Smart City Lab Lenzburg
- Hackathon

13.–14. November 2020, 09:15 @ Online
Veranstaltet von Opendata.ch, Stadt Lenzburg, savisio AG, Zukunftsregion Argovia, Zetamind AG
Das Smart City Lab Lenzburg war vor Ort in der Aula Bleicherain geplant und fand wegen der Pandemie am 13. und 14. November 2020 online statt – mit Zoom, Slack, Wonder.me und hack.opendata.ch. Die Stadt Lenzburg, Citelligent/savisio, die Zukunftsregion Argovia, Zetamind und Opendata.ch luden ein, an zwölf Challenges zu arbeiten: von der Belebung der Altstadt und dem Melden von Schäden im öffentlichen Raum über Photovoltaik und Eigenverbrauch im Areal Im Lenz bis zur Energieberatung der Zukunft.
Inputs zu «Züri wie neu», zum Smart Site Tool für 2000-Watt-Areale, zum Gemeindescan von cividi und zu «Smart Town» der Universität Bern rahmten die Arbeit. Am Samstag präsentierten elf Teams ihre Ergebnisse – Konzepte, Modelle und erste Prototypen, die im Januar 2021 mit Themenhütern aus Stadt und Partnern weiterverfolgt wurden. Ein Jahr später ging daraus das Smart Regio Lab Lenzburg Seetal hervor.
Dokumentation und Aufzeichnungen
- #hackdaysreport Smart City Lab in Lenzburg 2020: die Ergebnisse! (opendata.ch, 18.1.2021)
- Challenges und Ergebnisse auf hack.opendata.ch (Event 32)
- Smart City Lab Lenzburg 2020 – Folien zur Eröffnung, zu den Inputs und den Challenges
- Smart City Lab Lenzburg 2020 – Folien der Inputs und der Schlusspräsentationen
- «Lenzburg und Energie»: Aus Smart City Lab wird Smart Regio Lab (August 2021)
Projekte
- Toolkit for urban data collection
Einfach zu bedienende Software für ein Set günstiger Sensoren (IoT, Node-RED, Datenbank, Dashboard), damit Städte Variablen wie Verkehrsflüsse laufend messen können.
Challenges
- Sharing is Caring
Wie können Sharing und Community Building das neue Quartier Im Lenz beleben?
Challenge-Beschrieb
Warum ist das Problem relevant?
Der neuen Stadtquartier im Lenz ist weniger belebt als erhofft. Die Identität als "Energie Stadt" Quartier ist attraktiv aber es wird in diesen Wohnviertel einen hohen Firmen-Mietwerwechsel beobachtet.
Frage?
Wie könnte man die zwei trends von Sharing und Community Building vereinigen? Welche Bedürfnisse erkennt man in Lenz? Welchen "Raum" wäre geeignet um die Gemeinschaft aufzubauen und eine lebendigeren Alltag zu generieren?
Was möchtet man während dem 36h am Smart City Lab Hack Day in Lenzburg erreichen?
Ein proof of concept oder ein Prototyp für ein Tausch-, Austausch- und Begegnungsraum, physisch oder virtual
Möglichen Ressourcen:
- Infrastrukturliste
- Bewohner Wunschliste,
- Grundrisse
- Umfrage Einwohner / Zuzüger / Wegzüger ?
- API von schon bestehende Schnittstelle (Allthings? Sharely? Sharoo?)
- Recycling-Station – Stadt Lenzburg, Live Track
Eine ideale Mini-Recycling-Station fürs Im Lenz.
→ Ergebnis: Smart-Recycling-Station
Challenge-Beschrieb
Warum ist es relevant?
Littering ist ein Problem, welches in fast jeder Stadt auftritt. Die Entsorgung von Kehricht, Karton und anderen Materialien ist im Im Lenz seit Langem ein Thema. Besonders die Kartonentsorgung sorgte bis vor einigen Monaten für viel Frust, da sich viele Bewohnende nicht an die Abfuhrdaten hielten. Recycling ist grundsätzlich auf dem ganzen Areal ein Thema, da die nächsten Recycling-Plätze entweder zu weit weg sind oder keine langen Öffnungszeiten haben.
