Energy and Climate Hack

  • Hackathon
Ankündigungsbild von opendata.ch für «Energy and Climate Hack»

31. August–1. September 2021, 09:00 @ Online

Veranstaltet von Opendata.ch, Britische Botschaft in Bern

Am 31. August und 1. September 2021 fand der Energy & Climate Hack statt – als Teil der Konferenz «Decarbonising Cities» von Swisspower und der britischen Botschaft und im Vorfeld der Klimakonferenz COP26 in Glasgow. Nach zwei Verschiebungen wegen der Pandemie wurde er online durchgeführt, damit die Gäste aus dem Vereinigten Königreich dabei bleiben konnten; moderiert wurde aus den Büros von Swisspower in Bern. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Schweiz und Grossbritannien arbeiteten 36 Stunden lang über Zoom, Wonder.me und Slack.

Von neun Challenges – von Bundesämtern, Empa, Universität Bern, OST, FHNW und Unternehmen – wurden sechs bearbeitet. Entstanden sind ein Datenmodell für das Forschungsgebäude NEST, die App «Wärmcity Bern» zu den Hitzeinseln der Stadt, eine Standortanalyse für Vertical Farms, statistische Modelle zu den Treibern von Solar, Elektromobilität und erneuerbarer Wärme in den Gemeinden, eine Governance für die Finanzierung von Photovoltaik über eine Blockchain und die App «Cool urban spaces».

Vor den Schlusspräsentationen sprachen Anita Stalder von Energie Wasser Bern über Innovation im Stadtwerk und Till Richter von aliunid über Echtzeit-Stromdaten. Beide Sessions wurden live auf YouTube übertragen; vier Challenges wurden nach dem Anlass weiterverfolgt.

Fotos

Foto: Opendata.ch (Bildschirmfoto)

Dokumentation und Aufzeichnungen

Energy & Climate Hack – Kickoff and Challenges – Live Broadcast (OpendataCH)

Challenges

  • EcoBooster Innovation Tool – Fachhochschule Nordwestschweiz, Bundesamt für Umwelt (BAFU)

    Ein gamifiziertes Ideenmanagement für Unternehmen und Verwaltungen weiterentwickeln: mehrere Standorte, UX-Design, ein Punkte- und Rangsystem.

  • Local Sustainability Booster – Bundesamt für Energie (BFE)

    Welche Faktoren treiben Photovoltaik, Elektromobilität und erneuerbare Wärme in den Gemeinden? Mit den Daten des Energiereporters.

    Dylan JohnsonOliver PaulLucas Tochtermann

    → Ergebnis: Local Sustainability Booster

  • Vertical Farming – YASAI AG

    Wie gross ist das Potenzial von Vertical Farms für eine dekarbonisierte Stadt, und wo stehen sie am besten?

    Melanie MathysRoseanne Daniela Ovalles MarkoSven BriedenBen Strachan

    → Ergebnis: Vertical Farms

  • NEST, a Data-driven Building Model – Empa

    Mit den Messdaten der rund 10’000 Sensoren im NEST der Empa vorhersagen, welche Energiezufuhr zu welchem Raumklima führt.

    Jerry OvertonLogan WiltMartin HoreniWolfram WilluhnGonzalo CasasBenjamin HuberPhilipp Heer

    → Ergebnis: NEST – a Data-driven Building Model

  • Solar panel detection – Fachhochschule Nordwestschweiz

    Solaranlagen auf Luftbildern von swisstopo mit Deep Learning erkennen – für die Leistung ganzer Städte oder für Dächer mit ungenutztem Potenzial.

  • Heat monitoring network Bern – Geographisches Institut der Universität Bern (GIUB)

    #MakeOurDaytimeDataGreatAgain: eine Transferfunktion, die den Strahlungsfehler der günstigen Messstationen des Berner Stadtklima-Netzes korrigiert.

    Moritz BurgerIzzi MonkMatthias MeierOleg Lavrovsky

    → Ergebnis: Wärmcity Bern

  • DLT 4 Financing the Energy Transition – e-swissolar AG

    Tokenisierung von Energie und Bruchteilseigentum an digitalen Vermögenswerten, um Photovoltaik-Projekte zu finanzieren.

    Sabine MaennelPhoebe DonnellyLorenz HenggelerMarcel GarateSaeed MohammadiVasileios Panagiotidis

    → Ergebnis: Governance of DLT 4 Financing Blockchain

  • Load Shifting to incentivize renewable Energy – aliunid AG

    Eine robuste Kennzahl, nach der sich Lasten wie das Laden von Elektroautos verschieben lassen, um erneuerbare Produktion zu fördern.

