make.opendata.ch: Mobiliät
- Hackathon

30.–31. März 2012 @ Restaurant Falcone, Ballroom, Birmensdorferstrasse 150, 8003 Zürich
Die Forderung nach offenen, für die Allgemeinheit kostenlos zugänglichen Mobilitäts-, Umwelt-, Gesundheits-, Infrastruktur- und weiteren Behördendaten hat im Frühling 2012 einen grossen Schub erfahren. Der Verein Opendata.ch hatte zu den 2. Schweizer Make.opendata.ch-Hackdays in Zürich und Genf geladen, und 120 Hacker, Designer, Politiker und Experten fanden zusammen, um mittels gutartigen «Hacks» an effizienterem, sozialerem – besserem – Verkehr zu arbeiten.
Am Anlass ging die Swiss Public Transport API (transport.opendata.ch) online; in knapp 24 Stunden entstanden zwölf Projekte, darunter die Visualisierung «Transport Flows», die die NZZ später animiert veröffentlichte. Die SBB sahen den Anlass als Dialogplattform, Nationalrat Balthasar Glättli besuchte Zürich.
Fotos
Foto: giorgiop5 (Flickr), Thomas Amberg
Dokumentation und Aufzeichnungen
- Wiki: Projekte, Präsentationen und Presse
- Rückblick auf opendata.ch: Innovationsschub für den Schienenverkehr
- Folien: SITG Intro (Genf)
- Folien: Giorgio Pauletto (Genf)
- Folien: Cédric Moullet, GeoAdmin API
- NZZ: Einsteigen, umsteigen und ankommen
- NZZ-Hausblog: Werkstattbericht Swiss Transportation Flows
- Netzwoche: Mehr offene Daten führen zu besserem Verkehr
- leumund.ch: Daten für besseren Verkehr
- geOps: Argumente für Open Data
- Fotos Genf auf Flickr (giorgiop5)
- Fotos Zürich auf Flickr (Thomas Amberg)
Projekte
- Transport Flows
Visualisierung der Zugsflüsse im SBB-Netz über den Tag, auf Basis der Fahrplandaten von swisstrains.ch; die NZZ veröffentlichte sie später animiert («Die Eisenbahn, die nie ganz schläft»).
- Tangible Statistics
Statistische Daten als Gegenstände aus dem 3D-Drucker (MakerBot): Ohrringe, Eierbecher, Schachfiguren und ein Relief aus den Daten der Transport API.
- TrainSharingApp
Mobile App mit Server-API, die anzeigt, welche Bekannten im selben Zug sitzen.
- GottaGo
Zeigt auf Website, Browser-Erweiterung oder Arduino-Lampe an, wann man zum Bus, Tram oder Zug losgehen muss; Daten aus der Transport API.
- Swiss Chronograph
Erreichbarkeitsindex auf der Schweizer Karte, aus einer Distanzmatrix von arrlee.eu.
- Data2Open
Idee eines Marktplatzes, auf dem die Community anonymisierte Daten aus Smartphones teilt.
- Vélo Genève
Mobile App für Velofahrende in Genf mit den offiziell empfohlenen Routen aus dem SITG.
- PMR-openfixmap
Karte, auf der Menschen mit eingeschränkter Mobilität Hindernisse melden, als Ebene über OpenStreetMap.
- Tower Track (Where's My Tower)
Mobile Web-App, die die nächste Mobilfunkantenne anzeigt, aus den BAKOM-Standortdaten.
- Sieste
Findet einen ruhigen, gesunden Ort für ein Nickerchen, aus Lärm-, Luft- und Grünflächendaten des SITG.
- SITG 2 OSM
Velowege aus dem Genfer Geoportal SITG nach OpenStreetMap übertragen (Machbarkeitsnachweis).
- Public Transport jSignage
Fahrplandaten der Transport API als SVG für Bildschirme im öffentlichen Raum (jSignage).
Programm
Freitag, 30. März
- 09:00
Eröffnung, Kaffee und Gipfeli
- 09:30
Input-Präsentationen
-
Arduino Bus Stop LampChristian Leu
- 10:30
Teams bilden sich um konkrete Challenges
- 13:00
Mittagspause
- 17:30
Zwischenpräsentationen, Bedarf an Daten und Know-how
- 18:00
Abendessen
- 23:00
Schluss des ersten Tages
Samstag, 31. März
- 09:00
Eröffnung, Kaffee und Gipfeli
- 09:30
Team-Treffen, neue Teilnehmende finden ihr Team
- 12:00
Mittagspause
- 16:00
Schlusspräsentationen
- 17:00
Schluss
Ursprüngliche Ankündigung lesen
Die Schweiz pulsiert im Rhythmus der Verkehrsadern: Strasse und Bahn, Velofahrer, Automobilisten und ÖV-Benutzer erzeugen nicht nur grosse Mengen von Daten, ihr Verhalten wird auch massgeblich durch diese gesteuert – Verkehrsleitsystemen und Echtzeitfahrplänen sei Dank. An einem so genannten Mobility Hackday will make.opendata.ch Ende März das Innovationspotential ausloten.
Mobilitätsdaten sind eine gefragte Grundlage für technologische Innovationen wie politische Entscheidungsprozesse. Anders als in andern Ländern sind sie in der Schweiz aber allzu oft nicht öffentlich verfügbar oder frei verwendbar – für ein Land mit einer verkehrstechnischen Ingenieurstradition wie der Schweiz ein Kuriosum. Seit einiger Zeit beginnt sich die Situation jedoch zu ändern: Softwareentwickler und Designer, Mobilitätsplaner und andere Experten arbeiten mehr und mehr an offenen Systemen für besseren Verkehr.
Am 30. und 31. März treffen sich zeitgleich in Zürich (Falcone) und Genf (Haute école d'art et de design, HEAD) im Rahmen der zweiten make.opendata.ch-Hackdays Gestalter, Denker und Macher, um zusammen der Frage nachzugehen, wie sich mit offenen Daten einfachere, freundlichere oder praktischere Nutzungsmöglichkeiten unserer Verkehrsinfrastruktur erschliessen lassen. In kurzen Referaten und offenen Workshops werden Mobile Apps, Visualisierungen, Webapplikationen und Mashups konzipiert und entwickelt, gemeinsam von Nutzern, Anbietern und Experten. Die Veranstaltung unter Mitwirkung der SBB und von Internet Briefing ist kostenlos.
Organisationsteam
Barnaby SkinnerZürich: Dokumentation (Foto, Wiki), Medien
Antoine LogeanGenf: Empfang, Moderation, Medien, Übersetzung
Giorgio PaulettoGenf: Empfang, Moderation, Medien
Oleg LavrovskyGenf: Empfang, Moderation