Erster Lösungsansätze
Ideal wäre es, ein kleines Mini-Recycling-Paradies fürs Im Lenz zu schaffen. Wie würde das aussehen und welche Infrastruktur ist dafür notwendig? Wie kann für das Thema der Entsorgung mehr Bewusstsein geschafft werden, so dass auch nicht mehr so viel Abfall entsteht?
Ideen und möglichen Richtungen
- Dezentralisierung: Zurück ins Quartier? So dass die Entsorgung von Karton, Papier, Glas, Blech, Öl, Hauskehricht, Plastik, Kleider bequem vor Ort möglich wird?
- Halböffentliche Mini Containers bieten vielleicht mehr Kontrolle?
- Hotline bei Funktionsstörungen
- Meldung bei Littering
- Meldung über Füllstand an Transportunternehmen, evtl. via IoT-Sensoren möglich
- Begehbarer Frachtcontainer mit Infotafeln und Einwurfstationen
- Geschichten und Infos vor Ort für Kinder und Erwachsene zu Themen wie Kreislaufwirtschaft, Umweltbewusstsein und Bastelanleitungen für Upcycling.
- Entsorgung als Erlebnis gestalten.
- Das Konzept kann auf andere Quartiere ausgeweitet werden
Was für Daten oder Ressourcen sind notwendig / vorhanden, um dieses Problem zu lösen?
- Allthings App oder der Züriwieneu anpassen?
- Live Track als Smart-Waste Plattform mit IoT-Füllstands-Sensoren in und QR-Codes auf Containern,
- frei konfigurierbaren Landing-Pages für Bewohner-Anwendungen.
Wer sind die wichtigsten Entscheidungsträger?
Einwohner, Gebäudeeigentümer, Verwaltungen, Hauswart, Stadt, Entsorgungsfirma https://www.villiger.com/de
Wir erhoffen uns…
- Eine offene Challenge
- Lösungs-Konzepte
- Erste LoFi oder HiFi Prototypen
- Smarte 2000-Watt-Areale – Inspire 529
Wie kann man die energieeffizienten 2000-Watt-Areale noch smarter machen?
Challenge-Beschrieb
Lösungsansätze
- Gute Grundlage in Form der Allthings App vorhanden
- Einbezug der Stadt bei Themen wie Abfallkarte und Mieterwechsel
- Energie-Monitoring für Mieter (Verbrauch, Tipss für Reduktion, Vergleiche)
- Digitalisierung der mieterspezifischen Dokumente ( Mietverträge, Protokolle, RG’s)
- Einbezug der Gewerbemieter (Coiffeurtermine, Coworking Spcae, Restaurant)
- Freizeitaktivitäten (Sportangebote, Konzerte, etc. von der Stadt Lenzburg)
Warum ist das Problem relevant?
Das Quartier soll sozialer werden ⇒ lebhaftes Quartier
Daten und anderen Ressourcen
Programmierer (evtl. von Allthings) Schnittstellen schaffen (Einbezug der Stadt, Gewerbe) Zeitaufwand Dokumente digitalisieren / scannen
Wer sind die wichtigsten Entscheidungsträger?
Verwaltung Stadt Mieter
Was möchte man während dem 36h am Smart City Lab Hack Day in Lenzburg erreicht werden?
Noch zu definieren
- Belebung Altstadt – Stadt Lenzburg und Lenzburg Tourismus
Neue Ansätze, damit die Altstadt von Lenzburg belebt und vielfältig bleibt.
→ Ergebnis: Lenzburg – Alte Stadt mit neuem Charme
Challenge-Beschrieb
Die Atmosphäre einer Altstadt ist attraktiv und zieht Besucherinnen und Besucher an. Die Architektur alleine reicht jedoch auf Dauer nicht und es wird immer schwieriger das Erdgeschoss mit geeigneten Gewerbenutzungen zu füllen. Gibt es Konzepte oder neue Ansätze um die Belebung der Altstadt möglichst vielfältig zu gestalten, sodass auch die neuen umliegenden Quartiere einen Grund haben, die Altstadt regelmässig zu besuchen?
