April 2016: Energy Hackdays

  • Hackathon
Ankündigungsbild von opendata.ch für «April 2016: Energy Hackdays»

8.–9. April 2016, 10:00 @ Grimseltor, Grimselstrasse 2, 3862 Innertkirchen

Veranstaltet von Opendata.ch, Hochschule Luzern

Am 8. und 9. April 2016 fanden die ersten Open Energy Data Hackdays statt – an zwei Orten, wo die Energie herkommt: im Grimseltor in Innertkirchen bei den Grimsel-Kraftwerken und in der Auberge Vert-Bois auf dem Mont-Crosin beim grössten Windpark der Schweiz, verbunden über Videocalls. Organisiert wurden sie von der Energie-Arbeitsgruppe von Opendata.ch, die sich im Sommer 2015 gebildet hatte, und von IDS Datenwelten der Hochschule Luzern; Projektleiterin war Muriel Staub, moderiert hat Marcel Altherr. EnergieSchweiz, die Kraftwerke Oberhasli und opendata.swiss unterstützten den Anlass.

Gut 60 Teilnehmende brachten eigene Ideen und Datensätze mit; vorab ausgeschriebene Challenges gab es nicht. Acht Projekte entstanden: «Klumpenrisiko» verfolgte, wem die grossen Wasserkraftwerke wirklich gehören, «Energiestrategie 2050 verstehen» machte Szenarien einer erneuerbaren Schweiz sichtbar, «Hot or not for solar» prüfte mit Daten von BEN Energy, wer sich für eine Solaranlage gewinnen lässt, und ein Scraper für die Open Power System Data sammelte europäische Stromdaten. Auf dem Mont-Crosin entstanden die «Swiss Energy Balance» pro Kanton, das «Swiss Energy Dashboard» und «Lófos» für die persönliche Elektromobilität; dazu kam «Atum» mit Solarprognosen.

Am Samstagnachmittag führten die Kraftwerke Oberhasli durch ihre Anlagen. Karin Scheidegger vom kantonalen Amt für Umweltkoordination und Energie sprach das Schlusswort, die KWO offerierte den Apéro. Die Hackdays waren der Auftakt der Energie-Community von Opendata.ch, aus der später die Energy Data Hackdays wurden.

Fotos

Foto: opendata.ch, Team Hot or not for solar, Oleg Lavrovsky, Team Energiestrategie 2050, Team Swiss Energy Balance

Dokumentation und Aufzeichnungen

Challenges

Programm

Freitag, 8. April

  1. 10:00–10:30
    Ankunft mit Kaffee und Frühstück

    Die meisten reisten mit dem Zug über Interlaken Ost und Meiringen an.

  2. 10:30–10:40
    Begrüssung

    Begrüssung durch Opendata.ch und IDS Datenwelten der Hochschule Luzern, Grusswort von Daniel Studer, Gemeinderat von Meiringen (Wirtschaft und Tourismus) und Mitglied von Opendata.ch.

    Muriel StaubOpendata.ch, ProjektleitungMarcel AltherrIDS Datenwelten, HSLU, ModerationDaniel StuderGemeinderat Meiringen
  3. 10:40–11:00
    Input: der europäische Energiemarkt und seine offenen Daten

    Ein Überblick als Einstieg, in Innertkirchen und auf dem Mont-Crosin.

    Philip ShemellaInnertkirchenOlaf ZangerMont-Crosin
  4. 11:00–11:30
    Pitches: Projektideen und Datensätze

    Wer eine Idee oder einen Datensatz mitbrachte, stellte sie vor; danach bildeten sich die Teams. Anders als an späteren Hackdays gab es keine vorab ausgeschriebenen Challenges – Ideen und Teams sollten vor Ort entstehen.

  5. 11:30–17:00
    Hacking

    Arbeit in den Teams, mit einem Videocall zwischen Grimseltor und Mont-Crosin um 12:30 und dem Mittagessen im Hotel Urweider.

  6. 17:00–18:00
    Zwischenpräsentation der Projekte

    Jedes Team zeigte, wo es steht, und was es noch braucht.

  7. 18:00
    Abendessen und Weiterarbeiten

    Wer wollte, arbeitete nach dem Abendessen weiter; übernachtet wurde im Hotel Urweider und in der Auberge Vert-Bois.

Samstag, 9. April

  1. 10:00–10:10
    Begrüssung der Neuankommenden

    Wer nur am Samstag kam, stiess zu den Teams.

    Marcel AltherrIDS Datenwelten, HSLU, Moderation
  2. 10:10–13:00
    Hacking

    Weiterarbeit in den Teams, um 12:30 wieder ein Videocall zwischen den beiden Orten.

  3. 14:30–15:45
    Besichtigung der Kraftwerksanlagen der KWO

    Die Kraftwerke Oberhasli zeigten in Innertkirchen ihre Anlagen und die Leitstelle («Energie im Granit»).

  4. Mont-CrosinBesichtigung des Windparks Mont-Crosin

    Am zweiten Standort ging es zum grössten Windkraftwerk der Schweiz und zur Solaranlage in der Nähe.

  5. 15:45–16:15
    Schlusspräsentationen

    Die Teams stellten ihre Projekte vor und dokumentierten sie im Wiki; an make.opendata.ch-Anlässen wird nicht rangiert.

  6. 16:15
    Schlusswort und Apéro

    Schlusswort von Karin Scheidegger vom Amt für Umweltkoordination und Energie des Kantons Bern, danach ein Apéro, offeriert von den Kraftwerken Oberhasli.

    Karin ScheideggerKanton Bern, Amt für Umweltkoordination und Energie
Ursprüngliche Ankündigung lesen

Wir gehen dorthin, wo die Energie herkommt!

Die ersten Open Energy Data Hackdays fanden am 8. und 9. April 2016 unter dem Label make.opendata.ch gleichzeitig an zwei Orten statt: im Grimseltor in Innertkirchen, nahe der Grimsel-Staumauern, und in der Auberge Vert-Bois auf dem Mont-Crosin, beim grössten Windkraftwerk der Schweiz. Entwicklerinnen, Designer, Datenfachleute, Energiefachleute und Journalistinnen fragten, wie offene Daten Elektromobilität, Gebäude und das Verständnis unseres Energiesystems verbessern können.

Organisationsteam

  • Muriel StaubProjektleitung Opendata.ch
  • Oleg LavrovskyStandort Mont-Crosin
  • Hannes GassertOpendata.ch, Partner und Konzept

Unterstützt von

  • EnergieSchweiz
  • Kraftwerke Oberhasli AG
  • Geschäftsstelle Open Government Data