, Community Manager des Programms: «Essen ist unglaublich wichtig, sozial wie ökonomisch, und auch hier ist die Digitalisierung ein riesiges Thema. Das Innovationsprogramm food.opendata.ch schafft dafür ein grosses offenes Labor für neue Anwendungen, neue Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle.»
Das dreijährige Programm kann dank der Unterstützung durch den Förderfonds Engagement Migros lanciert werden, der Pionierprojekte im Bereich der digitalen Wertschöpfung ermöglicht. Sylvie Reinhard von Engagement Migros: «Mit diesem Programm loten wir die Potenziale und Chancen der Schweiz im Bereich der Digitalisierung aus und bauen eine Innovations- und Unternehmercommunity rund um Food Daten auf. Die Schweiz braucht solche Communities, wenn sie bei der unternehmerischen Umsetzung von Innovationen eine führende Rolle spielen will.»
Derzeit laufen die Vorbereitungen zum ersten grossen Anlass von food.opendata.ch bereits auf Hochtouren. Die «Open Food Data Hackdays» bringen am 10. und 11. Februar 2017 Big Data Spezialisten und Nahrungsmittelexperten, Softwareentwicklerinnen, Landwirte, Köche und App-Designerinnen, Studenten, Unternehmerinnen und viele andere zusammen. Während zwei Tagen widmen sie sich dem sogenannten rapid prototyping rund um Food Data, und zwar gleichzeitig an den zwei Austragungsorten Zürich und Lausanne. Derzeit werden verschiedene Datenquellen vorbereitet, nicht zuletzt auch über die Plattform openfood.ch des Projektpartners Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL).
Mehr Informationen unter http://food.opendata.ch und auf Twitter bei @OpendataCH.
Über Opendata.ch: Opendata.ch ist Teil der Open Knowledge Foundation und damit einer globalen Bewegung, die mittels der Öffnung von Daten Transparenz und Innovation, Effizienz und Mitbestimmung voranbringt. Offene Daten geben neuen Akteuren neue Möglichkeiten und werden auch von Unternehmen immer mehr als Katalysator für offene Innovationsprozesse genutzt. Opendata.ch wird durch den Präsidenten André Golliez geführt, gemeinsam mit einem Vorstand aus Medien, Technologie und Wissenschaft.
Über Engagement Migros: Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Im Bereich Wirtschaft unterstützt Engagement Migros zahlreiche Innovationsprogramme und Kollaborationsplattformen wie den Kickstart Accelerator, den Impact Hub Zürich oder das Basler Coworking Programm Fluxdock. Der wirkungsorientierte Förderansatz verbindet finanzielle Unterstützung mit coachingartigen Leistungen im Pionierlab. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa zehn Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.
Kontakt:
Florian Wieser,
Community Manager Opendata.ch,
Mobile +41 79 290 86 52,
Sylvie Reinhard,
Engagement Migros, Direktion Kultur und Soziales Migros-Genossenschafts-Bund,
Mobile +41 44 277 22 70,
Organisationsteam
Nikki BöhlerLogistik, Zürich
Andreas AmslerDokumentation, Zürich
Barnaby SkinnerDokumentation, Zürich- Marie MayolyZürich
- Mirjam SteinerKontakt ZHdK
Oleg LavrovskyLausanne
Marcel SalathéEPFL, Lausanne- Frédéric SteinbrüchelKontakt EPFL
Alexandre CottingLogistik, Lausanne
Catherine PuginLogistik, Lausanne- Edouard ZellerLogistik, Lausanne
- Arnaud LoeschLogistik, Lausanne
- Ivo NäpflinFotografie, Zürich
- Anouk RuffieuxFotografie, Lausanne

































