Linked Data Day 2026

Linked Data Day, 9. November 2026, Welle 7, Bern – Netz aus verbundenen Kreisen auf blauem Grund

9 novembre 2026, 08:45–16:45 @ Welle 7, Schanzenstrasse 5, 3008 Bern

Organisé par Archives fédérales suisses, Institut Public Sector Transformation

Le Linked Data Day est une conférence annuelle des Archives fédérales suisses, organisée en collaboration avec l'Institut Public Sector Transformation du département Gestion de la Haute école spécialisée bernoise (BFH).

Le lundi 9 novembre 2026, le quatrième Linked Data Day national aura lieu à Berne. Des spécialistes de l'administration, de la recherche et du secteur privé présenteront des exposés sur des thèmes liés aux Linked Data.

Des exemples pratiques passionnants et des réussites issues de différents secteurs apporteront à la manifestation des contributions variées, concrètes et motivantes. L'accent est toujours mis sur l'échange d'expériences, la maîtrise des défis et, enfin et surtout, le potentiel des Linked Data.

Programme

  1. 08:45–09:15
    Kaffee & Gipfeli
  2. 09:15–09:25
    Begrüssung & Moderation

    Philippe KünzlerSchweizerisches BundesarchivMatthias StürmerBerner Fachhochschule
  3. 09:25–09:35
    Begrüssungsrede: Daten verbinden – Chancen nutzen – Zukunft gestalten

    Ursula ZybachNationalrätin
  4. 09:35–10:15
    Keynote: Das Potenzial und die Herausforderungen bei Linked Data und Wissensgraphen

    Hannah BastProfessur für Algorithmen und Datenstrukturen an der Universität Freiburg
  5. 10:15–10:45
    Kaffeepause
  6. 10:45–11:10
    Connected Knowledgraphs for successful Data Management in Science

    The Swiss Institute of Bioinformatics (SIB) plays a central role in how life science data is shared around the world. It runs several internationally recognized core data resources, including UniProt, Bgee, Cellosaurus, Rhea and STRING. In the life sciences, no single database holds everything. Each one focuses on a specific topic, such as proteins, genes or cell lines, and researchers combine them as needed. These databases have long been linked to one another, and SIB was an early adopter of open standards for connecting data. As a result, scientists, the pharma industry, and the public can search many databases as if they were one. SIB currently offers 12 publicly accessible knowledge graphs, which are large collections of linked data. This talk explores the economic and social reasons why this connected data ecosystem thrives at SIB. It also looks how SIB’s data repositories are able to connect with LINDAS, the Swiss federal government’s linked data platform.

    This keynote is held in English.

    Jerven BollemanPrincipal Software Engineer at Swiss Institute of Bioinformatics (SIB)
  7. 11:10–11:30
    Mehr als Stromdaten: Wenn aus Zahlen Geschichten werden

    Die ElCom publiziert umfangreiche Daten zu Stromtarifen sowie zur Qualität und Effizienz der Schweizer Verteilnetzbetreiber. Mit LINDAS werden diese Daten nicht nur öffentlich zugänglich, sondern auch maschinenles- und verknüpfbar. Doch welchen konkreten Mehrwert schafft Linked Data? Das Referat zeigt dies anhand von drei Anwendungsfällen. Die jährliche Stromtarifpublikation illustriert, wie Medien die Daten der ElCom aufnehmen, individuell auswerten und daraus eigene Geschichten und Visualisierungen entwickeln. Mit den Sunshine-Daten öffnet sich ein weiteres Feld für Analysen und schliesslich richtet sich der Blick in die Zukunft: Maschinenlesbare Tarife könnten künftig direkt von Vergleichsportalen, Energiemanagementsystemen, Ladeinfrastrukturen oder anderen Anwendungen verarbeitet werden. An diesen Beispielen zeigt das Referat Chancen, aber auch Herausforderungen von Linked Data aus Sicht einer Regulierungsbehörde. Denn der eigentliche Wert entsteht nicht allein durch die Publikation von Daten, sondern durch deren Wiederverwendung, Verknüpfung – und durch Anwendungen, die wir als Datenanbieter möglicherweise selbst noch gar nicht kennen.

    Barbara WyssCertified Internal Auditor bei der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom
  8. 11:30–12:15
    Diskussionsrunde «Warum ist Linked Data auch ein Thema für die Politik?»

    Matthias StürmerBerner FachhochschulePhilippe KünzlerSchweizerisches BundesarchivUrsula ZybachNationalrätinHannah BastProfessur für Algorithmen und Datenstrukturen an der Universität FreiburgBarbara WyssCertified Internal Auditor bei der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom
  9. 12:15–13:30
    Mittagessen
  10. 13:30–13:50
    LINDAS weiterdenken: Rückblick, Standortbestimmung und Ausblick

    Stefan KwasnitzaBundesarchiv
  11. 13:50–14:10
    Onboarding LINDAS: Wie kann unsere Organisation einsteigen?

    Benedikt Hitz-GamperBerner Fachhochschule
  12. 14:10–14:30
    Diskussionsrunde «Was brauchts, um mit LINDAS erfolgreich zu sein?»