Ausgangslage / erster Lösungsansatz
- Mehr Veranstaltungen: Konzerte, Open-Air-Kino, Theater, “Kinder für Kinder” Charity, Sportveranstaltungen für Kinder z.B. Basketball, Kunstausstellungen, Comic-Festival, Licht Lenzburg (z.B. Schlossbeleuchtung)
- Ideen / Konzepte für leere Ladenflächen (z. B. Verkaufsladen der umliegenden Bauernhöfe)
- Leere Ladenflächen mit anderen Gewerbenutzungen füllen (Coworking, Kulturangebote, Repair Café, etc.)
- Noch bessere / Live Information über bestehende Angebote
- Bessere Koordination z.B. vom ÖV mit Öffnungszeiten & Anlässe
- Bessere Übereinstimmung Angebot / Bedürfnisse
Warum ist das Problem relevant?
Promotion der Stadt, mehr Besucher in die Altstadt/nach Lenzburg bringen, leere Ladenflächen mit abweisenden Schaufenstern vermeiden, Kooperationsbereitschaft der Geschäfte
Daten & Ressourcen
- https://www.lenzburg.ch/de/events.html
- https://www.lenzburg.ch/de/treffpunkt-die-agenda-fuer-lenzburg-_content—1–1054.html
- https://welovelenzburg.ch/
- https://www.rbl.ch/home
- http://www.centrum-lenzburg.ch/
- http://gewerbeverein-lenzburg.ch/ –https://www.aihk.ch/netzwerk/regionalgruppen-netzwerke/regionalgruppe-lenzburg/
Wer sind die wichtigsten Entscheidungsträger?
Stadt Lenzburg, Geschäfte vor Ort, Regionales Gewerbe und Landwirtschaft, Einwohner/innen
Was möchte man während den Smart City Lab in Lenzburg erreichen?
Ideen sammeln und vielleicht erste prototypische Vorschläge.
- Lenzburg wie neu – Inspire 529
Dank einer App oder Website Mängel im öffentlichen Raum von Lenzburg melden.
Marc LinderIoannis TheocharisMaroje LjuticDaniel PerschyFlorian RittinerJiske van StraatenBoris AebiMichael Schaufelberger→ Ergebnis: Lenzburg wie neu – Meldeplattform für Infrastrukturschäden
Challenge-Beschrieb
Die Einwohner der Stadt Lenzburg können mit einer App Mängel im öffentlichen Raum der Stadtverwaltung melden und erhalten dazu Feedback
Warum ist das Problem relevant?
Moderne Technologien ermöglichen einen direkten Draht zur Bevölkerung. Diese Chance kann genutzt werden, ohne (hohe) Personal- und mit überschaubaren Fixkosten. Die Stadt wird durch einen partizipativen Ansatz sicherer und schöner.
Ausgangslage / erster Lösungsansatz
Website als zentrales Element (keine App ⇒ zweitrangig) Informationskonzept, sodass alle Bescheid wissen (z.B. Schilder mit URL / QR codes an Hotspots) Möglichkeit Bürger/innen von Lenzburg “offline” abzuholen ⇒ Meldeterminal, teilweise betreute stellen, Einladung älterer Generationenen, Touristen, Kinder Läden für die Suche gewinnen So transparent wie möglich ⇒ z.B. Antworten öffentlich einsehbar (siehe ZH), Statistiken + Anfragen
Wer sind die wichtigsten Entscheidungsträger?
Gemeinde Bevölkerung (Politik) Gewerbe, falls als Meldestelle eingespannt Entwickler der Website
Was möchte man während dem 36h am Smart City Lab Hack Day in Lenzburg erreicht werden?
Ein Konzept, das auf die Anforderungen eines solchen crowd-sourced Ansatzes eingeht Möglicherweise ein Mockup oder gar eine rudimentäre Version einer Meldewebsite Eine Zusammenstellung möglicher Herausforderungen Abgrenzung (nur Lenzburg, keine Notrufe)
Daten und andere Ressourcen
- Zürich wie neu?
- Dezentrale Meldestellen (Website, App, Terminals, Personal) Eine Gegenstelle um sicherzustellen, dass Meldungen nicht ins Leere laufen und sich die Meldenden gut betreut / abgeholt fühlen.
