Open Legal Lab 2022

  • Hackathon
Open Legal Lab 2022 poster

27.–28. März 2022, 09:30 @ Swiss Olympic House Magglingen, Hauptstrasse 232, 2532 Magglingen/Macolin

Veranstaltet von Opendata.ch, Verein eJustice.ch

Am 27. und 28. März 2022 fand im Swiss Olympic House in Magglingen das erste Open Legal Lab statt – eine Initiative von eJustice.CH und Opendata.ch im Rahmen des Magglinger Rechtsinformatikseminars. Fast 100 Legal-Tech-Begeisterte – Juristinnen und Juristen, Entwicklerinnen und Entwickler, Designerinnen und Designer – arbeiteten zwei Tage lang an zwölf Challenges aus dem Rechtsbereich.

Die Ergebnisse waren so vielfältig wie die Teilnehmenden: ein Twitterbot, der neue Leitentscheide des Bundesgerichts mit einer Kurzzusammenfassung meldet; «Casemates», eine neue Oberfläche für SPARQL-Abfragen auf Rechtsdaten; «FragDenBund» für Einsichtsgesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz; ein Prototyp für die digitale notarielle Urkunde; der Chatbot «Aditum» für Fragen rund um die Scheidung; «#HassMelden», das beim Erstatten einer Strafanzeige gegen Hassrede hilft; ein Textbaustein-Marker für Urteile, ein Fachrepositorium Recht und Ideen für eine kollektive Rechtsetzung von unten.

Am Montagnachmittag präsentierten elf Teams ihre Ergebnisse dem Publikum des Rechtsinformatikseminars in der Aula der Eidgenössischen Hochschule für Sport. Zum Schluss stand bereits das Datum der zweiten Ausgabe fest: 30. April und 1. Mai 2023, wieder in Magglingen.

Fotos

Foto: Oleg Lavrovsky, Opendata.ch

Dokumentation und Aufzeichnungen

Challenges

  • Frag den Bund – Opendata.ch

    Portal für Informationsfreiheit

    Oleg Lavrovsky
    Challenge-Beschrieb

    <center>
    <a href="https://fragdenbund.ch" target="_blank" class="btn btn-lg btn-primary">fragdenbund.ch</a>
    <a href="https://github.com/loleg/froide/projects/1" target="_blank" class="btn btn-lg btn-dark">Project Board</a>
    <a href="https://md.coredump.ch/s/hY0X0iq2P#" target="_blank" class="btn btn-lg btn-info">Notebook</a>
    </center>

    Jede Person hat das Recht auf Informationen aus Politik und Verwaltung. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/FragDenStaat">FragDenStaat</a> (Wikipedia) hilft der Zivilgesellschaft in mehrere Länder dabei, dieses Recht durchzusetzen. So funktioniert es:

    <ol>
    <li>Du stellst eine Anfrage. Wir leiten diese an die zuständige Behörde weiter.</li>
    <li>Du erhältst eine E-Mail, sobald die Behörde auf Deine Anfrage reagiert.</li>
    <li>Die Antwort wird für Dich und auch für andere öffentlich einsehbar, transparent und gemeinnützig.</li>
    </ol>

    In der Schweiz entwickelt das Verein <a href="http://xn--ffentlichkeitsgesetz-vqb.ch">Öffentlichkeitsgesetz.ch</a> eine Online <a href="https://www.oeffentlichkeitsgesetz.ch/deutsch/online-antrag/">Einsichtsgesuch-Tool</a>, hauptsächlich für Medienschaffende als Zielgruppe. Das Open Data Team bei LIIP hat vor einige Jahre ein Versuch gestartet, um etwas Ähnliches anzubieten: <a href="https://github.com/liip/request.data#requestdata">liip/request.data</a>. Und an einem anderen Open Legal Hackathon haben wir der <a href="http://make.opendata.ch/wiki/project:legal:opendatabutton">Open Data Button</a> vorgeschlagen, was sich später mit dem <a href="https://openaccessbutton.org/">Open Access Button</a> integriert hat, aber wenig bekannt bleibt.

    Wir möchten das Tool FROIDE - <a href="https://www.fragdenstaat.de">Frag den Staat</a> von der Verein Open Knowledge Foundation Deutschland, auch in mehreren anderen Ländern bereits eingesetzt - zu prüfen für Einsatz in die Schweiz, als starkes Backend und API für Informationsfreiheitsgesuche, gemeinsam moderiert mit unseren Communitys.

    Als Teil diese Evaluation möchten wir auch die offenen Daten zum <a href="https://github.com/OpendataCH/publicbodies">Public Bodies</a> aktualisieren, was wahrscheinlich eine Voraussetzung ist für diese Plattform. Durch diesen Hackathon wollen wir nach Bedürfnisse und Wünsche unsere Community zu befragen, und weiteren Austausch und Zusammenarbeit mit <a href="http://xn--ffentlichkeitsgesetz-vqb.ch">Öffentlichkeitsgesetz.ch</a>, <a href="http://Opendata.ch">Opendata.ch</a>, <a href="http://OKFN.de">OKFN.de</a> und anderen zu fördern.

