Opendata.ch/2021 Forum [online]
- Forum

Opendata.ch/2021 Forum (online)
Shedding Light on the Invisible
Dienstag, 12. Oktober 2021, online
Das Opendata.ch/2021 Forum ist eine Konferenz, an der Fachleute und Neugierige die neusten Erkenntnisse rund um Open Data kennenlernen und austauschen können. Das Forum findet am Nachmittag des 12. Oktober online statt.
Unter dem diesjährigen Motto Shedding Light on the Invisible (Data) befassen wir uns mit der Kunst und der Wissenschaft des Öffnens von Daten, mit verborgenen Daten und dem Raum dazwischen: Klima, Gesundheit, Gender und Konflikte!
Programm
Referierende
Student Award
Wie kann ich das Forum unterstützen?
Was kostet das Forum?
Programm & Referierende
Wir haben viele unglaublich engagierte und interessante Referierende eingeladen, die über ihre Forschung und ihre Prozesse rund um offene Daten sprechen. Unten findest du das provisorische Programm. Änderungen am Programm sind vorbehalten.

Referierende

swisstopo
Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo «vermisst» die Schweiz. Es vermisst und dokumentiert die Landschaft und den Untergrund und erstellt hochwertige Karten und Abbildungen der Schweizer Topografie. swisstopo hat seine Daten am 1. März 2021 als Open Government Data kostenlos geöffnet. In ihrem Referat zeigen die Fachleute von swisstopo, wie sie Daten sicher geöffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben.

Tori Boeck – Technologiestiftung Berlin
Tori arbeitet bei der Technologiestiftung Berlin zum Thema offene Daten. Unter anderem betreibt sie die Open Data Informationsstelle (Open Data InfoPoint, kurz: ODIS) mit, über die die Berliner Verwaltung bei allen Fragen rund um offene Daten unterstützt wird.

Andrew Young – The GovLab, NY/USA
Andrew Young ist Knowledge Director bei The GovLab, wo er Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen der Technologie auf öffentliche Institutionen leitet. Unter anderem hat er eine weltweite Untersuchung der Wirkung von Open Government Data geleitet und eine Methode entwickelt, wie sich Unternehmensdaten zum Nutzen des Gemeinwohls einsetzen lassen.

Doug Specht – University of Westminster, UK
Doug Specht ist Chartered Geographer, Senior Lecturer und Director of Teaching and Learning an der School of Media and Communication der University of Westminster. Seine Forschung untersucht, wie Wissen durch digitale und kartografische Artefakte konstruiert und kodifiziert wird, mit Schwerpunkt auf Entwicklungsfragen in Lateinamerika und Subsahara-Afrika, wo er umfangreiche Feldforschung betrieben hat. Zudem schreibt und forscht er zur Pädagogik. An Konferenzen und in Gastvorträgen auf der ganzen Welt spricht und schreibt er über Datenethik, Entwicklung, Bildung und kartografische Praktiken.

Monika Halkort – Universität für angewandte Kunst Wien
Monika Halkort lehrt derzeit an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Österreich. Ihre Forschung befasst sich mit der politischen und moralischen Ökologie digitaler Infrastrukturen und der Datafizierung und betont insbesondere die materielle Verflechtung technowissenschaftlicher Instrumentenplattformen mit kolonialen Wissensregimen. Der geografische Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der arabischen Welt und dem südlichen Mittelmeerraum – darüber spricht sie in ihrem Referat: “Touching Visions. Race, Death and Epistemic Justice in the Mediterranean Sea”.

Marcel Salathé – EPFL, CH
Marcel Salathé ist ein Schweizer Digitalepidemiologe. Derzeit ist er ausserordentlicher Professor an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL)[1] und leitet das Lab of Digital Epidemiology am Genfer Campus der EPFL. Im ersten Jahr der COVID-19-Pandemie war Salathé der meistzitierte Wissenschaftler in den Schweizer Medien.