- Energieautarkes Lenzburg – SWL Energie AG
Wie kann Lenzburg zu einer energieautarken Stadt werden?
→ Ergebnis: Lenzburg Strom autark: die Übersicht
Challenge-Beschrieb
Beschreibung
Die Energiezukunft ist erneuerbar bzw. dekarbonisiert, dezentral, digital und vermehrt elektrisch. Erneuerbarer Strom kann in Lenzburg primär mit Photovoltaik (PV) gewonnen werden. Im Sommer steht PV-Strom im Überschuss zur Verfügung im Winter gibt es eine Lücke. Batteriespeicher können zum Tagesausgleich genutzt werden, für den saisonalen Ausgleich sind andere Ideen gefragt. Wie ist es möglich, die Energieversorgung in Lenzburg (weitgehend) erneuerbar und autark zu gestalten?
Was wir uns erhoffen:
Modell / Werkzeug / proof of concept der verschiedlichen Möglichkeiten und deren Kombinationen
Daten und weitere Ressourcen
- Daten von SWL
- Lastgang Lenzburg
- Typischer Solar Lastgang
- PV/ZEV im Lenz – Realit, SWL Energie AG
Photovoltaik auf die Dächer des Areals Im Lenz – mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch.
→ Ergebnis: PV/ZEV im Lenz
Challenge-Beschrieb
Was ist nötig, damit das Im Lenz Areal mit einer PV Anlage auf seinen Dächern ausgestattet wird? Wie könnte eine "ZEV im Lenz" aussehen?
Beschreibung
Das revidierte Energiegesetzes (EnG) erlaubt seit 2018 einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ("ZEV"). Dieser erlaubt, Stromkunden in Mehrfamilienhäusern mit Solarstrom aus Photovoltaikanlagen auf dem Dach zu versorgen.
Lösungsansatz
Das Im Lenz Areal könnte mit PV Anlagen auf seinen Dächern ausgestattet werden. Für sämtliche Mieter und Stromkunden im Lenz Areal könnte eine ZEV gebildet werden. So erhalten alle Mieter Solarstrom zum gleichen oder einem tieferen Strompreis, als beim Energieversorger bezahlt wird. Reicht der Solarstrom nicht aus zur Versorgung des Stromverbrauchs, wird Strom aus dem Netz bezogen.
Vorschlag zum Vorgehen:
- Erstellung eines "elektrischen" Simulationsmodells für den ZEV mit Solarstromproduktion und elektrischem Verbauch (Simulation über 1 Jahr mit Messdaten im 15 Minuten Takt, aufgrund bestehender Datasets)
- Erstellen einer finanziellen Simulation aufgrund des elektischen Simulationsmodells mit Investitionskosten und detaillierter Kostenrechnung pro Betriebsjahr
- Ausarbeitung des rechtlichen und vertraglichen Setups aufgrund der Vorgaben im Energiegesetz
Aspekte zur Planung:
- Wieviel Solarstrom könnten PV-Anlagen im Lenz Areal generieren?
- Welche Gebäude und Mieter wären berechtigt, Teil der ZEV werden? Was ist deren aktueller Gesamt-Stromverbauch (Lastprofil)?
- Wie würde die ZEV rechtlich umgesetzt?
- Was wäre der Eigenverbrauch der ZEV?
- Wie würde die Strommessung der einzelnen Stromkunden und die Abrechnung umgesetzt?
Daten und andere Ressourcen
- Energiegesetz (EnG), siehe Art. 16-18: https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2016/7683.pdf
- Energieverordnung (EnV), siehe Art. 14 – 18: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20162945/index.html
- Dachpläne der Gebäude Im Lenz
- Data Sets der Solarstromproduktion von ähnlichen Anlagen
- Data Sets vom elektrischen Bezug der Gebäude Im Lenz
- Daten von Reality
- Daten von SWL
- https://www.uvek-gis.admin.ch/BFE/sonnendach/
- https://www.energieschweiz.ch/page/de-ch/solarrechner/
Mögliche Partner:
- Ormera (https://ormera.ch/de/)
- Anschluss E-Auto – Zukunftsregion Argovia
Mehr Ladestationen für Elektroautos im Im Lenz und in Lenzburg.