    Stefan KwasnitzaBundesarchivBenedikt Hitz-GamperBerner FachhochschuleMichael LuggenBundeskanzleiMartin HertachBLV
  13. 14:30–15:00
    Kaffeepause
  14. 15:00–16:00
    Session 1I14Y-metadata.swiss × LINDAS : la gouvernance qui devient graphe

    Wie können I14Y und LINDAS durch Linked Data enger zusammenwirken und welchen Mehrwert schafft dies für das Schweizer Datenökosystem? Das BFS und das BAR zeigen, wie Daten, Metadaten und gemeinsame Standards plattformübergreifend verknüpft und wiederverwendet werden können.

    Der Vortrag beleuchtet die Datenpipeline der Konzepte und Datensetbeschreibungen von I14Y nach LINDAS sowie die technischen und organisatorischen Grundlagen für eine koordinierte Governance. Dabei wird aufgezeigt, was dies für einen Mehrwert für beide Plattformen hat.

    (Zweisprachige Session: Deutsch / Französisch)

    Claudio Di GalloData Scientist beim Schweizerischen BundesarchivFabrice GouziHead of metadata platform beim Bundesamt für Statistik
  15. 15:00–16:00
    Session 2Linked Data in Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken

    Linked Data ebnen den Weg für Nachvollziehbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Daten über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken. Die Bauherrschaft beschreibt ihre Anforderungen mit strukturierten Data Dictionaries, verlinkt sie mit weiteren Dictionaries oder Wertekatalogen der Branche, aus Standards oder gesetzlichen Vorgaben und stellt diese als Information Delivery Specification (IDS) den Beauftragten zur Verfügung. Die Beauftragten importieren das IDS in ihr CAD-Programm, verlinken mit eigenen Dictionaries oder Wertekatalogen, arbeiten die Anforderungen im Planungsteam ab und liefern ihre Erzeugnisse über ein Common Data Environment (CDE) an die Bauherrschaft zurück oder leiten sie an andere Beteiligte weiter. Der Beitrag der KBOB stellt einen Durchlauf vor.

    Anna WimmerFachleitung Digitalisierung und BIM, KBOBThomas GlättliCo-Geschäftsführer Bauen digital SchweizClemens KielhauserLeiter Datendienste, Abteilung Tiefbau, Kanton AargauPatrick PickVorstandsmitglied IFMA Chapter Switzerland, Pom+Giuseppe AcciardiHead of BIM sowie Portfolio- und Umweltmanagement, armasuisse ImmobilienMaria KlonnerProjektleiterin CDE-Bund, armasuisse Immobilien
  16. 15:00–16:00
    Session 310 Jahre Linked Geodata

    Vor fast einem Jahrzehnt hat die Bundes Geodaten-Infrastruktur ihre ersten Schritte in der Welt der Semantic-Web-Technologien unternommen. Dieser Vortrag zeichnet die Entwicklung des Linked-Data-Dienstes nach – von den ersten Experimenten bis zum heutigen Stand – und beleuchtet seinen Beitrag im Rahmen von LINDAS. Es wird kurz darauf eingegangen, welche Rolle Linked Data im Bereich der Geodaten-Infrastrukturen spielen könnten, vor allem im Zusammenhang mit dem Thema GenAI.

    Pasquale Di DonatoProjektkoordinator Geoinformation und Geoservices bei Swisstopo
  17. 15:00–16:00
    Session 4Von den Rohdaten zum Business Case auf LINDAS

    Welche Bausteine werden benötigt, um aus Daten nutzbare Erkenntnisse zu ziehen? Diese Session zeigt den Weg von der fachlichen Fragestellung über die Interpretation und Verknüpfung von Daten bis zur Visualisierung auf LINDAS.

    Anhand eines konkreten Anwendungsfalls erarbeiten wir gemeinsam eine Strategie für die notwendigen Architekturentscheidungen, die Software-Komponenten und Infrastruktur, sowie alle Schritte eines kompletten Entwicklungs-Lifecycles. Dabei verfolgen wir den Weg von den Rohdaten bis zur fertigen Visualisierung und zeigen, wie KI auf einer qualitativen Datengrundlage zusätzliche Erkenntnisse liefern kann.

    Nach Möglichkeit arbeiten wir mit einem Business Case aus dem Kreis der Teilnehmenden, alternativ mit einem vorbereiteten Praxisfall.

    David FreiburghausHead of Innovation Public Sector bei Adnovum
  18. 16:00–16:15
    Abschluss der Sessions & zurück ins Plenum
  19. 16:15–16:45
    Wrap up der Sessions und Abschluss der Konferenz

    Philippe KünzlerModerationMatthias StürmerModerationClaudio Di GalloSessionleitungFabrice GouziSessionleitungAnna WimmerSessionleitungThomas GlättliSessionleitungClemens KielhauserSessionleitungPatrick PickSessionleitungGiuseppe AcciardiSessionleitungMaria KlonnerSessionleitungPasquale Di DonatoSessionleitungDavid FreiburghausSessionleitung
  20. 16:45
    Apéro

Équipe d’organisation

  • Helen AltInstitut Public Sector Transformation: Mitarbeiterin Kommunikation und Event