  • Cool Urban Locations (for a hot future) – IFS Institut für Software (OST)

    Öffentliche und private Freiräume per Crowdsourcing bewerten und Vorschläge für Schatten, Bäume und Wasser sammeln.

    Stefan F. KellerFelix ReinigerLukas BuchliFabio ZahnerRemo SteinerJurek Müller

    → Ergebnis: Cool urban spaces

Programm

Dienstag, 31. August

  1. 09:00
    Online (Zoom)Begrüssung und Einstieg

    Wie geht es euch heute, und was ist euer bester Tipp, um das eigene Leben zu dekarbonisieren? Umfrage mit Mentimeter.

    Maud ChâteletAndrea AllemannOleg Lavrovsky
  2. Online (Zoom)Grusswort des Berner Stadtpräsidenten

    Alec von Graffenried
  3. Online (Zoom)So arbeiten wir online: Werkzeuge, Dokumentation, Präsentationen

    Zoom, Wonder.me, Slack, hack.opendata.ch, Airtable und Miro.

    Oleg Lavrovsky
  4. –10:20
    Online (Zoom)Pitches der neun Challenges

    EcoBooster · Local Sustainability Booster · Vertical Farming · NEST · Solar panel detection · Heat monitoring network Bern · DLT 4 Financing the Energy Transition · Load Shifting · Cool Urban Locations

    Daniel ZürcherLucas TochtermannTobias BeelerPhilipp HeerMoritz BurgerVasileios PanagiotidisMatthias MeierStefan Keller
  5. 10:30
    Wonder.me / SlackTeambildung auf Wonder.me, dann Hacking
  6. 17:45
    Online (Zoom)Check-point: Stand der Projekte

    Maud Châtelet
  7. 18:15
    Wonder.me / SlackHacking (open end)

Mittwoch, 1. September

  1. Online (Zoom)Good Morning: Stretching und letzte Hinweise zu den Präsentationen

    Fünf Minuten pro Team, dazu Fragen; nächste Schritte und benötigte Ressourcen nennen.

  2. 12:00
    Online (Zoom)Abgabe der Folien und der Dokumentation
  3. 13:15
    Online (Zoom)Input: Innovation bei Energie Wasser Bern

    Der Innovationsprozess von ewb und drei Projekte: siima, die Audio-Stadttour KU:BE und das Laden von Elektroautos an der Strassenlaterne.

    Anita StalderAndrea Gribi
  4. Online (Zoom)Input: aliunid – ein Energiesystem, das atmet

    Echtzeitdaten aus dem Smart Meter für den eigenen CO2-Fussabdruck und ein stabiles Netz.

    Till Richter
  5. 13:45–14:45
    Online (Zoom)Schlusspräsentationen der sechs Teams

    Local Sustainability Booster · Vertical Farming · NEST · Wärmcity Bern · DLT 4 Financing the Energy Transition · Cool urban spaces

  6. 14:45
    Online (Zoom)Dank und Abschluss

    Maud Châtelet
Ursprüngliche Ankündigung lesen

Die Britische Botschaft in der Schweiz und Swisspower haben entschieden, die Konferenz «Decarbonising Cities – Accelerating Change» auf den 1. September 2021 zu verschieben.

Der Hackathon «Energy & Climate Hack» findet deshalb am Dienstag, 31. August, und Mittwoch, 1. September 2021 statt.

Wir hoffen sehr, dass wir dank dieser Verschiebung einen Anlass vor Ort oder zumindest einen hybriden Anlass erleben können.

Städte dekarbonisieren am Energy & Climate Hack!

Städte sind für 70 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die globale Dekarbonisierung und das Vorantreiben der lokalen Energiewende geht.

Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow bringt ein zweitägiger Hackathon junge Talente, Pionierinnen, Innovatoren und Unternehmen aus der Schweiz und Grossbritannien zusammen, um diese wichtigen Herausforderungen anzupacken.

Der Energy & Climate Hack ist Teil der Konferenz Decarbonising Cities und findet vollständig auf Englisch statt.

Mach mit und beschleunige den Wandel hin zu energieeffizienten und klimafreundlichen Städten!

Organisationsteam

  • Maud ChâteletOpendata.ch – Projektleitung und Moderation
  • Andrea AllemannOpendata.ch – Organisation und Moderation
  • Oleg LavrovskyOpendata.ch – Hackathon-Plattform und Daten
  • Nikki BöhlerOpendata.ch – Geschäftsführerin

Partner

  • Bundesamt für Umwelt (BAFU)
  • Bundesamt für Energie (BFE)
  • Energie Wasser Bern
  • Stadt Bern