Challenge-Beschrieb
Was ist nötig, damit im Im Lenz Areal eine e-Ladestation gebaut werden kann? Was ist notwendig, damit in Lenzburg insgesamt mehr e-Ladestationen entstehen?
- Energieberatung der Zukunft – SWL Energie AG
Wie könnte eine Planungs- und Energieberatung im Zeitalter der Digitalisierung aussehen?
→ Ergebnis: Energieberatung der Zukunft
Challenge-Beschrieb
Worum geht es?
Wie unterstützen wir unsere Kunden bei der Planung der zukünftigen Liegenschaft? Wie könnte eine Energieberatung im Zeitalter der Digitalisierung aussehen? Jede Liegenschaft hat, genauso wie seine Bewohner, seine persönlichen Eigenschaften und dennoch sollte es möglich sein, dass mit gewissen Grunddaten einer jeden Liegenschaft eine Energieberatung der Zukunft gemacht werden könnte. Wie lässt sich die Steigerung der Energieeffizienz (Nutzenergie für Heizung und Warmwasser, Elektrizitätsbedarf)? Welcher Heizungseinsatz am besten geeigneten ist die Heizkosten, Primärenergieverbrauch und Treibhausgasemissionen langfristig zu senken? Wie sollte eine PV-Anlage aussehen, damit durch die Eigenproduktion von Wärme und elektrischer Energie ein hoher Selbstversorgungsgrad erreicht werden kann? Im Rahmen dieser Challenge sollen Lösungsansätze für die Energieberatung der Zukunft erarbeitet werden.
Lösungsansätze:
Die Lösungsansätze für diese Challenge können in verschiedene Richtungen gehen. Es stehen mindestens die folgenden Ansätze zur Wahl: Entwickeln sie ihren eigenen Usecase für die zukünftige Energieberatung Bauliche Gegebenheiten (Ausrichtung für Solar, Investitionen in die Bauhülle)
Daten und Ressourcen:
- Geodaten Lenzburg
- Demographische Daten (u.a. Gemeinde-Scan cividi)
- Energie Lastgänge von versch. Verbrauchern
- Links zu Webseiten (Energieberatung usw.)
- Daumenregeln für Bauliche Massnahmen (Isolation) und Energielösungen (1m2 PV = x CHF / x CHF für WP usw.) (weitere)
- Smart Home – SWL Energie AG
Wie sieht die Ausstattung und Steuerung im Haus der Zukunft aus?
Challenge-Beschrieb
Haus der Zukunft ("Smart Home")
Beschreibung
Digitalisierung wird auch in der Wohnung Einzug halten. Verschiedene, nicht kompatible Anwendungen sind heute verfügbar. Was wollen wir im Haushalt steuern oder regeln? Wie könnte man den Energieverbrauch smart optimieren? Wie bedienen wir die Elemente (Sprache, Gesten, Smartphone, Schalter, Fernbedienungen)? Was wollen wir preisgeben?
Was wir uns erhoffen:
Ein Modell oder die ersten Schritte von einem Modell das Zukunft- und Akzeptanztauglich wäre.
Daten und Ressourcen
- KNX Standard
- Smart-me.com
- IOT
- BBData datenbank / Smart Living Lab
- Lenzburg's Webcams – SWL Energie AG
Wie können die Webcams in Lenzburg besser genutzt werden?
Challenge-Beschrieb
Webcams in Lenzburg besser nutzen
Beschreibung
In der Öffentlichkeit kommen immer mehr Kameras zur Anwendung. Wie können die Kameras optimal genutzt werden. Ansätze könnten sein:
- Parkleitsystem
- Blaue Zone ohne Parkscheibe
- Steuerung der öffentlichen Beleuchtung
- Rückmeldung defekter Strassenlampen
- Verkehrsflussoptimierung
Was wir uns erhoffen:
Offene Challenge, wir freuen uns auf spannende Ideen und evt. Prototypen
Daten und Ressourcen
Teil des Challenge: was müsste man für Ressourcen schaffen?
- Vernetzung der Quartiere – Stadt Lenzburg, innoQ
Wie können die durch Bahn und Strasse getrennten Quartiere von Lenzburg besser vernetzt werden?
Roman RothSamuel MeierLyle Tölle
Thorben Westerhuys
André Golliez
Oleg LavrovskyClaudio RiginioDaniel Mosimann→ Ergebnis: Vernetzung der Quartiere
Challenge-Beschrieb
Was uns beschäftigt
Lenzburg wird durch zwei Verkehrsachsen geteilt: die Bahnlinie (mit Bahndamm) und durch die Hendschikerstrasse/Aarauerstrasse. Mit welchen baulichen, logistischen, kommunikativen oder digitalen Lösungen kann die Zerschneidung von Lenzburg vermindert werden? Wie kann der Zusammenhalt der separierten Quartiere verbessert werden?
Ideen zur Inspiration
- Quergang auf Zeit
- Zeitfenster mit Massnahmen zur Querung der Verkehrsachsen
- Mikromobilität als Brücke
- Transportservice zum Überbrücken der Verkehrsachsen
- Digitaler Durchblick
- Virtuelles Miterleben des Geschehens in den Quartieren
- Quartiergebäude kennen sich
- Services durch quartierübergreifende Vernetzung von Gebäuden
Möglichen Ressourcen und Daten
- Gemeindescan von cividi (https://sandbox.gemeindescan.ch) mit interaktiv einsehbaren Daten zur Nutzung, Mobilität, Erreichbarkeiten, etc.
- Planungsunterlagen Neu-/Umbau Bahnhof Lenzburg
- ÖV Zeitpläne
- Läden / Institutionen
- Öffnungszeiten / Anlässe
Was wir uns erhoffen
Weiter verfolgbare Ideenskizzen, Grobkonzepte, Modellvorstellungen, Prototypen, etc. Resultate können in allen möglichen Formen gefasst sein (in digitaler Form, auf Papier, als Modell, als Film, als Software, etc.)
Programm
Freitag, 13. November
- 09:15–10:00
Virtueller Morgenkaffee
Auf Wonder.me, spontane Gespräche.
- 10:00–10:05
BegrüssungDaniel MosimannStadtammann Lenzburg
- 10:05–10:14
- 10:14–10:23
- 10:23–10:30
- 10:30–11:00
Präsentation der Challenges
Die Challenge-Owner stellen ihre zwölf Challenges vor, je höchstens zwei Minuten: Sharing is Caring · Recycling-Station · Smarte 2000-Watt-Areale · Belebung Altstadt · Lenzburg wie neu · Energieautarkes Lenzburg · PV/ZEV im Lenz · Anschluss E-Auto · Energieberatung der Zukunft · Smart Home · Lenzburg's Webcams · Vernetzung der Quartiere
- 11:00–11:15
Teambildung
Auf Slack, ein Kanal je Challenge.
- 11:15–13:00
Arbeit in den Teams
- 13:00–14:00
Mittagspause
- 14:00–14:25
Gemeindescan: Daten für die Planung von GemeindenLuis Gislercividi
- 14:25–17:00
Arbeit in den Teams
- 17:00–17:45
Fragestunde und Mentoring
- 17:45–18:15
- 18:30–19:30
Abendessen
- 19:30
Arbeit in den Teams (open end)
Samstag, 14. November
- 08:45–09:00
Morgenyoga
- 09:00–14:00
Arbeit in den Teams
Um 14 Uhr Abgabe der Folien und der Dokumentation auf hack.opendata.ch.
- 14:30–14:35
- 14:35–14:45
Smart Town: Der Pass-partout zum Kulturleben
Ein Gesamtkonzept für die Belebung der Altstadt: Veranstaltungen, Räume, Gutscheine und Zahlungen auf einer Plattform.
Duangchai Jin BersierCAS Digital Transformation, Universität BernPatrik ZederCAS Digital Transformation, Universität BernMarco BaumgartnerCAS Digital Transformation, Universität BernUeli BuchmannLehrer in Lenzburg - 14:45–14:52
- 14:52–15:00
- 15:00–15:50
- 15:50–16:00
Dank und VerabschiedungDaniel MosimannStadtammann LenzburgMarkus BlättlerSWL Energie
- 16:00–17:30
Virtueller Apéro
Auf Wonder.me.
