#hackdays: Smart Cities im Aufwind
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Städte nehmen ihre Innovation selbst in die Hand!
Drei Online-Hackathons in Folge, die sich verschiedenen Aspekten des städtischen Lebens in Städten unterschiedlicher Grösse widmen, zeigen, wie Smart Cities lokal entwickelt werden – von und für ihre Bewohnerinnen und Bewohner, mit Open Data als Rohstoff für Überlegungen und Lösungen.
Der erste Hackathon, das Smart City lab Lenzburg, findet am 13. und 14. November 2020 online statt. Er ist stark in der lokalen Gemeinschaft verankert und widmet sich Fragen, die spezifisch für Lenzburg sind: So stellten sich etwa nach dem Bau eines neuen 2000-Watt-Quartiers folgende Fragen: Wie lässt sich diese neue Art des städtischen Wohnens optimieren? Welche Lehren können wir daraus ziehen? Welche Lösungen könnte der Rest der Stadt übernehmen? Eine weitere Challenge wird sein, wie sich die verschiedenen Teile Lenzburgs wieder zusammenführen lassen, die in unterschiedlichen Phasen der historischen Entwicklung durch die Bahngleise und die Autobahn zerschnitten wurden. Könnte ein optimierter öffentlicher Verkehr zu den verschiedenen Quartieren Teil der Lösung sein? Oder mehr Sichtbarkeit für Initiativen und Aktivitäten in einzelnen Stadtteilen im übrigen Lenzburg? Fragen kommen auch von Seiten der Stadtverwaltung und der städtischen Dienste sowie vom Energieversorger. Die Lösungen können digital sein oder nicht – ihr Ausgangspunkt ist lokal, doch sie könnten uns alle betreffen.
Kurz darauf, am 27. und 28. November, finden die Shape my City – Open Data Hackdays ebenfalls online statt, zum zweiten Mal organisiert von den Studierenden des Masterstudiengangs Applied Information and Data Science der Hochschule Luzern. In dieser grösseren Tourismus- und Hochschulstadt wird ein Schwerpunkt darauf liegen, die Bedürfnisse der verschiedenen Bewohnerinnen und Bewohner, Nutzenden, Besuchenden und Anspruchsgruppen der Stadt zu verstehen. Wie können wir die Interaktion für bessere Kommunikation und bessere Dienstleistungen gestalten? Und wie können wir Anreize für Verhaltensänderungen hin zu einem harmonischeren und nachhaltigeren Stadtleben schaffen? Die weiteren Themen drehen sich darum, das Potenzial des Stadtgefüges für die Energieproduktion und den Klimaschutz auszuloten – und auch hier um die Vorbildrolle von 2000-Watt-Quartieren.
Danach finden am 29. und 30. April 2021, ebenfalls online, die Energy and Climate Hacks als Parallelanlass zur Decarbonizing Cities Conference statt. Dabei wird das intelligente städtische Leben unter dem Blickwinkel der Energieeffizienz betrachtet, nicht nur in Bern, sondern auch in einigen britischen Städten – eine Brücke zwischen gemeinsamen Problemen und Bedürfnissen über Landesgrenzen hinweg.
Das Schöne an dieser Veranstaltungsreihe ist nicht nur, dass sie uns erlaubt, die Entwicklung von Lösungen zu vertiefen, sondern auch, dass sie beispielhaft zeigt, wie lokal verankerte Initiativen von unten tatsächlich globale Fragen angehen und wie solche im lokalen Massstab erprobten Vorschläge unserer Gesellschaft über ihren ursprünglichen Zweck hinaus helfen können.
Diese Anlässe sind offen und kostenlos, wie alle unsere anderen Hackdays. Machen Sie also mit – auch Sie haben eine Meinung dazu, wie unsere künftigen Smart Cities aussehen sollen!
Smart City lab Lenzburg 13. und 14. November 2020
Shape my City – Open Data Hackdays 27. und 28. November 2020
Energy and Climate Hacks 29. und 30. April 2021