    <em> Froide was originally designed to mimic the functionality of <a href="http://whatdotheyknow.com/">What do they know</a> – a Freedom of Information portal in the UK.</em>

  • Textbausteine

    Textbausteine in Urteilen markieren

    Ilya SkurikhinSamuel GrimmTimo BlattnerDimothjesus_zen_drod
    Challenge-Beschrieb

    <h3>Um schnell zu erkennen, was in einem Urteil neu ist, sollen immer wieder verwendete Textbausteine eingefärbt werden.</h3>

    In jedem Urteil finden sich Textbausteine, die zuvor schon in zahlreichen anderen Urteilen zu lesen waren. Diese Challenge soll ein Tool hervorbringen, das zeigt, welche Textelemente in einem Urteil tatsächlich neu sind und welche schon in vielen anderen Urteilen enthalten waren. Dies kann durch Einfärbung oder Ausblenden oder Einklapp- bzw. Ausklapp-Funktion ermöglicht werden.

    <img src="https://bucketeer-036aa605-c047-4623-8610-f1764b90cf98.s3.amazonaws.com/openlegallab/F9ZJMDVRESXDHITJ3UW3J04F.png" alt="Title" />

  • Twitterbot

    für Leitentscheide des Bundesgerichts

    h_niederhauserColin Carter
    Challenge-Beschrieb

    Mit einem Twitterbot sollen täglich die als Leitentscheide deklarierten Urteile des Bundesgerichts vertwittert werden.
    Es soll versucht werden, für die Tweets eine durch KI erstellte Zusammenfassung zu erstellen, oder mindestens relevante Stichworte aus den Entscheiden zu visualisieren.

    <blockquote class="twitter-tweet" data-width="550">
    Das Bundesgericht hat am 25.03.2022 den Entscheid 4A_486/2021 vom 09.03.2022 zur Publikation vorgesehen. Er behandelt: Vertragsrecht
    Link: <a href="https://t.co/TVFmvrdBUE">https://t.co/TVFmvrdBUE</a>
    &mdash; BGE (@BGE_ATF) <a href="https://x.com/BGE_ATF/status/1508213728831057923?ref_src=twsrc%5Etfw">March 27, 2022</a></blockquote>
    <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

  • 🧿 Collective law-making – Fabio Balli

    Combining technology and democratic processes to unleash our individual and collective capacities.

    Fabio BalliCharly PacheLynn GrauQuentin AdlerSara GillispieGuy BaconniereNicolas ZahnMatthias MeierNicolas Degen
    Challenge-Beschrieb

    <iframe id="talk_frame_856272" class="speakerdeck-iframe" src="https://speakerdeck.com/player/4d25b607e1e047a2b3f29053e9dcd716" width="600" height="337" style="aspect-ratio:600/337; border:0; padding:0; margin:0; background:transparent;" frameborder="0" allowtransparency="true" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>

    <img src="https://bucketeer-036aa605-c047-4623-8610-f1764b90cf98.s3.amazonaws.com/openlegallab/VO7YGP1VUXLOY4BJDGNF80GZ.jpg" alt="Title" />

  • Hass melden – #NetzCourage

    Meldetool für unterschiedliche Formen der digitalen Hassrede

    Dumeng Girell di Giovanoel
    Challenge-Beschrieb

    Digitale Hassrede und Onlinerassismus stellen eine ernstzunehmende und akute Bedrohung für den demokratischen Diskurs dar, mit traumatisierenden Konsequenzen für die betroffenen Personen oder Menschengruppen. Insbesondere die Diskriminierung aufgrund der Rasse, Ethnie, Religion oder der sexuellen Orientierung sind in der Schweiz verboten. Dennoch entlädt sich Hass und Rassismus beinahe ungehemmt (oft aufgrund scheinbarer Anonymität) im Internet. In der Schweiz gibt es unterschiedlichste Organisationen, die sich gegen Hass und Rassismus einsetzen, jedoch bis heute kein geeignetes Tool. um unterschiedliche Formen der digitalen Hassrede einfach, zentral und anonym melden zu können. Diese Lücke möchte #NetzCourage schliessen.

    Dieses Meldetool sollte hierbei mehrere Zwecke erfüllen:

    <ul>
    <li>

    Die Möglichkeit unterschiedliche Hasskommentare und Fälle von Cybermobbing anonym zu melden. Basierend auf den Artikel 261bis des Strafgesetzbuches und des Artikels Art. 171c Abs. 1 des Militärstrafgesetzes erstattet #NetzCourage nach juristischer Abklärung eine Strafanzeige.

    </li>
    <li>

    Die so gesammelten Hasskommentare unterschiedlicher Art sollen in einem weiteren Schritt anonymisiert in einer Datenbank zu Auswertungszecken gesammelt werden.

    </li>
    <li>

    Das Meldetool soll ausserdem die Möglichkeit eröffnen, weitere Aktionen koordinieren zu können, beispielsweise das koordinierte Melden von besonders hasserfüllten Kommentaren oder die Organisation von Solidaritätsaktionen (Einbindung der Zivilgesellschaft in Form von #NetzHeld:innen).

    </li>
    </ul>

    Ähnliche Projekte:

    <ul>
    <li>

    Netz Pig Cock: <a href="https://netzpigcock.ch/">https://netzpigcock.ch/</a> Anzeigengenerator bei unerwünschten Dickpicks.

    </li>
    <li>

    Hassmelden: <a href="https://hassmelden.de/">https://hassmelden.de/</a> Anzeigengenerator bei Hass im Netz aus Deutschland

    </li>
    <li>

    <a href="https://www.reportonlineracism.ch/">https://www.reportonlineracism.ch/</a> Pilotprojekt der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus

    </li>
    </ul>

    Diese Challenge wird unterstützt von #NetzgCourage.

  • Once-Only Prinzip – Bundeskanzlei (BK)

    Übergreifende Umsetzung des Once-Only Prinzip und Mehrfachnutzung von Daten - Utopie oder Umsetzbar?

    JrgWstDTI
    Challenge-Beschrieb

    <iframe id="talk_frame_856160" class="speakerdeck-iframe" src="https://speakerdeck.com/player/324b38fe7eea4ed48ed444f6e361bc2d" width="600" height="337" style="aspect-ratio:600/337; border:0; padding:0; margin:0; background:transparent;" frameborder="0" allowtransparency="true" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>
    <h2>Fragestellung</h2>

    Die föderale Verwaltung hat sich zur Umsetzung des Once-Only Prinzips und der Mehrfachnutzung von Daten verpflichtet: Wie können diese Prinzipien umgesetzt werden, um bei den Bürgern, Unternehmen und der Verwaltung Nutzen schaffen?

    <h2>Ideallösung</h2>

    Unternehmen und Bürger müssen Ihre Daten nur einmal erfassen. Diese werden unter Einhaltung des Rechts (insb. Datenschutz) verwaltungsübergreifend zum Nutzen der Unternehmen und Bürger wiederverwendet.

    <h2>Ressourcen</h2>

    Schweizerischer Rechtsgrundlagen:

    <ul>
    <li><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1993/1945_1945_1945/de">DSG aktuell</a></li>
    <li><a href="https://tinyurl.com/revdsg">DSG revidiert tritt am 1.9.2023 in Kraft</a></li>
    <li><a href="https://perma.cc/E46R-4A3Z">Entwurf EMBAG</a></li>
    <li><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1993/2080_2080_2080/de">Statistikgesetz</a></li>
    <li><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/388/de">Geoinformationsgesetz</a></li>
    </ul>

    Weitere:

    <ul>
    <li><a href="https://perma.cc/W4HW-2MLR">BEKJ</a></li>
    <li><a href="https://www.gesetzessammlung.bs.ch/app/de/texts_of_law/153.260">IDG Basel Stadt (§15a)</a></li>
    <li><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2020/988/de">VDTI</a></li>
    </ul>

    Lösungsansätze Ausland:

    <ul>
    <li><a href="https://ec.europa.eu/digital-building-blocks/wikis/display/CEFDIGITAL/Once+Only+Principle">Information der EU über Once-Only Principle (OOP)</a></li>
    <li><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32019L1024">EU-Richtlinie über offene Daten und die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors</a></li>
    <li><a href="https://perma.cc/5MHX-ZNHM">EU: Data Act</a></li>
    </ul>

    Überblick über die Kapitel des EU Data Act:

    <ul>
    <li>CHAPTER I GENERAL PROVISIONS</li>
    <li>CHAPTER II BUSINESS TO CONSUMER AND BUSINESS TO BUSINESS DATA SHARING</li>
    <li>CHAPTER III OBLIGATIONS FOR DATA HOLDERS LEGALLY OBLIGED TO MAKE DATA AVAILABLE</li>
    <li>CHAPTER IV UNFAIR TERMS RELATED TO DATA ACCESS AND USE BETWEEN ENTERPRISES</li>
    <li>CHAPTER V MAKING DATA AVAILABLE TO PUBLIC SECTOR BODIES AND UNION INSTITUTIONS, AGENCIES OR BODIES BASED ON EXCEPTIONAL NEED</li>
    <li>CHAPTER VI SWITCHING BETWEEN DATA PROCESSING SERVICES</li>
    <li>CHAPTER VI SWITCHING BETWEEN DATA PROCESSING SERVICES</ul></li>
    <li><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32018R1724">EU: Single Digital Gateway Regulation</a></li>
    <li>[DE: Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung] (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/egovg/">https://www.gesetze-im-internet.de/egovg/</a>)</li>
    <li>[EU: Referenzarchitektur Once Only (<a href="http://toop.eu">toop.eu</a>)] (<a href="https://toop.eu/">https://toop.eu/</a>)</li>
    <li>[TOOP Reference Architecture - TOOP Reference Architecture] (<a href="https://wiki.ds.unipi.gr/display/TOOPRA">https://wiki.ds.unipi.gr/display/TOOPRA</a>)</li>
    </ul>

  • Digitale notarielle Urkunde – SIX Terravis

    Wie können digitale notarielle Urkunden erstellt werden?

    Yann-Ivain BeffaDonatien Burin des Roziers
    Challenge-Beschrieb

    <iframe id="talk_frame_856275" class="speakerdeck-iframe" src="https://speakerdeck.com/player/5cd5df1324904583838c6e0dda306bdf" width="533" height="400" style="aspect-ratio:533/400; border:0; padding:0; margin:0; background:transparent;" frameborder="0" allowtransparency="true" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>
    <h2>Ausgangslage</h2>
    Der aktuell gültige Rechtsrahmen in der Schweiz besagt, dass notarielle Urkunden auf Papier zu errichten sind. Jedoch läuft ein Gesetzesprojekt, welches es künftig erlauben soll, digitale Urkunden zu erstellen.
    <h2>Anforderungen</h2>
    Es soll künftig möglich sein, dass Handelsregister- und Grundbuchämtern bzw. deren Systeme digitale notarielle Urkunden automatisiert verarbeiten.
    Es ist folgende technische Gegebenheit zu berücksichtigen: sowohl Handelsregister- als auch Grundbuchämter setzen für die elektronische Registerführung klassische Branchen-Softwarelösungen ein. Geschäftsfälle werden zur Eintragung im Grundbuch über eine gesetzlich definierte Web-Services-Schnittstelle für eine medienbruchfreie Weiterverarbeitung übermittelt. Das gleiche gilt für Eintragungsbestätigungen seitens der Grundbuchämtern an die Auftraggeber.
    <h2>Problemstellung</h2>
    Die aktuelle Rechtslage erlaubt es, von Papier-Urkunden elektronische Ausfertigungen im Format PDF/A zu erstellen. Aktuell ist eine PDF-Version die Maxime, wenn es um die Digitalisierung im Notariatswesen geht. Es wird bezweifelt, dass auf Basis von PDF/A eine verlässliche, automatisierte Verarbeitung von digitalen Urkunden erreicht wird.
    <h2>Nutzen</h2>
    Durch eine automatisierte Verarbeitung von elektronischen Urkunden sollen die Durchlaufzeiten von Geschäftsfällen verkürzt werden, operationelle Fehler reduziert und Effizienz gesteigert werden. Damit wird Nutzen für die Kunden der Notare, die Notariate sowie für die Registerämter geschaffen.
    <h2>Challenge</h2>
    Erstellen eines Prototypen für digitale notarielle Urkunden, welche künftig elektronisch verarbeitet werden können (visualisiertes Beispieldokument eines notariellen Urkunde [Kaufvertrag für ein Grundstück] im Anhang) welche digital signiert werden können.

    Unter folgendem Link kann ein Notarieller Kaufvertragsentwurf angesehen werden: <a href="https://drive.google.com/file/d/1M3lyiGoh6z68TB_77pF5czk0goI0PArb/view?usp=sharing">https://drive.google.com/file/d/1M3lyiGoh6z68TB_77pF5czk0goI0PArb/view?usp=sharing</a>

  • Casemates

    Vereinfachung und Verbesserung des Zugriffs auf den SPARQL-Endpoint «Casemates», um die Daten des Bundesrechts beziehen zu können

    Christian RibeaudMichael KammerbauerDaniel Harzenmoser
    Challenge-Beschrieb

    Mit diesem Projekt soll der Zugang zu den Daten des Bundesrechts für Firmen und Interessierte über die Abfragesprache SPARQL vereinfacht und das Verständnis sowie die Möglichkeiten zum Zugriff auf Casemates und die Daten des Bundesrechts verbessert werden. Verschiedene Firmen arbeiten bereits mit dem SPARQL-Endpoint des Bundesrechts und beziehen von dort Daten, um diese in eigene Anwendungen zu übernehmen. Die Möglichkeiten, die der Endpoint bietet, werden derzeit jedoch noch nicht in dem Masse genutzt, wie dies möglich wäre. Das Potential ist entsprechend gross.

    Wir haben mit SPARnatural <a href="https://github.com/sparna-git/Sparnatural/">https://github.com/sparna-git/Sparnatural/</a> einen Query Builder erarbeitet, der zur Zeit mit Luxemburgischen Daten funktionert (Fedlex basiert auf der Luxemburger Anwendung):
    <a href="https://ribeaud.github.io/Sparnatural/demos/sparnatural-demo-legilux/index.html">https://ribeaud.github.io/Sparnatural/demos/sparnatural-demo-legilux/index.html</a>

    Wir deckten Teile der &quot;Geheimwissenschaften&quot; des SPARQLn auf:
    Die semantische Strukturen der Daten können statisch, wie auch dynamisch abstrahiert werden.

    Ein schöner Querybuilder ist z.B.: <a href="https://query.wikidata.org/">https://query.wikidata.org/</a> Leider sind der Querybuilder und der Queryservice zu sehr mit der Wikiwelt verbunden.

    Ausblick:
    Die Bundeskanzlei ergänzt nun ihre Datenstruktur am Casemates-SPARQL-Endpoint soweit auf, dass Querybuilder damit umgehen können.
    Auch werden die Daten ab Sommer im XML AKN Format <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Akoma_Ntoso">https://en.wikipedia.org/wiki/Akoma_Ntoso</a> zur Verfügung gestellt (gilt für Publikationen ab Sommer 2022).

    Bei SPARQL handelt es sich um eine graphenbasierte Abfragesprache. Das Akronym SPARQL steht dabei für &quot;SPARQL Protocol And RDF Query Language&quot;.

    SPARQL wird im Rechtsumfeld mehr und mehr genutzt und kommt zum Beispiel auch bei dem Linked Data Service (<a href="https://lindas.admin.ch/">https://lindas.admin.ch/</a>) des Bundesarchivs zum Einsatz. Auch Geodaten von swisstopo werden per SPARQL angeboten.

    SPARQL wird jedoch noch nicht in gleichem Masse wie andere Abfragesprachen gelehrt. Das Erstellen von SPARQL-Abfragen und damit der Zugriff auf Daten fällt daher häufig vergleichsweise schwer. Viele SPARQL/Semantic Web Lernresourcen sind auf <a href="https://www.poolparty.biz/resource-library">https://www.poolparty.biz/resource-library</a> einsichtbar.

  • Aditum - Digitaler Zugang zum Gericht – IBM Schweiz

    Chatbot befriedigt zielgerichtet Informationsbedürfnisse einer Privatperson

    stefanheimrich
    Challenge-Beschrieb

    <h2>Challenge</h2>

    Informationen auf einer Gerichtswebsite wie beispielsweise <a href="http://www.gerichte-zh.ch">www.gerichte-zh.ch</a> werden mit Hilfe eines Chatbots so zur Verfügung gestellt, dass eine Privatperson eine Konversation führen kann, die ihre Informationsbedürfnise befriedigt.

    <h2>Das Anwenderproblem</h2>

    In einer Nachbarschaftsstreitigkeit führte der Gang zum Friedensrichter nicht zum Erfolg und es wurde eine Klagebewilligung erteilt.

    Eine Privatperson möchte nun entweder als Kläger ein Klageformular einreichen, oder erhält als Beklagter eine Klageschrift des Gerichtes. Die Privatpersonen sind nicht mit juristischen Verfahren im Kanton vertraut.

    Für beide stellen sich Fragen wie:

    <ul>
    <li>Was sind die nächsten Schritte?</li>
    <li>Was kostet der Gang zum Gericht?</li>
    <li>Wie lange dauert das Verfahren?</li>
    <li>Welche Aussicht auf Erfolg hat mein Anliegen?</li>
    </ul>

    Geplantes Vorgehen während dem Hackathon

    <ul>
    <li>Schärfen der Ausgangslage und entwickeln einer User Journey</li>
    <li>Erstellen und priorisieren eines &quot;Hackathon Product Backlogs&quot;</li>
    <li>&quot;Einlesen&quot; der vorhandenen Informationen auf der Homepage des Gerichtes in einen Wissenskorpus</li>
    <li>Sukzessives und iteratives Umsetzten der &quot;Hackathon Product Backlogs Items&quot; - dabei trainieren des chatbots und gestalten des User Interfaces</li>
    </ul>

    Unterstützung während des Hackathons

    <ul>
    <li>Enterprise Design Thinking Framework</li>
    <li>Conversational Design Thinking</li>
    <li>IBM Watson Assistent (Chat Bot)</li>
    <li>Coaching und tatkräftige Unterstützung</li>
    </ul>

    Erwartetes Resultat:

    MVP (Minimal Viable Product) digitaler Assisstent für den Bürger im Kontakt mit dem Bezirksgericht

  • Solar DAO – e-swissolar AG

    Das digitale Bürgerbeteiligungsmodell

    Stefan RaderVasileios PanagiotidisSven Riva
    Challenge-Beschrieb

    Investitionsmodelle, bei denen sich Privat- und Gewerbekunden im Sinne eines Bürgerbeteiligungsmodells an der Finanzierung einer neuen PV-Anlage beteiligen können, werden immer beliebter. Ein Hauptfaktor der Veränderung in der Energiewirtschaft stellt die dezentrale Energie-Produktion dar. Dabei wird vermehrt auch die Finanzierung der Anlagen &quot;dezentral&quot; organisiert, und zwar direkt von Bürgerinnen und Bürgern (mit)finanziert und teilweise auch betrieben.

    Eine Decentralised Autonomous Organization (kurz DAO) ist eine Organisation, deren Regeln im Computercode liegen. DAOs werden nach computercodierten Regeln (Smart Contracts) zum Beispiel auf eine Blockchain durchgeführt und unterliegen der gemeinsamen Arbeit ihrer Mitarbeiter und Mitglieder der Organisation.

