Daten für das Gemeinwohl – lernen, teilen und befähigen

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Das Opendata.ch/2024 Forum vereinte Fachleute, Begeisterte und Stakeholder aus Verwaltung, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit einem gemeinsamen Ziel: Diskussionen anstossen, sich vernetzen und voneinander lernen – und dabei die Zukunft (offener) Daten in der Schweiz und darüber hinaus mitgestalten. Eines der prägenden Merkmale des diesjährigen Forums war die Betonung vielfältiger Perspektiven auf gemeinsame datenbezogene Herausforderungen und Themen. Uns war wichtig, dass die Referierenden unterschiedliche Hintergründe mitbringen und so reiche und vielfältige Sichtweisen einbringen. Der Anlass bot die Gelegenheit, ihr gemeinsames Wissen herauszufordern, über das Bekannte hinauszugehen und andere mögliche Zukünfte für ihre Ideen, Projekte und ihr Denken zu erschliessen.

Höhepunkte der Sessions

Am Morgen eröffnete Gerhard Andrey das Forum (Link zur Präsentation) und betonte die Bedeutung (offener) Daten.  Danach folgte eine Mischung aus Podiumsdiskussionen und Keynotes, die den Tag gut beginnen liessen. Auf der einen Seite: eine Podiumsdiskussion mit Julia Mia Stirnemann, Jonas Lendenmann, Philipp Bosch und Andreas Amsler, die über ihre Erfahrungen beim Entwickeln menschenzentrierter Lösungen durch Daten und Zusammenarbeit sprachen. Auf der anderen Seite hielt Prof. Jan-Erik Baars eine Keynote über Universal Design und Daten und darüber, ob und wie beides nebeneinander bestehen kann.

Kurz davor diskutierten Charlotte van Ooijen Falce, Dénes Jäger und Florin Hasler über den aktuellen Stand von Open Government Data (OGD) in der Schweiz, in Deutschland und in der EU (Link zur Präsentation). Gleichzeitig sprach Corinna Grobe darüber, wie sich Data-Science-Kompetenzen mit der Denkweise einer Produktmanagerin verbinden lassen.

Den Nachmittag eröffneten Marie Jeanne Seminar, Stefan Metzger, Andrin Eichin und Beat Estermann mit einer Diskussion über  Datenräume und darüber, wie wir von der Theorie zur Praxis kommen. Zudem konnten wir eine hybride Session erleben – online mit Michael Njogu und vor Ort geleitet von Monica Ray Scott –, in der es um reale Anwendungen von Daten ging und darum, wie sie sich in visuelle Elemente übersetzen lassen (digitale Geschenktasche hier – Login bei Mural erforderlich ).

Danach fand eine Doppelsession mit Maik Roth, Dr. Raphaëlle Arnaud, Mathias Born, Tania Humar und Martin Scheiber statt.  Im ersten Teil stellten sie Metadatenportale in der Schweiz vor, der zweite Teil war praxisorientierter und half den Teilnehmenden, am Beispiel des Kantons Freiburg ein konkreteres Verständnis der einzelnen Plattformen zu gewinnen. Unterdessen besuchte ein Teil der Teilnehmenden drei Lightning Talks über Daten zur Barrierefreiheit, datengetriebene Transformation und Datenschutz mit Elodie Auer (Link zur Präsentation), Stefan Barac (Link zur Präsentation) und Konstantinos Samaras (Link zur Präsentation).

Zum Schluss plädierte Dr. Diego Kuonen eindringlich für Datenkompetenz, auch über unsere Grenzen hinaus, und die Abschlusspräsentation von Scott Smith bot einen Blick in die Zukunft der Daten: «Everything, Everywhere, All at Once». Mit einer Parallele zur Karriere von Taylor Swift … die solltet ihr sehen, es lohnt sich! (Link zu den Präsentationen)

Am Forum gab es nicht nur Vorträge und Präsentationen, sondern auch einen Showcase von (offenen) Datenprojekten in einem Open Space. Dieser Raum und die gezeigten Projekte wirkten als Katalysatoren: Sie luden die Teilnehmenden ein, ihre Gedanken zu teilen, Gespräche über verschiedene Themen anzustossen oder sich einfach Zeit zu nehmen und den ausgestellten Projekten wertvolles Feedback zu geben. Von Ideen bis zu realen Anwendungen – der Showcase weckte Neugier und förderte den Dialog.

Link zum Community-Showcase

Das diesjährige Forum hat bewiesen, dass Meinungsvielfalt – in einer Zeit, in der wir oft dazu gedrängt werden, uns nur mit Menschen auszutauschen, die unsere Ansichten teilen – einen wichtigen Einfluss darauf hat, ob und wie Wandel geschieht. 

Die Folien aller weiteren Präsentationen und Workshops unseres Opendata.ch/2024 Forums findet ihr auf der Veranstaltungsseite. 

Danke! 

Danke an alle Partner, Sponsoren und Teilnehmenden! Wir freuen uns riesig, euch nächstes Jahr wiederzusehen – vor allem aber sind wir gespannt, welche nächsten Schritte ihr hin zu einem wirkungsvolleren, offeneren und nachhaltigeren Datenökosystem in der Schweiz und darüber hinaus unternehmen werdet!

BFS