Wikipedians in Residence berichten über ihre Arbeit

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Wikipedians in Residence sind Wikipedia-Autorinnen und -Autoren, die in einer Gedächtnisinstitution arbeiten, um zwischen der Wikipedia-Community und den Mitarbeitenden der Institution zu vermitteln. In einem Interview mit Dominik Landwehr vom Migros-Kulturprozent spricht Micha L. Rieser über seine Erfahrungen als Wikipedian in Residence im Schweizerischen Bundesarchiv 2013 und in der Schweizerischen Nationalbibliothek 2014. Er spricht über die Herausforderungen bei der Auswahl der hochzuladenden Bilder, über Urheberrechtsfragen, über Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung, darüber, welches Material für Wikipedia besonders nützlich ist, und weshalb die Präsenz auf Wikipedia für Gedächtnisinstitutionen wichtig ist.

> Podcast – digital brainstorming (auf Deutsch)

Im Video «The GLAM-Wiki Revolution» spricht Liam Wyatt, der Erfinder der «Residencies», über die Anfänge des Ansatzes im Jahr 2009, seine Schwierigkeiten, in Australien eine Gastinstitution zu finden, und seine Erfahrungen während seines fünfwöchigen Aufenthalts im British Museum im Sommer 2010, wo er als allererster «Wikipedian in Residence» tätig war. Eine Handvoll weiterer Wikipedians in Residence aus dem Vereinigten Königreich berichten über ihre Residencies an so unterschiedlichen Institutionen wie der British Library, dem York Museums Trust, der National Library of Scotland, dem Natural History Museum und dem Science Museum in London oder der Royal Society. Sie sprechen über die Synergien zwischen Gedächtnisinstitutionen und Wikipedia, stellen verschiedene Kooperationsansätze wie Edit-a-thons vor und beschreiben die Wirkung der Residency auf ihre Gastinstitutionen.

Weitere Hintergrundinformationen zu den Residencies finden sich im ausgezeichneten Program Review, den Wikimedia UK diesen Sommer veröffentlicht hat (für ein gedrucktes Exemplar genügt eine kurze Nachricht an: beat.estermann@bfh.ch).