    Die direkte Beteiligung an einer PV-Anlage mittels Bürgerbeteiligungsmodell ist unter Umständen stark reguliert. Die Verwaltung, Compliance und Finanzierung sind schwierig, und umständlich.

    Welchen sind die regulatorischen Rahmenbedingungen eines Bürgerbeteiligungsmodells in Form einer DAO?

    <center><h2>Final Presentation</h2></center<

    <center><iframe src="https://docs.google.com/presentation/d/e/2PACX-1vQPa8fannivEQ0-JE8bAtOY2t8En2PyJw4eILGuu7FBWFpu5ecmsh9tC3A9e4j3Hg/embed?start=true&loop=false&delayms=5000" frameborder="0" width="640" height="389" allowfullscreen="true" mozallowfullscreen="true" webkitallowfullscreen="true"></iframe></center>

    Vasileios Panagiotidis|[e-swissolar AG] (<a href="http://www.e-swissolar.ch/index.php/en/">http://www.e-swissolar.ch/index.php/en/</a>) , Poststrasse 9, 6300 Zug

  • Deep Learning für Urteilen

    Verbessern der Zugänglichkeit von Urteilen durch maschinelle Zusammenfassung des Inhalts.

    Martin AffolterColin Carter
    Challenge-Beschrieb

    GPT3 ist ist ein immens grosses Sprachmodell, trainiert mit den Daten des Internets. Es ist mit 175 Milliarden Parametern um den Faktor 100 grösser als GPT 2. Ein so grosses Sprachmodell hat es noch nie gegeben. GPT3 ist ein autoregressives Modell, das ein nächstes Wort ums andere voraussagt. Dies im Unterschied zu einem sog. &quot;deniosing Autoencoder&quot; wie BERT. Die Eingabe erfolgt durch eine Frage in englischer Sprache, allenfalls ergänzt durch ein (sog. &quot;one-shot&quot;) Beispiel oder mehrere (sog. &quot;few-shot&quot;) Beispiele. Auf diese Weise wird es möglich, Texte zusammenzufassen. Für die schnelle Erfassbarkeit von Entscheiden und damit für die Vereinfachung des Zugangs zu Gerichtsentscheiden sollen die Möglichkeiten und die Qualität solcher Zusammenfassungen evaluiert werden. Verwandtes Thema: Verschiedene Sprachen und Zusammenfassungen in diesen.

  • Fachrepositorium Recht – Daniel Brugger

    Die Challenge ist es, gemeinsam ein Fachrepositorium für die schweizerische Rechtswissenschaft aufzubauen.

    Daniel BruggerApollo Dauag
    Challenge-Beschrieb

    <iframe id="talk_frame_856276" class="speakerdeck-iframe" src="https://speakerdeck.com/player/63b3623c3e4c4f65bc51afeb0e23f92c" width="600" height="337" style="aspect-ratio:600/337; border:0; padding:0; margin:0; background:transparent;" frameborder="0" allowtransparency="true" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>
    <h1>Ausgangslage</h1>

    In der Schweiz hat jede Universität oder Fachhochschule ihr eigenes institutionelles Repositorium, das Zugriff auf die Forschungsergebnisse der jeweiligen Institution gewährt (z.B. <a href="https://www.zora.uzh.ch/">https://www.zora.uzh.ch/</a>, <a href="https://alexandria.unisg.ch/">https://alexandria.unisg.ch/</a>, <a href="https://boris.unibe.ch/">https://boris.unibe.ch/</a>). Daneben gibt es internationale Forschungsdatenbanken, auf denen wissenschaftliche Beiträge geteilt werden können (z.B. <a href="https://www.researchgate.net/">https://www.researchgate.net/</a> und <a href="https://www.academia.edu/">https://www.academia.edu/</a>). Sodann sind rechtswissenschaftliche Beiträge auch andernorts im Internet abrufbar, etwa auf den Webseiten der Professorenschaft, der Anwaltskanzleien oder den Verlagen, meist aber ohne (nützliche) Suchfunktion. Es gibt somit zig Orte im Internet, an welchen frei verfügbare Beiträge zum Schweizer Recht verstreut abgelegt werden.

    <h1>Problem und Lösung</h1>

    Viele Texte zu juristischen Themen sind damit zwar irgendwo im Internet frei verfügbar, die geneigte Leserin und der geneigte Leser findet sie aber (innert vernünftiger Zeit) nicht. Denn es fehlt an einer zentralen (d.h. institutionsübergreifenden), fachspezifischen, frei und kostenlos zugänglichen Datenbank, um das brachliegende Potential der bereits frei verfügbaren juristischen Texte zu nutzen.

    Das möchte das fachspezifische Repositorium für die schweizerische Rechtswissenschaft ändern. Mit der vorliegenden Challenge soll eine solche zentrale Rechercheplattform <a href="http://www.repositorium.ch">www.repositorium.ch</a> für (Open Access zugängliche) juristische Texte in der Schweiz aufgebaut werden. Die Domain <a href="http://www.repositorium.ch">www.repositorium.ch</a> habe ich bereits erworben.