Aidan Peppin – Ada Lovelace Institute, UK
Aidan ist Senior Researcher am Ada Lovelace Institute. Er arbeitet an Projekten zur Beteiligung der Öffentlichkeit wie dem Citizens’ Biometrics Council und zu den Folgen von Daten und KI im Gesundheitswesen. Aidan hat einen Abschluss in Theaterwissenschaft, wo er untersuchte, wie die Geschichten, die wir über Wissenschaft und Technologie erzählen, tiefgreifend beeinflussen können, wie wir sie wahrnehmen und gestalten. Er spricht darüber, wie sich Gesundheitsdaten sichtbar machen lassen, und stützt sich dabei auf den Bericht “the data will see you now” von 2020, der die sich ausweitenden Grenzen dessen untersuchte, was als Gesundheitsdaten gilt.

Simone Pengue – Biozentrum der Universität Basel
Simone Raffaello Pengue (Lugano, 1992) ist Doktorand in Biophysik am Biozentrum der Universität Basel. Zudem ist er freischaffender Wissenschaftsjournalist und hat kürzlich seinen ersten Dokumentarfilm «Forgotten Data: the Leftovers of Science» veröffentlicht, für den er den Prix Média Newcomer 2021 erhielt. In seinem Referat tauchen wir in seine Arbeit als Wissenschaftler ein und in das, was er bei der Arbeit an einem Dokumentarfilm gelernt hat. Den Trailer findest du hier und den ganzen Dokumentarfilm hier.
Sessions
Beim Opendata.ch/2021 Forum dreht sich alles um Offenheit – und wir leben unsere Mission mit Begeisterung! Für das diesjährige Forum haben wir unser Ökosystem eingeladen, im Lauf des Tages eine Session durchzuführen. Da wir das Forum nun online durchführen, organisieren wir stattdessen im Anschluss an das Forum regelmässige Workshops, die allen offenstehen – zum Mitmachen wie zum Durchführen.
Möchtest du deine Erkenntnisse und Fähigkeiten teilen oder eine spannende Diskussion anstossen? Schreib an darienne.hunziker@opendata.ch, und lass uns darüber reden.
Open Data Student Awards – @DINACon
Der Open Data Student Award wird jedes Jahr für die studentische Arbeit verliehen, die offene Daten auf vorbildliche Weise nutzt. Das Ergebnis kann eine schriftliche Arbeit oder eine Applikation sein. Alle Einreichungen müssen von Studierenden einer Schweizer Hochschule stammen. Um dein Projekt einzureichen, schicke bis zum 15. September einen One Pager (inkl. Bilder) zusammen mit deiner Arbeit oder App an andrea.allemann@opendata.ch. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält CHF 1000. Dieses Jahr verleihen wir den Open Data Student Award an der DINAcon.
Lass dich von den Gewinner:innen und Einreichungen von 2020, 2019 und 2018 inspirieren.
Wie kann ich das Forum unterstützen?
- Erzähl deinem Netzwerk vom Anlass.
- Werde Partner und unterstütze das Forum finanziell: Wende dich für weitere Informationen an darienne.hunziker@opendata.ch.
Vor Ort oder online?
So gerne wir das Forum dieses Jahr vor Ort durchgeführt hätten – wir wollen, dass alle gesund bleiben. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschieden, das Forum in einer Online-Version durchzuführen (kürzer, knackiger, flexibel und KOSTENLOS). So können mehr Menschen vorbeischauen und erfahren, was Open Data bedeutet, bewirkt und verbirgt.
Was kostet das Forum?
Die Teilnahme ist kostenlos. Dank unseren Sponsoren und Spenderinnen und Spendern können wir einen spannenden Nachmittag anbieten, wofür wir sehr dankbar sind. Melde dich an, um am diesjährigen Forum teilzunehmen!
Partner & Sponsoren
Das Opendata.ch/2020 Forum wird organisiert von
Unterstützer:innen:






