Die Zukunft der Bildung durch Open Innovation gestalten

  • Education

Am 22. und 23. März kamen 30 Schülerinnen und Schüler, 15 Lehrpersonen und 30 Fachleute (Bildungsexpertinnen und -experten, Designer, Unternehmerinnen und Programmierer) am Lyceum Alpinum Zuoz zusammen, um neue digitale Initiativen zu testen. Die engagierten Teilnehmenden, die visionären Initiativen und die wertvollen Ergebnisse des ersten Prototyps der Open Education Hackdays haben uns sehr beeindruckt!

11 relevante Projekte

In nur 24 Stunden haben wir gemeinsam 11 neue Projekte entwickelt, die der Schulgemeinschaft helfen, von neuen Technologien und der Digitalisierung zu profitieren:

  • Global School: Die Schule stärker mit der Berufswelt verbinden.
  • Tournament for Digital Balance: Schülerinnen, Schülern & Schulen ermöglichen, ihre Internetzeit individuell und gemeinsam zu visualisieren & zu reflektieren
  • Data Literacy: Die eigenen Internetgewohnheiten mit offenen Daten auf sichere und zugängliche Weise erkunden.
  • Personal Learning Data Logbook: Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre Lerndaten sicher zu erfassen und zu nutzen.
  • Individual Speed of Learning: Mit Analysen Schülerinnen und Schüler beurteilen und ihnen ermöglichen, in ihrem eigenen Tempo zu lernen.
  • Learning Nomads: Ein Konzept entwickeln, das es Schülerinnen und Schülern erlaubt, ausserhalb der Schule zu lernen und/oder sich stärker mit der Aussenwelt zu verbinden.
  • Flip Teaching Action: Lehrpersonen ermöglichen, digitale Lektionen zu erstellen, um im Klassenzimmer mehr Raum für Diskussionen und Fragen zu schaffen.
  • OER Repository: Entwicklung eines ersten Prototyps eines Repositoriums für Open Educational Resources (OER)
  • Sport, Sleep, Achieve: Schülerinnen und Schülern helfen, die Wirkung von Sport & Schlaf auf ihre psychische Verfassung zu verstehen.
  • Self-Developed 3D Learning Simulations: Lehrpersonen & Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihren eigenen Chemieunterricht in virtueller Realität zu gestalten.
  • Student Feedback: Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Lehrpersonen angemessenes Feedback zu geben.

Helfen Sie uns, diese Initiativen weiterzuentwickeln

Wir werden unser Bestes tun, damit die meisten dieser angestossenen Projekte zum Leben erweckt werden, am Lyceum Alpinum Zuoz und / oder an anderen Schulen. Wenn Sie uns dabei unterstützen möchten (als Schule, Expertin oder Experte oder Sponsor), melden Sie sich bitte über info@opendata.ch bei uns.

Begeisterte & engagierte Teilnehmende

Während der Hackdays haben wir Stimmen von Teilnehmenden aller Art gesammelt, um ihre Erfahrungen und Erkenntnisse besser zu verstehen:

  • Schüler am Lyceum Alpinum Zuoz (LAZ): «An den Hackdays lerne ich, mit allen meinen Teamkollegen zusammenzuarbeiten. In unserer Gruppe sind 3 ältere Männer, die viel reifer sind. Wir haben gelernt, effektiv zu kommunizieren und unsere Ideen auszudrücken. Auch wenn sie älter sind, arbeiten wir zusammen und respektieren uns gegenseitig. Das habe ich noch nie erlebt.»
  • Lehrperson am LAZ: «Wir sollten das öfter machen. Zusammensitzen, Externe, Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende, und über die Zukunft sprechen. Auch wenn wir das ständig tun. Aber es ist ein anderer Rahmen. Ich schätze die unterschiedlichen Ideen der Schülerinnen und Schüler in meiner Gruppe. Sie haben Visionen. Das ist etwas anderes, als sie in meinem Klassenzimmer zu sehen.»
  • Forscher bei Labster (ein EdTech-Startup): «Ich bin Forscher. Ich will wissen, wie Nutzerinnen und Nutzer mit Technologie umgehen. Wir haben eine Technologie hierhergebracht und sie mit Nutzern [Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen] getestet, um zu sehen, wie sie funktioniert. Mir ist klar geworden, dass dieses Werkzeug, das wir entwickelt haben, viel schwieriger ist, als ich erwartet hatte. Wenn man ein Werkzeug intern nutzt, merkt man nicht, wie andere es wahrnehmen. Gleichzeitig war ich sehr überrascht, wie gut vor allem die Schülerinnen und Schüler das Werkzeug nutzen und auf neue Weise davon profitieren konnten.»
  • Programmierer von der ETH: «Traditionelle Lernumgebungen langweilen mich, und die Möglichkeit, in digitalen Klassenzimmern zu lernen, fasziniert mich viel mehr. An diesen Hackdays habe ich viele inspirierende Menschen getroffen: Designer, Programmiererinnen, Unternehmer und Schülerinnen und Schüler! Alle sind hier sehr offen. Alle fühlen sich gleichwertig. Und ich kann meine Backend-Fähigkeiten üben.»

Unsere nächsten Anlässe

Nächste Woche präsentieren wir die Erkenntnisse und Ergebnisse der Hackdays vor relevanten Anspruchsgruppen an den folgenden zwei Anlässen:

  • 5. April: Workshop @ SLK-Brunnensymposium (Weiterbildungsanlass für die Zürcher Schulleitungen

  • 6. April: Workshop @ Open Education Day in Bern

Visuelle Eindrücke

Wenn Sie die ersten Open Education Hackdays verpasst haben oder sich an die 2 spannenden Tage zurückerinnern möchten, nutzen Sie die Gelegenheit, einige Schnappschüsse verschiedener Beteiligter anzuschauen:

Ermöglicht durch

Die ersten Open Education Hackdays waren eine Zusammenarbeit von Kickstart Innovation, Lyceum Alpinum Zuoz, Gerbert Rüf Stiftung und Opendata.ch.