    <h1>Vorteile</h1>

    Der Vorteil von <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> als zentraler und schweizweiter Plattform liegt auf der Hand: <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> ermöglicht es, juristische Texte an einem einzigen Ort zu suchen und im Volltext kostenlos abzurufen. Eine solche institutionsunabhängige Plattform ist für die Rechtswissenschaft ideal, publizieren doch im Gegensatz zu anderen Wissenschaftsdisziplinen viele Praktikerinnen und Praktiker, die nicht an einer Hochschule mit den entsprechenden institutionellen Repositorien angebunden sind. Auch eine schweizspezifische Plattform ist sinnvoll und würde von den Benutzerinnen und Benutzern geschätzt werden, da die Rechtswissenschaft im Gegensatz zu anderen Wissenschaftsdisziplinen national orientiert ist: Ausgangspunkt ist in aller Regel das Schweizer Recht und publiziert wird überwiegend in einer Landessprache. Entsprechend kennen auch andere Länder solche (nationalen) Fachrepositorien für die Rechtswissenschaft (z.B. Deutschland sogar deren drei: <a href="https://intr2dok.vifa-recht.de">https://intr2dok.vifa-recht.de</a>, <a href="https://opinioiuris.de/">https://opinioiuris.de/</a> <a href="https://osf.io/preprints/lawarxiv">https://osf.io/preprints/lawarxiv</a>), die als Ideengeber für das vorliegende Projekt dienen können. Die Plattform <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> soll daher auf die Eigenheiten der Schweiz angepasst sein, etwa bezüglich der Mehrsprachigkeit (Landessprache und Englisch), der schweizerischen juristischen Terminologie, der Klassifikation nach den Schweizer Rechtsquellen/Rechtsgebieten usw.

    <h1>Anforderungen</h1>

    Als Anforderungen für die Plattform <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> sehe ich insbesondere das Folgende:

    <ul>
    <li>Auf dem <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> sollen die juristischen Texte kostenlos und frei zur Verfügung stehen (Open Access).</li>
    <li>Die Leserinnen und Leser sollen sich nicht einloggen müssen, um die Beiträge abzurufen.</li>
    <li>Die Beiträge sollen durch die Suchmaschinen indexiert werden können (damit können Beiträge gegoogelt werden).</li>
    <li>Die Autorinnen und Autoren der Texte sollen durch eine einfach verständliche Eingabemaske ihren Beitrag und die dazugehörigen Metadaten (Autorenname, Titel der Publikation, Publikationsort, Schlagwörter, Klassifikation etc.) selbst auf <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> erfassen.</li>
    <li>Es ist also nicht vorgesehen, die bestehenden Repositorien in einer einzigen Datenbank zusammenzuführen. Vielmehr soll etwas Neues entstehen.</li>
    <li>Eine Kontrolle der Daten oder Freischaltung durch <a href="http://Repositiorium.ch">Repositiorium.ch</a> ist nicht geplant. Die Verantwortung für die Qualität der Daten liegt mit anderem Worten bei den Autorinnen und den Autoren.</li>
    <li>Notwendig ist eine Volltextsuche über die von den Benutzerinnen und Benutzer erfassten Metadaten sowie einer Volltextsuche im heraufgeladenen Beitrag.</li>
    <li>Erforderlich ist schliesslich eine Gliederungsstruktur nach den schweizerischen Rechtsgebieten und -themen.</li>
    </ul>
    <h1>Technische Lösungsmöglichkeit</h1>

    Die für <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> passende Software wird im Rahmen der Challenge innerhalb des Teams gemeinsam evaluiert werden. Persönlich schlage ich vor, für das Projekt <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> keine klassische Repositoriumssoftware einsetzen (wie z.B. DSpace, Fedora, EPrints), sondern eine Plattform, die von den Autorinnen und Autoren ausgeht und ihnen die Möglichkeit gibt, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren (Ausweis der Publikationstätigkeit). Ausgangspunkt soll nach meiner Vorstellung ein Benutzerprofil der Benutzerinnen und Benutzer sein (Profilpage mit Foto, beruflicher Werdegang, fachliche Schwerpunkte, Publikationen, Anbindung mit weiteren sozialen Profilen wie LinkedIn). Als Vorschlag sehe ich etwa die Open Source Software Vivo (<a href="https://vivo.lyrasis.org/">https://vivo.lyrasis.org/</a>; Beispiele: <a href="https://scholars.library.tamu.edu/vivo/">https://scholars.library.tamu.edu/vivo/</a>, <a href="https://vivo.tib.eu/fis/">https://vivo.tib.eu/fis/</a>, <a href="https://vivo.brown.edu/">https://vivo.brown.edu/</a>, <a href="https://scholars.duke.edu/">https://scholars.duke.edu/</a>). Jeder Quellcode, der am Open Legal Lab in der Challenge <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> entwickelt wird, ist auf Github open source zur Verfügung zustellen. Es ist vorgesehen, als Trägerschaft des Repositoriums einen gemeinnützigen Verein zu gründen.