Ursprüngliche Ankündigung lesen
Das Smart City Lab Lenzburg findet online am 13. & 14. November 2020 statt.
Willst du dich für smartere Städte einsetzen?
Mach mit beim Smart City Lab und
entwickle innerhalb von 32 Stunden in interdisziplinären Teams neue Lösungen!
Wo: Online
Wann: 13. & 14. November 2020
Das Smart City Lab Lenzburg ist ein Hackathon, der Ideen und Unterstützung aus der Community nutzt, um Projekte für ein smartes, nachhaltiges Zusammenleben in der Stadt Lenzburg zu entwickeln.
Die Erfahrung zeigt, dass Hackathons einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung neuer Lösungen für komplexe Probleme leisten. Wenn alle Akteure des Bereichs sowie Designerinnen, Programmierer, Datenanalystinnen, Studierende und kreative Köpfe ganz allgemein in einem kollaborativen Prozess zusammenkommen, blühen grossartige Ideen auf und Prototypen werden lebendig.
Lass uns gemeinsam eine nachhaltige und smartere Stadt bauen.
«Zusammenarbeit und offene Daten sind die Grundvoraussetzungen für die Umsetzung der Energiestrategie 2050» Martin Hertach, Bundesamt für Energie
Warum Smart City Lab?
Wie kann ich teilnehmen?
Was ist der Plan?
Warum sollte ich teilnehmen?
Was sind die Projektideen & Datensätze?
Häufig gestellte Fragen
Organisation und Trägerschaft
Warum Smart City Lab?
Die Digitalisierung, die in den letzten Jahren bereits viele Branchen grundlegend verändert hat, steht in den Städten erst am Anfang. Wir wollen das Potenzial der Optimierung von Flüssen und Prozessen in diesen komplexen Umgebungen nutzen, um die Stadt der Zukunft zu gestalten!
Unternehmen, Institutionen und öffentliche Infrastrukturen erzeugen grosse Datenmengen, die nur teilweise oder gar nicht genutzt werden. Eine bessere Nutzung brachliegender Daten für neue Dienstleistungen und Analysen liegt im Interesse dieser Organisationen, vor allem aber im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und der Gesellschaft. Im Rahmen des Smart City Lab stellen zahlreiche Akteure aus dem Umfeld der Stadt Lenzburg Daten für die Entwicklung kreativer Ideen und erster Prototypen zur Verfügung.
Wie kann ich teilnehmen?
Das Smart City Lab steht allen Interessierten offen. Unser Ziel ist es, interdisziplinäre Teams zusammenzubringen, in denen Softwareentwicklerinnen, Designer, Wissenschaftlerinnen, Analysten und Ideengeberinnen gemeinsam neue Lösungen entwickeln.
Wenn du Partner dieser Veranstaltung als Datenlieferant werden oder dich mit einer Challenge beteiligen möchtest, kontaktiere uns bitte unter info@opendata.ch.
Was ist der Plan?
Freitag, November 2020
ab 09:15 Virtueller Empfang
10:00 Präsentationen der Projektideen & Challenges
11:00 Teambildung
11:30 Start der gemeinsamen Projektentwicklung
Samstag, November 2020
15:00 Schlusspräsentation der Ergebnisse
Anschliessend virtueller Abschiedsdrink
Durchgeführt wird die Veranstaltung online
Das genaue Programm (mit Links) findest du hier:
Die Streaming-Links zu den Eröffnungs- und Schlusspräsentationen veröffentlichen wir hier kurz vor der Veranstaltung.
Warum sollte ich teilnehmen?
Die spannenden Challenges haben mich am meisten motiviert. Ich hatte das Gefühl, dass ich die Chance haben würde, kreativ zu sein und Menschen aus anderen Branchen und mit anderen Blickwinkeln kennenzulernen. Und so war es auch. Ein sinnvolles Ziel anzustreben, der interdisziplinäre Austausch und der tolle Spirit – das hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt!