    <blockquote>

    <em>Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Teil des Teams <a href="http://Repositorium.ch">Repositorium.ch</a> wirst.</em>
    <em>Herzlich,</em>
    <em>Daniel Brugger</em>

    </blockquote>

Programm

Sonntag, 27. März

  1. 09:30
    Swiss Olympic HouseEmpfang (Kaffee & Gipfeli)
  2. 10:00–11:15
    Swiss Olympic HouseBegrüssung, Präsentationen der Challenges

    Drei Minuten pro Pitch: Frag den Bund · Textbausteine · Summarising Twitterbot · Collective law-making · Hass melden · Kantonale Bestrafung · Once-Only-Prinzip · Digitale notarielle Urkunde · OLDP · Casemates · Aditum – Digitaler Zugang zum Gericht · Solar DAO · Deep Learning für Urteile · Fachrepositorium Recht

  3. 11:15
    Swiss Olympic HouseTeambildung und Start der Arbeit an den Challenges (open end)
  4. 12:30–13:30
    BellavistaMittagessen
  5. 17:30
    Swiss Olympic HouseTeam-Check-in
  6. 18:00–19:30
    BellavistaAbendessen

Montag, 28. März

  1. 07:00–08:30
    Swiss Olympic HouseFrühstück
  2. 08:00–14:00
    Swiss Olympic HouseFortsetzung der Arbeit an den Challenges
  3. 12:30–13:30
    BellavistaMittagessen
  4. 14:45
    Aula EHSMTech-Test
  5. 15:30–17:00
    Aula EHSMPräsentation der Ergebnisse am Magglinger Rechtsinformatikseminar, Verabschiedung

    Elf Teams: Frag den Bund · Textbausteine · Summarising Twitterbot · Collective law-making · Hass melden · Once-Only-Prinzip · Digitale notarielle Urkunde · Casemates · Aditum – Digitaler Zugang zum Gericht · Solar DAO · Fachrepositorium Recht

    Andrea AllemannOpendata.ch
  6. 17:00
    Apéro
Ursprüngliche Ankündigung lesen

Legal Tech und eJustice sind dir gängige Begriffe? Du möchtest erfahren, wie offene Daten und das Rechtssystem zusammen funktionieren können? Am Open Legal Lab entwickeln interdisziplinäre Teams in 32 Stunden neue digitale Lösungen für das Schweizer Rechtssystem.

Wo: Swiss Olympic House Magglingen, im Rahmen des Magglinger Rechtsinformatikseminars
Wann: Sonntag 27. und Montag 28. März 2022

Eingeladen sind Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler, Legal-Tech-Fans, Designerinnen, Programmierer, Datenanalystinnen, Studierende und alle anderen kreativen Köpfe, die sich für das Schweizer Recht interessieren.

Warum ein Open Legal Lab?

Die Digitalisierung, die viele Branchen bereits grundlegend verändert hat, steht im Rechts- und Justizbereich erst am Anfang. Rechtssystem und Verwaltung erzeugen grosse Datenmengen, die noch kaum genutzt werden. Sie besser zu nutzen, liegt im Interesse dieser Organisationen – vor allem aber im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Häufige Fragen

Was kostet die Teilnahme? Nichts – dank Sponsoren und Partnern. Verpflegung, Internet und Arbeitsplätze sind inbegriffen, Hotelzimmer stehen zur Verfügung.

Brauche ich eine Idee oder ein Team? Nein. Zu Beginn werden die Challenges vorgestellt, und du arbeitest an der, die dich am meisten anspricht.

Ist das nur etwas für Entwicklerinnen und Entwickler? Nein – gefragt sind ebenso Juristinnen, Designer, Journalistinnen und Querdenker.

In welcher Sprache wird gearbeitet? Deutsch und Französisch; die Teams wählen ihre Sprache selbst.

Wem gehören die Ergebnisse? Die Rechte am Quellcode bleiben bei den Teams. Die Partner unterstützen vielversprechende Projekte gerne weiter.

Wir halten uns an den Hack Code of Conduct.

Organisation

Das Open Legal Lab ist eine Initiative der Vereine eJustice.ch und Opendata.ch.

Organisationsteam

  • Andrea AllemannOpendata.ch
  • Oleg LavrovskyOpendata.ch
  • Daniel HürlimanneJustice.ch, Initiant
  • Timur AcemoglueJustice.ch
  • Urs Paul HolensteineJustice.ch

Sponsor

  • SWISSLEX - Schweizerische Juristische Datenbank AG
  • IBM Schweiz
  • Coop Rechtsschutz AG
  • Digitale Verwaltung Schweiz
  • SIX Group
  • PwC Schweiz

Partner

  • Bundeskanzlei (BK)
  • Berner Fachhochschule

Kommunikationspartner

  • SwissDevJobs AG
  • Schulthess Juristische Medien AG