– Erweitere dein Netzwerk mit vielfältigen Kontakten aus der Szene
– Arbeite mit Gleichgesinnten an einer Projektidee, die dir am Herzen liegt
– Erfahre mehr über neue Entwicklungen im Smart-City-Bereich
– Sei Teil der gemeinsamen Anstrengung gegen den Klimawandel
– Präsentiere eine Projektidee und motiviere die Expertinnen und Experten, sie mit dir weiterzuentwickeln
– Erhalte vielleicht Unterstützung für die Weiterentwicklung deines Projekts
* Wir ermutigen Frauen ausdrücklich zur Teilnahme: Es wäre schade, auf eure wertvollen Erkenntnisse zu verzichten.
Projektideen & Daten
Du findest hier eine Übersicht über die bereits eingereichten Challenges.
Du findest hier auch die verschiedenen offenen Datensätze, sobald sie für das Smart City Lab veröffentlicht, gesammelt und aufbereitet werden.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet mich die Teilnahme am Smart City Lab?
Das Smart City Lab ist dank unserer Sponsoren und Partner kostenlos.
Brauche ich eine Projektidee oder ein Team, um teilzunehmen?
Nein, du kannst mit einer Idee oder einem Team kommen, aber das ist nicht notwendig. Zu Beginn des Hackathons werden verschiedene Projektideen und Challenges vorgestellt. Du kannst an der Projektidee arbeiten, die dich am meisten inspiriert.
Ist das Smart City Lab nur für Entwickler:innen?
Nein, die Hackdays richten sich nicht nur an Entwickler*innen, sondern auch an Designer*innen, Energiefachleute, Journalist*innen, Querdenker*innen & Macher*innen. Bitte melde dich hier an.
Muss ich 32 Stunden am Projekt arbeiten?
Nein, das ist nicht nötig. Wichtig ist, dass du zum Erfolg deines gewählten Projekts beiträgst und mit deinem Team besprichst, wann und woran du arbeitest.
Was ist die offizielle Sprache?
Deutsch! In den Gruppen könnt ihr euch gerne nach euren Vorlieben richten.
Was muss ich vorbereiten?
Das Wichtigste: dein Laptop und eine gute Internetverbindung! Vielleicht möchtest du dich bei Bedarf auch mit Zoom, Slack und Miro.com vertraut machen und dir die Challenges auf unserer Plattform hack.opendata.ch ansehen.
Und wenn du interessante Daten kennst, die für das Thema oder eine bestimmte Challenge relevant sein könnten, verlinke sie bitte über dieses Formular. Danke!
Was passiert danach?
Mit den entstehenden Projekten des Smart City Lab wollen wir eine langfristige und nachhaltige Wirkung erzielen. Dementsprechend unterstützen und fördern die Partnerorganisationen vielversprechende Projekte und Ergebnisse gerne auch weiterhin nach besten Kräften.
Die Ergebnisse des Smart City Lab bleiben im Besitz des Teams
Wir halten uns an hackcodeofconduct.org
Organisation & Trägerschaft
Das Smart City Lab ist eine Initiative der Stadt Lenzburg, Citelligent – Savisio, Zunkunftsregion Argovia, Zetamind und des Schweizer Vereins Opendata.ch.
Das Smart City Lab wird ermöglicht durch:
Stadt Lenzburg Citelligent – Savisio,
Wenn du die Veranstaltung als Lieferant von Energiedaten oder als Finanz- oder Kommunikationspartner unterstützen möchtest, kontaktiere uns bitte unter info@opendata.ch.
Organisationsteam
André GolliezZetamind – Vorsitz des Organisationsteams
Maud ChâteletOpendata.ch – Projektleitung und Moderation
Oleg LavrovskyOpendata.ch – Technik, Daten und Plattform- Beatrice TaubertStadt Lenzburg, Energiestadt – Organisation
Matthias EifertZukunftsregion Argovia – Organisation
Dominik Gröglersavisio – Organisation
Christian Wohlwendsavisio – Organisation- Lyle TölleInspire 529 – Organisation
Peter MorfHightech Zentrum Aargau – Organisation- Daniel MosimannStadtammann Lenzburg – Trägerschaft
